#181

RE: Straßen

in München 08.10.2011 12:38
von Mie • Besucher | 145 Beiträge

Mie warf Kevin einen kurzen Blick zu als er ihren Namen rief. Sie grinste als er sich über die Besucher lustig machte. Endlich stieß auch die kleine Motte zu ihnen und blieb bei Mie stehen. Dann sagte das blonde Mädchen etwas davon das sie ihre Waffen niederlegen sollten, was Caro und Mie belustigte, Kev jedoch fast zum überkochen brachte. Jetzt würde die Situation eskalieren dachte Mie noch als das Grinsen plötzlich aus ihrem Gesicht verschwand, denn die kleine Blonde machte ein Handzeichen. Rückartig griff Mie nach Caros Arm als die Händlerin irgendwas sagte, Mie konnte es nicht mehr ausmachen und Katja rannte nach hinten. Sie schleuderte die kleine Motte hinterher. "Geh schon! Schnapp sie dir!" Dann fiel der erste Schuss aus dem Maschinengewehr und Mie rutschte hinter einen Vorsprung, eine kleine Mauer. Dabei schrie sie die Namen mehrerer Nomen in der Hoffnung sie würden sie hören, denn immer hin war das hier Gebiet. Dann zog sie ihre Waffe, entsicherte und zielte. Mie hörte ihren Herzschlag und das Blut in ihren Ohren rauschen. Dann fiel der erste Schuss. Sie war sich jedoch nicht sicher ob sie etwas getroffen hatte.

nach oben springen

#182

RE: Straßen

in München 08.10.2011 12:48
von Cat • Besucher | 214 Beiträge

cf: Pension

Cat betrat zusammen mit Jerry die Straßen. Sie würden eine ganze Weile unterwegs sein und daher versuchte Cat wann immer möglich auf Seitenstraßen auszuweichen. Als sie eine Gruppe Jugendlicher bemerkte schoben sich die Beiden in einen Hauseingang und warteten ruhig ab. Bis die anderen vorbeigezogen waren. Sie waren offensichtlich betrunken und nicht gerade zu späßen aufgelegt. "Es wird echt immer schlimmer hier. Vielleicht wäre es garnicht so schlimm, wenn einer der Tribes die Oberhand hätte, solange die dann wenigstens für Ordnung sorgen würden. Ich muss ja jeden Tag befürchten wirklich jemanden töten zu müssen. Das ist schrecklich." Sie wartete noch eine Weile, bis man die Gruppe nicht mehr hörte und ging dann weiter. Wenn das nun tagsüber schon so losging, was mochte erst in der Nacht passieren. Kein Wunder, dass immer mehr Leute versuchten sich zu bewaffnen. Wie sollte man sich sonst auch nur halbwegs sicher fühlen. Sie war froh, dass sie nicht alleine unterwegs war und ging etwas näher neben Jerry.

nach oben springen

#183

RE: Straßen

in München 08.10.2011 20:50
von Jerry

Cf: Pension

Auch Jerry bemerkte die Gruppe Jugendlicher, sie waren reichlich angetrunken. Als er Cat mit sich ein einen Hauseingang schob, antwortete er: „Was denkst du, wie es mir geht. Wenns der richtige Tribe dann ist, wäre es auch weniger ein Problem. Nur die sind alle so machtgeil, ich hoffe, das nicht daraus nachher irgendwie Chaos entsteht. Und bis dahin, müssen wir uns sowieso selbst verteidigen.“ Er deutete an sich hinunter und ließ kurz ein Klappmesser aufblitzen. „Stimmt schon, was man sagt. Es wirkt einfach auch, allein schon eine Waffe bei sich zu tragen.“
Jerry wusste von Cats Knarre, die sie bei sich trug. „Wen umbringen? Ich hoffe nicht. Aber was muss, das muss. Naja, vielleicht fallen uns für solche Situationen geschickte Lösungen ein, wir sind ja zu zweit unterwegs. Wehren kann man sich mit vielem, was so auf den Straßen rumliegt.“
Als die Jugendlichen weg waren, gingen sie noch eine Weile weiter, das Deutsche Museum war doch nicht so einen Katzensprung von der Pension entfernt, wie er dachte.
Nachdem er bemerkte, dass Cat näher bei ihm ging, nahm er seinen Arm, fasste damit hinter sie auf ihren Oberarm und strich diesen mit seiner Hand kurz, während er ihr zusprach: „Keine Sorge, wir schaffen das schon alles.“ Er drückte sie dabei kurz seitlich an sich heran. Dann ließ er ihren Oberarm wieder los.

nach oben springen

#184

RE: Straßen

in München 08.10.2011 21:02
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

cf: Lares Lagerhalle

Wild stand noch auf der Straße und lehnte an der Wand, als Alex auch schon auftauchte. Hier in der Gegend war es ziemlich ruhig, vermutlich war klar gemacht worden, das Lares nicht mit Leuten handelte, die Ärger machten. Denn im Gegensatz zum Rest der Stadt war es hier recht ruhig. Nun würde er also noch einen Teil der Stadt sehen und sogar aufs Land hinaus kommen. Das mochte durchaus lustig werden. Außerdem würde er jede Gelegenheit nutzen, um sich besser auszukennen. Dann folgte er Alex vorsichtig und versuchte sich alles einzuprägen, was dieser ihm erklärte.
"Was meinst du, wie weit ist es ungefähr bis zu diesem Schloss? Vielleicht sollten wir uns irgendwo Räder besorgen, dann wären wir viel schneller."

