#391

RE: Straßen

in München 26.11.2011 23:57
von Jack • Besucher | 125 Beiträge

Die Kleine war echt heftig drauf, wie sie so in seinem Blut rumschmierte. Das war krank. Doch eher er noch etwas sagen konnte klebte man ihm den Mund zu. Doch Jack beherrschte sich und blieb ruhig. Es gab sicher bessere Zeitpunkte um sie zu wehren. Er ertrug diesen Mist wie ein Mann: still und mit hartem, hasserfülltem Blick. Er war klug genug um freiwillig mit zu gehen, er wusste wann er verloren hatte, doch es war nur für den Moment. So viel stand fest.

tbc: Maximilianeum München - Eingangshalle

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#392

RE: Straßen

in München 27.11.2011 19:34
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

Als er plötzlich eine bekannte Stimme vernahm, drehte sich Wild um. Ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht. "Hm ich dachte schon, du versauerst als Hausmann, in dem kleinen Kaff. Hast du die Kleine doch noch überredet, dich zu begleiten? Und ich bin sicher, wir hätten uns schon früher gesehen, aber du siehst ja, die erste Party seit Monaten und ich muss arbeiten." Er wandte sich wieder seiner Patientin zu. und begann, sie vorsichtig umzudrehen, um auch ihren Rücken untersuchen zu können. Trotzdem kam er Lena´s Forderung sofort nach. "Hör auf sie zu ärgern, das darf nur ich." Er grinste dabei. "Oh, ich stell dich nachher Alex vor, du kannst sicher mit bei ihm pennen. er schläft in einem Zug, zu geil und der Typ ist voll in Ordnung." Dann wandte er sich wieder an Lena, doch dieses Mal blickte er ernst drein. "Gut mitgedacht, aber unter diesen Umständen keine gute Idee. Du weisst selbst, wie es hier in der Stadt zugeht und sie wäre nicht sicher, außerdem wissen wir bei einer fremden Wohnung nicht, ob da irgendwas vergammelt, oder andere Bakterien vorhanden sind. Im Hotel, oder auf dem Trainingsgelände ist es viel hygenischer, außerdem ist immer wer da. Und ich verlege sie lieber einmal etwas weiter, als zweimal. Außerdem wird sie noch einiges an Pflege brauchen."
Als noch eine fremde Gruppe dazukam lächelte Wild das rothaarige Mädchen freundlich an, schüttelte aber den Kopf. "Wenn du wirklich helfen willst, passt da drinnen auf, ich habe heute schon genug zu tun gehabt, ich komme jetzt wahrscheinlich nicht mehr zu meinem versprochenen Tanz." Er seufzte und kümmerte sich weiter um seine Patientin. Er nickte Larissa auch nur kurz zu, denn er hatte eine nicht so schöne Entdeckung gemacht, rasch zückte er sein Messer und schlitzte das hintere Hosenbein des Mädchens auf. "Scheisse..." Er ergriff wortlos die Verbandskästen, die Dean gebracht hatte und durchsuchte sie hastig. Im Oberschenkel des armen Mädchens steckte ein Stück Metall, dass sich anscheinend mit viel Wucht hereingefressen hatte. Es ragte nur noch ein winziges Stück heraus. "Verdammt das wird blutig, ich komme nicht aus der Stadt, gibts hier in der Nähe ein Krankenhaus? Ich hoffe nur Finn kommt bald."

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#393

RE: Straßen

in München 27.11.2011 20:00
von Crazy • Besucher | 127 Beiträge

Crazy sah kurz die andere Gruppe an die da standen aber er achtet nicht ganz drauf. Als Lena sein Messer wieder gab, steckte er es ein und sah Larissa nach. Er hatte gehört, was sie sagte und wollte sie was fragen aber ließ es lieber mal. Nun musste er grinsen. ‘‘Alter so was denkst du über mich? Nop sie ist dort, wo sie hingehört. Naja wie auch immer nun bin ich ja da und die Kleine werde ich schon irgendwie vergessen, sofern es geht.‘‘ meinte er zu Wild aber bei seiner nächste Aussage zog er eine Augenbraue hoch. ‘‘Zug? Hab ich richtig gehört du willst, dass ich in ein Zug schlafe?‘‘ fragte er gespielt unglaublich nach. In störte es nicht aber war gespannt, was nun für eine Antwort kommt. ‘‘Cool mal schauen wie ich diesen Alex finde du weißt ich denke über Leute anders als du.‘‘ meinte Crazy und zwinkert ihn zu. Als er sagte er soll aufhören Lena zu ärgern musste er wieder grinsen. ‘‘Mann du bist ein Spielverderber dann muss ich wohl wieder auf das zurückkommen was ich immer gemacht habe. Dich zu ärgern.‘‘ sagte er und sah Lena an und dann Wild. ‘‘Deine Schwester hat sich verändert.‘‘ sagte Crazy und sah das verletzte Mädchen an. ‘‘Hmm ein Krankenhaus? Lena müsse es doch wissen sie lebt ja schon lange hier.‘‘ sagte er und sah das Blut, worauf er wegschauen musste, da er nicht gerade Blut sehen wollte.