nach oben springen

#185

RE: Straßen

in München 08.10.2011 21:17
von Cat • Besucher | 214 Beiträge

Sie ging weiter vollkommen in ihren Gedanken versunken plante sie bereits, was die nächsten Tage so alles anstand. Das Jerry sie am Arm berührte bemerkte sie dabei kaum. So kam es für sie auch sehr unerwartet, als er sie kurz an sich drückte. Dass er sie sofort wieder losließ kriegte sie kaum mit, als sie erschreckt ein paar Schritte zur Seite ging. Ihr Atem wurde schneller und sie war kurz davor die Waffe zu ziehen. Und kam sich selbst dabei albern vor, denn es war nur Jerry. Niemand sonst war hier und es drohte keine Gefahr, sie hatte sich mal wieder albern verhalten. Viel zu übertrieben, immerhin war Jerry einer der wenigen Männer, dem sie vertraute. Sie war drauf und dran sich für ihr komisches Verhalten zu entschuldigen, doch er hätte sicherlich wissen wollen, warum sie so reagierte. Und das war echt nichts, über das sie mit irgendjemandem reden wollte. "He sag mal gehts noch?" Fuhr sie ihn mürrisch an, obwohl sie sich selbst verdammt beschissen dabei fühlte, aber sie konnte einfach nicht anders. Alles war besser, als wieder jemandem zu vertrauen und ihn wirklich nah an sie heranzulassen. Das war schon zu oft genau das Falsche gewesen.
Sie ging nun etwas schneller voraus und war erleichtert, als sie an der nächsten Ecke bereits das Museum sehen konnte.

tbc: Deutsches Museum

nach oben springen

#186

RE: Straßen

in München 09.10.2011 16:16
von Alex • Besucher | 116 Beiträge

Zitat von Wild
cf: Lares Lagerhalle

Wild stand noch auf der Straße und lehnte an der Wand, als Alex auch schon auftauchte. Hier in der Gegend war es ziemlich ruhig, vermutlich war klar gemacht worden, das Lares nicht mit Leuten handelte, die Ärger machten. Denn im Gegensatz zum Rest der Stadt war es hier recht ruhig. Nun würde er also noch einen Teil der Stadt sehen und sogar aufs Land hinaus kommen. Das mochte durchaus lustig werden. Außerdem würde er jede Gelegenheit nutzen, um sich besser auszukennen. Dann folgte er Alex vorsichtig und versuchte sich alles einzuprägen, was dieser ihm erklärte.
"Was meinst du, wie weit ist es ungefähr bis zu diesem Schloss? Vielleicht sollten wir uns irgendwo Räder besorgen, dann wären wir viel schneller."



cf: Lares Lagerhalle – Erdgeschoss / Eingangshalle


Alex kam zu Wild auf die Straße. “Na dann auf geht’s.“ er ging los und sah sich immer wider um. Man musste vorsichtig sein, wenn man nicht aufpasste konnte man schnell als Sklave öder Prügelknabe enden. Hier und da erklärte er etwas zu der Stadt, oder dem Weg, den sie nahmen.
“Hey, klasse Idee. Nicht weit von hier gabs mal einen kleinen Radladen. Vielleicht ist da noch was zu holen. Ist nur ein kleiner Umweg.“ schlug er vor.
Etwas später bog er in eine Seitenstraße ein.an einer alten Tankstelle hielten sie an. Die Scheiben waren allesamt eingeschlagen, die Wände besprayt. Der Laden war geplündert und es herrschte ein heilloses Durcheinander. “Na, ob der Laden im Hinterhof überlebt hat?“ Da ertönte aus dem Hinterhof ein Geschrei, dass darauf schließen ließ, dass sich mindestens drei Kerle stritten. Die Stimmen kamen näher und Alex sah alarmiert zu Wild dann sah er sich hektisch um, wo man in Deckung gehen konnte. Ihm fiel nichts besseres ein, als hinter eines der herumstehenden Autos zu hasten.
Es war nicht die Zeit um einen auf cool zu machen, und sich von einer Gruppe finden zu lassen, von der man nicht wusste, ob sie einem freundlich gesinnt war, oder lieber wer weiß was anstellten.
Vorsichtig beobachtete er die Hofeinfahrt.
Dort erschienen nun vier Jungen im alter von 16 bis vielleicht 20. Zwei von ihnen hielten einen fest, der eine Aufgesprungene Lippe hatte. Sie schubsten ihn von sich weg und blieben stehen. “Verschwinde man. Und erzähl ruhig jedem, dass man besser die Pfoten von Spikes Sachen lässt.“ rief er eine und sein Blick zeigte, das er äußerst verärgert war. Der verstoßene sah ihn wütend an. “Man alter, du bist krank.“ mit diesen Worten drehte er sich um und verschwand schimpfend.
“JA, VERSCHWINDE. Hau ab du Pfeife.“ Spike lachte und bot seinen Kumpels seine Hand zum Check, worauf diese schnell einschlugen. “Los, lass uns an den Rädern rumschrauben. Die könne wir dann eintauschen, und reich werden.“ Lachend und scherzend verschwanden sie wieder im Hinterhof.
“Hörst du das? Die haben noch Räder.“ er sah Wild an. “Ne Idee, wie wir da dran kommen?“ Wenn man die Begebenheiten um und im Hof besser kennen würde, könnte man sich vielleicht rein schleichen während der andere die Jungen ablenkte. Aber ohne das nötige Wissen wie die Gegebenheiten waren wäre das wohl zu riskant. Alex ging einige Möglichkeiten durch, doch schienen ihm alle nicht brauchbar.

nach oben springen

#187

RE: Straßen

in München 10.10.2011 12:28
von Kevin • Besucher | 133 Beiträge

Zitat
Katja seufzte. Wieso musste sie denn gleich auf solche Idioten stoßen? Das auch noch in München, in der Stadt, wo ihr Bruder war! Sie musste lebendig davon kommen, wie sie es tat in anderen Städten, um ihn zu sehen. Endlich hätte sie jemanden, der sie richtig kennt...
Sie gab ein Zeichen an ihre Begleiter mit flacher Hand paralell zum Boden. Vorbereitung auf Schüsse. Dann schloss sie sie zu einer Faust. Bewegt euch nur... Ich sprenge den ganzen Wagen hoch, wenn es nicht anders geht. Ich verspreche es. Sie dachte an die Sprengsätze, die im LKW lagen. Sie wusste ganz genau, wo sie lagen, sie sah den Platz vor ihren Augen.
"Nun, ich sehe, ihr wollt nicht handeln und habt auch Waffen mit euch." Sie lächelte und rannte plötzlich nach hinten, schräg zur Ecke. Das Machinengewehr ratterte hinter ihrem Rücken...
Sei derjenige, der angreift. Sonst lässt man dir keine Chance, erinnerte sich Katja an die Worte eines Sterbenden.

((ooc: Ich hoffe, es ist so in Ordnung. ^^ Ich meine, Erfahrungen aus anderen Städten sind eben nicht so super. ;] ))




Zitat von Mie
Mie warf Kevin einen kurzen Blick zu als er ihren Namen rief. Sie grinste als er sich über die Besucher lustig machte. Endlich stieß auch die kleine Motte zu ihnen und blieb bei Mie stehen. Dann sagte das blonde Mädchen etwas davon das sie ihre Waffen niederlegen sollten, was Caro und Mie belustigte, Kev jedoch fast zum überkochen brachte. Jetzt würde die Situation eskalieren dachte Mie noch als das Grinsen plötzlich aus ihrem Gesicht verschwand, denn die kleine Blonde machte ein Handzeichen. Rückartig griff Mie nach Caros Arm als die Händlerin irgendwas sagte, Mie konnte es nicht mehr ausmachen und Katja rannte nach hinten. Sie schleuderte die kleine Motte hinterher. "Geh schon! Schnapp sie dir!" Dann fiel der erste Schuss aus dem Maschinengewehr und Mie rutschte hinter einen Vorsprung, eine kleine Mauer. Dabei schrie sie die Namen mehrerer Nomen in der Hoffnung sie würden sie hören, denn immer hin war das hier Gebiet. Dann zog sie ihre Waffe, entsicherte und zielte. Mie hörte ihren Herzschlag und das Blut in ihren Ohren rauschen. Dann fiel der erste Schuss. Sie war sich jedoch nicht sicher ob sie etwas getroffen hatte.




Das Mädchen verschwand und ehe sich Kevin versah kam sie mit einer Waffe zurück und begann wild an zu schießen. Es ging so schnell das er gar nicht mehr regieren konnte. Nie im Leben hätte Kevin doch gedacht das dass Mädchen seine Warnung nicht ernst nehmen würde! Wie dumm konnte man sein?! Mie zog Caro zur Seite. Doch für Kevin war es zu spät, er wurde getroffen. Ein Schuß direkt in den Bauch.
Schmerzverzogen sank Kevin zu Boden, ohne auch nur einen einzigen Schuss gelöst zu haben fiehl auch seine Waffe weg.
Er blutete stark und es schmerzte unheimlich. Völlig verblüfft und immernoch überrascht griff er sich an den Bauch.
War das jetzt wirklich passiert? Hatte man ihn wirklich getroffen? Er einen Nomen?!
Doch die Hand die nun von der Schusswunde zu seinen Augen wanderte beantwortet die frage. Sie war voller Blut.
Ja es stimmt, das Spiel war wohl aus!