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#394

RE: Straßen

in München 27.11.2011 21:25
von Larissa • Besucher | 259 Beiträge

Larissa schaut erst wieder auf nachdem Dean neben ihr anfing zu sprechen. "Ja, sieht wohl so aus!" Sie lächelte, schaute dann jedoch etwas betrübt. "Ich bin für heute Abend keine gute Begleitung mehr... ich... ich will dir ehrlich den Abend nicht versauen..." sagte sie. "War etwas viel für einen einzigen Abend!" Erschöpft strich sich das Mädchen die Haare aus dem Gesicht, ihre Hand zitterte immer noch leicht... dann stand sie auf. "Ich sollte jetzt gehen."
Larissa wollte das alles jetzt lieber schnell über die Bühne bringen ehe sie später doch nicht mehr den Mut aufbringen würde... sie sah Dean nicht an, denn für einen Abend hatte sie ihm schon genug Probleme gemacht. Sie hatte immer Probleme gemacht und jetzt hatte er, Markus, einfach eine Neue... "Be-besorgst du mir noch was zu trinken von drinnen? Die Flasche Wodka oder so?" Nervös fuhr sie sich durch die Haare, sah Dean aber immer noch nicht an und hoffte einfach er würde tun worum sie ihn gebeten hatte...

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#395

RE: Straßen

in München 27.11.2011 21:42
von Lena • Besucher | 270 Beiträge

Lena sah Larissa nach, die sich nun von der Gruppe sich etwas entfernte und sich hinsetzte. Dean machte das, was Wild gebeten hatte und ging zu einem Wagen und holte die Verbandskästen. Was Crazy und Wild redeten, hörte sie kaum zu aber erst dann als Wild Crazy nun sagte, dass er sie nicht ärgern sollte. Lena sah Crazy an und dann zu Wild. ‘‘Schon gut verstanden.‘‘ sagte sie und lächelte kurz. Nun aber verschwand ihr lächeln, als Crazy zu ihrem Bruder meinte, dass sie sich verändert hat. Lena war mit den Gedanken nun ganz weg und dachte nach. Sie wusste, dass sie sich verändert hatte und drüber freute sie sich nicht. Nur es war einfach eine schwere Zeit für sie gewesen. Sie dachte weiter nach, als sie dann Crazy's Satz hörte. ‘‘Was? …. ähm ….. ja ich weiß, wo ein Krankenhaus ist.‘‘ sagte sie zu beiden. ‘‘Ich war vor dem Virus mal dort. Ich kann euch hinbringen.‘‘ fügte sie etwas abwesend hinzu.

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#396

RE: Straßen

in München 27.11.2011 21:59
von Dean • Besucher | 240 Beiträge

Dean sah ihr deutlich an, dass irgendetwas passiert sein musste. Aber scheinbar wollte sie nicht mit ihm darüber reden, also beließ er es erstmal dabei. Er bemerkte auch, wie sehr ihre Hände zitterten, konnte jedoch nicht deuten, ob es am Wetter oder ihrem Gemütszustand lag. "Frierst du?" Doch als sie dann sagte, dass sie schon gehen wollte nickte er nur. "Nachdem du nun keine Sklavin mehr bist... Hast du eine Unterkunft für die Nacht? Ansonsten hätte ich noch Platz bei mir frei. Niemand weiß bisher, dass ich dort wohne. Es müsste also der sicherste Ort sein." Sie schien mit ihren Gedanken weit weg zu sein, doch er hoffte, dass seine Worte zu ihr durchdrangen. "Hmm... Die Flasche Wodka? Ich werd sehen, was ich drinnen an der Bar noch für dich bekomme." Er hatte sich bereits umgedreht und war ein paar Schritte in Richtung Lagerhalle gegangen, als er sich nochmal zu Larissa umdrehte. "Achja... Endweder du wartest, bis ich mit deinem Wodka wieder da bin, oder gehst schonmal vor." Obwohl es nicht als Frage formuliert war, wartete er scheinbar auf eine Antwort. Er blickte sie aufmunternd an, um ihr zu zeigen, dass er es gut meinte.

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#397

RE: Straßen

in München 27.11.2011 22:21
von Larissa • Besucher | 259 Beiträge

"Was?" Fragend blickte sie Dean an. "Ne-nein... ich friere nicht." Kurz dachte Larissa über seine Worte nach ehe sie den Kopf schüttelte. Markus hatte sich seit dem Virus verändert, wieviel Wahrheit also in seinen Worten steckte konnte sie nicht sagen und das Letzte was Larissa wollte ist jemanden in Gefahr bringen. Larissa hatte eine Idee wo sie hingehen würde, wo sie übernachten könnte... Markus sein altes Zuhause... sie blickte zu Dean auf. "Dein Angebot ist lieb, danke... ähmm... ich warte hier und dann kann ich mich ja immer noch entscheiden... oder?" Larissa wollte auf gar keinen Fall undankbar wirken, aber ihre Gefühle verursachten in ihr so ein Chaos das sie nicht wusste was sie jetzt so richtig machen sollte...

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#398

RE: Straßen

in München 27.11.2011 22:31
von Dean • Besucher | 240 Beiträge

Dean wurde einfach nicht schlau aus diesem Mädchen. Er schaute sie noch einmal von oben bis unten an. Vorhin hatte sie noch ganz anders dagestanden. Vielleicht würde sie ja morgen mit ihm darüber reden. Er nickte ihr zu. "Klar. Aber ein Nein lasse ich nicht gelten. Du solltest in deinem Zustand nicht alleine sein außerdem muss dich doch irgendwer beschützen." Er wollte sie aufmuntern und lächelte ihr zu. "Nein, scherz. Aber ich denke wirklich, dass du