nach oben springen

#188

RE: Straßen

in München 10.10.2011 13:50
von Caroline • Besucher | 151 Beiträge

Caroline erschrak sich ziemlich und sie war sicher, dass sie, wenn Mie sie nicht zur Seite gestossen hätte, auch getroffen worden wäre. Sie fiel nach vorne und konnte sich so unter den Bus und erstmal in Deckung rollen. Was fiel diesen niederen Geschöpfen ein, sich gegen die Nomen zu stellen. Ihr Puls raste und schnell fischte sie ihr Messer aus der Tasche. Unter dem Bus robbte sie sich zum Benzintank des Fahrzeugs vor und zerschnitt die Benzinleitungen. Die würden nirgendwo mehr hinfahren. Außerdem bot da auslaufende Benzin neue Möglichkeiten. Wie lange würden die Gegner noch Feuern können, wenn ihnen Rauch alle Sicht versperrte und die Luft zum Atmen nahm. Sie wartete einige Augenblicke, bis das Benzin sich etwas weiter verteilt hatte und rollte sich dann etwas zur Seite. Sie benutze die Spraydose als provisorischen Flammenwerferund setzte gezielt einige Plastikteile in Brand. Zuletzt entzündete sie die Benzinpfütze und wollte in Ruhe abwarten, bis die Schüsse aufhörten. Doch dann wurde sie blass und verdammt schnell. Sie hatte in einer Ecke des Busses verdächtige Kabel gesehen, die ihr nur allzubekannt vorkamen. Aber selbst sie wäre nicht so verrückt gewesen, das eigene Fahrzeug zu verdrahten, ganz gleich was Kevin behauptet hatte.
Sie rollte wieder auf die Straße und versuchte auf die Beine zu kommen. Sie kroch vom Bus weg, so schnell sie konnte. Als sie an Kevin vorbeikam, hörten glücklicherweise die Schüsse auf und die Insassan des Busses begannen zu husten. Man hörte mehrere Male Glass splittern, was die Flammen umso mehr schürte. Die Fahrer des Busses sprangen aus den Fenstern und rannten los. Caro sah, das Mie sich um Kevin kümmerte. So tat sie das einzige was ihr noch einfiel und hielt zwei der Flüchtenden auf, indem sie ihnen mit ihrer Dose als Warnung den Weg versperrte. "Ihr da fasst mit an und zieht unseren Freund hier weg, sonst werdet ihr euch wünschen niemals geboren worden zu sein. Und keine faulen Tricks, oder Eure Qualen werden unerträglich, das schwöre ich."

nach oben springen

#189

RE: Straßen

in München 10.10.2011 14:29
von Mie • Besucher | 145 Beiträge

Mie lehnte mit dem Rücken an der kleinen Mauer von der Staub und kleine Teile absprangen. Sie war schon über und über mit Staub, Schutt und Dreck bedeckt. Fluchend schlug sie ihre Waffe auf den Boden, denn ihre Munition war jetzt leer, dann blickte sie zur Seite und ihr Glaube drohte zu kippen. "Neeein..." schrie sie und sah Kev hilflos an. "Bitte nicht..." Er war getroffen worden und beschaute sich seine Hände. Sie waren voller Blut. Die Schüsse hörten auf und Mie nutzte das Durcheinander, das anscheinend von Caro verursacht wurde, um zu Kev zu kommen. "Nein, nein..." flüsterte sie als sie bei ihm ankam und schaute sich die Wunde kurz an. Dann legte Mie ihre Hände auf seine Wangen und sah ihn an. "Nicht schlimm, alles wird gut... hörst du?" Ihre Freundin hielt in der Zwischenzeit die zwei Flüchtlinge auf. Von der Blondine war weit und breit nichts zu sehen. Mie richtete sich auf, dabei hatte sie die Waffe von Kev in die Hand genommen und zielte auf die beiden Jungen. "Na wird's bald!" schrie sie wütend. Die Beiden warfen sich flüchtige Blicke zu und packten dann unsicher an.
Vor dem Eingang zum Maximilianeum München rief Mie mehrere Nomen heraus. "Was ist passiert?" fragte der Eine erschrocken doch Mie machte durch ihren Blick klar das sie darüber gerade nicht sprechen wollte und sie auch keine Zeit dafür hatten. Schnell brachten die Nomen Kev hoch in die Krankenstation. Den anderen befahl sie die zwei Jungen Männer hinunter in die Kerker zu bringen. Sollte Kev sterben, wären sie die Nächsten und dafür würde sie höchstpersönlich sorgen. Es wäre für Jungs eindeutig das bessere Los, denn Mie war bei weitem noch nicht so grausam wie der ein oder andere Nomen... also falls Kevin sich erholen sollte und das hoffte Mie sehr, würde er ihre Strafe bestimmen können. So entschied Mie für's Erste. Die kleine Blonde würde später drankommen... "Man sieht sich immer zweimal im Leben..." dachte Mie angepisst.
Sie legte ihre Hand auf Caro's Schulter und lächelte leicht, denn ihr war eigentlich so gar nicht danach zu Mute. "Das hast du gut gemacht... Jered wäre sicher stolz auf dich!" sagte sie lobend und klopfte dabei ihre Sachen etwas ab. Ihre Freundin sah genauso dreckig aus wie sie. "Ruh' dich ruhig aus... ich gehe erstmal zu Kev und schau mal wie's ihm geht! Danke, Caro!" Mie war ihr sehr dankbar dafür, denn ohne sie hätte Mie Kev nicht so schnell und einfach erreichen können. Dann betrat sie das Maximilianeum.

tbc: Maximilianeum München - Eingangshalle

nach oben springen

#190

RE: Straßen

in München 10.10.2011 16:03
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

Zitat


cf: Lares Lagerhalle – Erdgeschoss / Eingangshalle


Alex kam zu Wild auf die Straße. “Na dann auf geht’s.“ er ging los und sah sich immer wider um. Man musste vorsichtig sein, wenn man nicht aufpasste konnte man schnell als Sklave öder Prügelknabe enden. Hier und da erklärte er etwas zu der Stadt, oder dem Weg, den sie nahmen.
“Hey, klasse Idee. Nicht weit von hier gabs mal einen kleinen Radladen. Vielleicht ist da noch was zu holen. Ist nur ein kleiner Umweg.“ schlug er vor.
Etwas später bog er in eine Seitenstraße ein.an einer alten Tankstelle hielten sie an. Die Scheiben waren allesamt eingeschlagen, die Wände besprayt. Der Laden war geplündert und es herrschte ein heilloses Durcheinander. “Na, ob der Laden im Hinterhof überlebt hat?“ Da ertönte aus dem Hinterhof ein Geschrei, dass darauf schließen ließ, dass sich mindestens drei Kerle stritten. Die Stimmen kamen näher und Alex sah alarmiert zu Wild dann sah er sich hektisch um, wo man in Deckung gehen konnte. Ihm fiel nichts besseres ein, als hinter eines der herumstehenden Autos zu hasten.
Es war nicht die Zeit um einen auf cool zu machen, und sich von einer Gruppe finden zu lassen, von der man nicht wusste, ob sie einem freundlich gesinnt war, oder lieber wer weiß was anstellten.
Vorsichtig beobachtete er die Hofeinfahrt.
Dort erschienen nun vier Jungen im alter von 16 bis vielleicht 20. Zwei von ihnen hielten einen fest, der eine Aufgesprungene Lippe hatte. Sie schubsten ihn von sich weg und blieben stehen. “Verschwinde man. Und erzähl ruhig jedem, dass man besser die Pfoten von Spikes Sachen lässt.“ rief er eine und sein Blick zeigte, das er äußerst verärgert war. Der verstoßene sah ihn wütend an. “Man alter, du bist krank.“ mit diesen Worten drehte er sich um und verschwand schimpfend.
“JA, VERSCHWINDE. Hau ab du Pfeife.“ Spike lachte und bot seinen Kumpels seine Hand zum Check, worauf diese schnell einschlugen. “Los, lass uns an den Rädern rumschrauben. Die könne wir dann eintauschen, und reich werden.“ Lachend und scherzend verschwanden sie wieder im Hinterhof.
“Hörst du das? Die haben noch Räder.“ er sah Wild an. “Ne Idee, wie wir da dran kommen?“ Wenn man die Begebenheiten um und im Hof besser kennen würde, könnte man sich vielleicht rein schleichen während der andere die Jungen ablenkte. Aber ohne das nötige Wissen wie die Gegebenheiten waren wäre das wohl zu riskant. Alex ging einige Möglichkeiten durch, doch schienen ihm alle nicht brauchbar.




Rasch ging er mit Alex hinter dem Wagen in Deckung. Wild wartete ruhig ab, bis die Gruppe wieder verschwunden war. "Lass uns schauen, ob man eines er Autos nicht abgeschlossen hat, wir könnten was von dem Benzin absaugen und die anderen ausräuchern. Aber ganz ehrlich, wenn die nicht zu mehreren auf den einen Typen losgegangen wären, würde ich das hier nicht machen. Ich hole etwas Öl aus der Tanke. Mit dem Benzin zusammen sollte das einiges an Rauch geben. Wir könnten einen Reifen vor einem Fenster anzünden. Wenn die meinen dass es brennt kommen sie sicher raus. Aber vorher sollten wir sehen, ob es da nen offenes Fenster gibt oder so. Sonst wäre die ganze Mühe umsonst." Wild schlich sich also geduckt in die zerstörte Tankstelle. Vieles war einfach nur mutwillig zerstört worden, doch hin und wieder war auch noch etwas der Zerstörungswut entgangen. Er fand noch zwei Dosen Wasser und einige Flaschen Motoröl, von denen er eine heile und eine ausgeschlaufene mitnahm. Auf dem Weg zurück fand er noch einen Schlauchund eine nur leicht beschädigte Stadtkarte, die er auch an sich nahm. Als er draußen ankam, hoffte er, das Alex ähnliches Glück gehabt hatte.

nach oben springen

#191

RE: Straßen

in München 10.10.2011 16:31
von Alex • Besucher | 116 Beiträge

“Klasse Idee. Ich versuche bei den Karren in der Werkstadt. Wir müssen bloß aufpassen, dass wie nicht wiederkommen um zu löschen und dass wir noch an die Räder ran kommen.“ Alex stellte die beiden Dosen, die er von Lares bekommen hatte auf den Boden unter das Auto. Da würde so schnell wohl keiner drunter schauen.
Als Wild los huschte machte sich Alex auf den Weg in die kleine Werkstadt. Er ging dort erst mal in Deckung und sah sich um. In einer Ecke lagen Reifen. Wahrscheinlich noch von einem Reifenwechsel. An der Wand hing ein Schlüsselkasten. Nur ein Gefäß und Schlauch fand er nicht, obwohl er gründlich überall nachsah. Er schlich zum Schlüsselkasten und, nahm kurzerhand einfach alle vier Schlüssel mit.
Dann nahm er einen der Reifen, und rollte ihn vorsichtig nach draußen. Er lauschte kurz, bevor er das Gebäude verließ. Doch nichts war zu hören. Er rollte den Reifen hinter einen der Wagen und sah sich dann die Schlüssel genauer an. Leider schien keiner von ihnen zu dem Wagen vor ihm zu gehören. Etwas weiter weg stand ein Opel. Dafür hatte er einen Schlüssel. Das sollte der richtige sein. Er sah sich nach Wild um. Es fehlten immer noch ein Gefäß und etwas, womit der den Tank anzapfen konnte. Vielleicht hatte der etwas gefunden. Ansonsten müssten sie sich was anderes überlegen. Unterdessen überlegte er, wie sie die Kerle aus dem Hof und dem laden bekommen könnten. Wenn es eine Verbindung zwischen der Tanke und dem Laden geben würde, könnte man die Reifen im Hof entzünden und die Kerle würden sicherlich die Hintertür zur Flucht nutzen. Dann müssten sie nur fix die Räder schnappen und abhauen. Wobei die Flucht nicht allzu schwer sein sollte, da sie ja dann Räder hatten.

nach oben springen

#192

RE: Straßen

in München 10.10.2011 21:09
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

Wild sah grinsend zu Alex hinüber und reichte ihm Schlauch und leere Ölkanne. "Bitte schön der Herr. Ich werd mal rüberschleichen, um zu sehen, ob wir nicht durch nen Fenster rein und dann einfach die Tür rauskönnen. Wenn wir dann auf Rädern sind, sollte alles klappen." Er wollte gerade los, als er sah, wie Alex die Dosen verstaute. "Pack die lieber kurz in meinen Rucksack, wer weiß, wie eilig wir es gleich haben." Dann schlich er zum Rand der Werkstatt und nutzte die dort aufgestapelten Reifen, um auf das flache Dach zu kommen. Von dort aus konnte er perfekt in den kleinen Hinterhof sehen. Die ehemaligen Schaufenster des Radladens waren zu gesprayt, aber hinten war noch ein Fenster, das zerstört war. Wenn sie ein wenig vorsichtig wären, sollten sie das zum Einsteigen nutzen können. Dann wären sie schon im Gebäude, falls die Typen nicht flüchten sondern nachsehen wollten. Die Tür des Ladens war ein wenig kaputt und so sollte der Rauch recht gut hineinziehen. Rasch kehrte er zu Alex zurück und erzählte ihm von dem Plan. Die einzige Schwierigkeit war, wenn sie erstmal im Hof waren und dann etwas schief gehen sollte konnten sie nicht zurück aufs Dach fliehen. Dann packten sie die Sachen zusammen und kletterten damit hinauf aufs Dach. Ließen sich vorsichtig an der anderen Seite hinunter und stapelten alles auf. Nun konnte es losgehen.

nach oben springen

#193

RE: Straßen

in München 10.10.2011 21:12
von Kevin • Besucher | 133 Beiträge

Zitat von Mie
Mie lehnte mit dem Rücken an der kleinen Mauer von der Staub und kleine Teile absprangen. Sie war schon über und über mit Staub, Schutt und Dreck bedeckt. Fluchend schlug sie ihre Waffe auf den Boden, denn ihre Munition war jetzt leer, dann blickte sie zur Seite und ihr Glaube drohte zu kippen. "Neeein..." schrie sie und sah Kev hilflos an. "Bitte nicht..." Er war getroffen worden und beschaute sich seine Hände. Sie waren voller Blut. Die Schüsse hörten auf und Mie nutzte das Durcheinander, das anscheinend von Caro verursacht wurde, um zu Kev zu kommen. "Nein, nein..." flüsterte sie als sie bei ihm ankam und schaute sich die Wunde kurz an. Dann legte Mie ihre Hände auf seine Wangen und sah ihn an. "Nicht schlimm, alles wird gut... hörst du?" Ihre Freundin hielt in der Zwischenzeit die zwei Flüchtlinge auf. Von der Blondine war weit und breit nichts zu sehen. Mie richtete sich auf, dabei hatte sie die Waffe von Kev in die Hand genommen und zielte auf die beiden Jungen. "Na wird's bald!" schrie sie wütend. Die Beiden warfen sich flüchtige Blicke zu und packten dann unsicher an.
Vor dem Eingang zum Maximilianeum München rief Mie mehrere Nomen heraus. "Was ist passiert?" fragte der Eine erschrocken doch Mie machte durch ihren Blick klar das sie darüber gerade nicht sprechen wollte und sie auch keine Zeit dafür hatten. Schnell brachten die Nomen Kev hoch in die Krankenstation. Den anderen befahl sie die zwei Jungen Männer hinunter in die Kerker zu bringen. Sollte Kev sterben, wären sie die Nächsten und dafür würde sie höchstpersönlich sorgen. Es wäre für Jungs eindeutig das bessere Los, denn Mie war bei weitem noch nicht so grausam wie der ein oder andere Nomen... also falls Kevin sich erholen sollte und das hoffte Mie sehr, würde er ihre Strafe bestimmen können. So entschied Mie für's Erste. Die kleine Blonde würde später drankommen... "Man sieht sich immer zweimal im Leben..." dachte Mie angepisst.
Sie legte ihre Hand auf Caro's Schulter und lächelte leicht, denn ihr war eigentlich so gar nicht danach zu Mute. "Das hast du gut gemacht... Jered wäre sicher stolz auf dich!" sagte sie lobend und klopfte dabei ihre Sachen etwas ab. Ihre Freundin sah genauso dreckig aus wie sie. "Ruh' dich ruhig aus... ich gehe erstmal zu Kev und schau mal wie's ihm geht! Danke, Caro!" Mie war ihr sehr dankbar dafür, denn ohne sie hätte Mie Kev nicht so schnell und einfach erreichen können. Dann betrat sie das Maximilianeum.

tbc: Maximilianeum München - Eingangshalle




Kevin lag immernoch verdutzt am Boden als die Schüsse abklangen. Er sah wie Mie sich über ihn beugte und meinte das es wieder wird. "Klar wird das wieder oder denskt du ich hab vor hier abzukratzen?!" antwortet er grob. Die Schmerzen waren wirklich höllisch, doch Kevin hielt sich tapfer immerhin war er ein Nome! Nur am Rande nahm er wahr das der Bus nun brannte, warum und wieso war ihm jetzt egal. Es sollte sich endlich um ihn gekümmert werden. Doch Mie hatte scheinbar schon an alles gedacht. Sie benutzten die Leute aus dem Bus dafür Kevin nun zurück zum Maximileaneum zu bringen. Keine Schlechte Idee wie er fand und so kam er zur Krankenstation.

tbc. Maximilaneum - Krankensataion

nach oben springen

#194

RE: Straßen

in München 10.10.2011 21:37
von Caroline • Besucher | 151 Beiträge

Caro freute sich, das alles soweit glatt gegangen war und wartete ab, bie Mie den Transport organisiert hatte. Dann schlich sie sich noch einmal zurück. Zwar war das, was sie nun vorhatte ziemlich gefährlich, wenn nicht schon fast wahnsinnig, trotzdem näherte sie sich dem Bus. Das er bis jetzt noch nicht in die Luft geflogen war, wertete sie als gutes Zeichen. Trotzdem wollte sie nicht mehr Zeit verschwenden, als sie es bisher getan hatte und huschte schnell wieder in die Nähe des Fahrzeugs, genau zu der Stelle, an der sie die Drähte gesehen hatte. Sie verschwand mit dem Oberkörper unter dem Bus und sah auch direkt die Bombe vor sich. Das Feuer brannte in der Nähe, aber sie versuchte es nicht weiter zu beachten und daran keinen Gedanken zu verschwenden. Sie untersuchte die Sprengladung und fand sie recht simpel, abr sie verfügte über echten Sprengstoff und viel wichtiger einem funktionierenden Zünder. Caroline ging davon aus, das sie mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit, die Bombe deaktivieren und dann entfernen konnte. Ohne weiter über mögliche Folgen nachzudenken, knippste sie einen deer Drähte durch und nahm die Bombe an sich. Dann rollte sie unter dem Bus hervor. Hielt die Bombe vor der Brust fest und rannte los. Sie war noch nicht wirklich weit gekommen, als der Bus in die Luft flog und sie in selbige katapultierte. Sie hielt die Bombe weiter an sich gepresst und versuchte ihren Aufprall wenigestens etwas abzurollen. Doch es hatte funktioniert, ihr Knie tat ziemlich weh, ein Schmerz, den sogar sie nicht so einfach ignorieren konnte und ihr Rücken brannte. aber sie hatte erreicht, was sie wollte.
Nun folgte sie den anderen zurück nach Hause.

tbc: Maxi Eingangshalle

nach oben springen

#195

RE: Straßen

in München 10.10.2011 23:51
von Alex • Besucher | 116 Beiträge

Zitat von Wild
Wild sah grinsend zu Alex hinüber und reichte ihm Schlauch und leere Ölkanne. "Bitte schön der Herr. Ich werd mal rüberschleichen, um zu sehen, ob wir nicht durch nen Fenster rein und dann einfach die Tür rauskönnen. Wenn wir dann auf Rädern sind, sollte alles klappen." Er wollte gerade los, als er sah, wie Alex die Dosen verstaute. "Pack die lieber kurz in meinen Rucksack, wer weiß, wie eilig wir es gleich haben." Dann schlich er zum Rand der Werkstatt und nutzte die dort aufgestapelten Reifen, um auf das flache Dach zu kommen. Von dort aus konnte er perfekt in den kleinen Hinterhof sehen. Die ehemaligen Schaufenster des Radladens waren zu gesprayt, aber hinten war noch ein Fenster, das zerstört war. Wenn sie ein wenig vorsichtig wären, sollten sie das zum Einsteigen nutzen können. Dann wären sie schon im Gebäude, falls die Typen nicht flüchten sondern nachsehen wollten. Die Tür des Ladens war ein wenig kaputt und so sollte der Rauch recht gut hineinziehen. Rasch kehrte er zu Alex zurück und erzählte ihm von dem Plan. Die einzige Schwierigkeit war, wenn sie erstmal im Hof waren und dann etwas schief gehen sollte konnten sie nicht zurück aufs Dach fliehen. Dann packten sie die Sachen zusammen und kletterten damit hinauf aufs Dach. Ließen sich vorsichtig an der anderen Seite hinunter und stapelten alles auf. Nun konnte es losgehen.




Als Wild wieder zurück kam und ihm genau die Sachen brachte, die Alex nicht gefunden hatte musste er ebenfalls grinsen. “Man alter, woher wusstest du das? Gedankenleser oder was?“ Er nahm die Sachen entgegen,und hörte sich seinen Vorschlag an. “Geht klar. Ich besorge solange das Benzin.“ Alex nahm Wilds Angebot gerne an. “Hast recht. Wäre Schade deswegen erwischt zu werden. Danke man.“ Sie packten die Dosen in den Rucksack.
Wild verschwand und Alex sah sich noch einmal um. Die Luft war rein. Also ging er geduckt zu dem Opel hin, und probierte ob er mit dem Schlüssel die Tankklappe öffnen könnte.
Es klappte und vorsichtig zog der Junge das Benzin durch den Schlauch an und ließ ein wenig davon in die leere Ölkanne laufen. Solange, bis er meinte genug zu haben. Dann nahm er den Schlauch aus dem Tank und verschloss diesen wieder.
Er ging zurück zum Reifen als Wild zurück kam und ihm von seinem Plan erzählte. Er verschwieg auch nicht, dass es übel enden würde, wenn es schief ging, und sie im Hof entdeckt werden würden. “Ach. Passt schon. Wir müssen nur vorher abmachen, ob wir abhauen oder zuschlagen. Nicht dass ich zuschlage und du rennst.“ grinste er.
Dann sahen sie zu, dass sie alles aufs Dach bekamen. Sie schafften alles in de Hof, wobei sie darauf achteten möglichst leise und schnell zu sein. Als sie den Reifen schräg neben der Tür platzierten stieß Alex gegen einen Hocker, auf dem eine Dose stand. Die Dose wackelte und fiel zu Boden. reflexartig griff Alex nach ihr, doch die Dose prallte an seiner Hand ab, änderte ihre Bahn und der Junge griff mit der anderen Hand zu. Erschrocken starrte er in seine Hand, deren Finger fest um die Dose geschlossen waren. Alex hatte den Atem angehalten und merkte es erst jetzt. Langsam atmete er aus damit man es nicht hören konnte. Er sah zu Wild und sein Blick zeigte eindeutig, dass er wusste dass er tierisch Glück gehabt hatte. Dann lauschte er einen Augenblick, doch anscheinend hatte drinnen niemand etwas gemerkt. Lag wohl daran, dass die Jungen im inneren des Ladens sich unterhielten. Anscheinend schraubten sie an einem Bike rum, und fachsimpelten dabei.
Alex nickte Wild zu, dass er schon einmal zum Fenster gehen sollte. Er präparierte den Reifen und hielt kramte sein Feuerzeug hervor. Er hielt es an den reifen und zog die Hand schnell zurück. Dann sah er zu, dass er zu Wild ans Fenster kam.
Die beiden Jungen warteten einen Augenblick. Dann hören sie Aufgeregte Stimmen aus dem Inneren des Ladens. Es stank furchtbar nach Gummi und qualmte prächtig. Als sie eine auffliegende Tür und aufgeregtes Rufen vernahmen, das langsam leiser wurde, gab Wild ihm das Zeichen dass es los ging. Vorsichtig kletterten die beiden Jungen durch das Fenster. Drinnen standen einige Räder und Zubehör. Alex zog sich sein T-Shirt über Mund und Nase, denn der Qualm füllte langsam den Raum. Sie hatten nicht viel Zeit. Er ging schnurstracks zu einem Rad, das ihm groß genug erschien, hob es von dem Ständer, auf dem es ausgestellt wurde und sah sich um, ob er in der Schnelle noch etwas nützliches sah. In einem Regal lagen einige Taschen, die man an Rädern anbringen konnte. Die Jungs hatten damit wohl nichts anfangen können. Er griff sich eine, die man am Rahmen befestigen konnte auf gut Glück und sah zu, dass er sein neues Bike aus dem Laden schaffte.
Er drehte sich um um nach Wild zu sehen. “Lass uns verschwinden. Die kommen sicher bald zurück um nachzusehen.“ Er verließ den Laden und schwang sich auf sein Rad. Durch die Tasche, die er in der Hand hielt konnte er nur einhändig fahren. Er eierte zwar am Anfang, doch dann ging es und er trat in die Pedale. Denn die Jungen waren nicht so weit geflohen wie sie es sich erhofft hatten. “Hau rein man. Die stehen hier und ihre Gesichter sind klasse.“ er lachte laut als er die Straße entlangfuhr. Die Jungen rannten schreiend und fluchend hinter ihnen her. Alex konzentrierte sich auf den Weg vor ihm und sah ab und zu nach Wild, ob er mitkam. Er würde erst anhalten, wenn sie ein Stück gefahren waren. Es war gar nicht so einfach einhändig und sicher und gleichzeitig schnell zu fahren. Alex musste sich ganz schön konzentrieren, gerade wenn Kurven kamen, doch zum Glück waren sie um einiges schneller als die Jungs von der Tankstelle.

nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 17 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: jokergreen0220
Forum Statistiken
Das Forum hat 972 Themen und 12516 Beiträge.



Xobor Ein Kostenloses Forum von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen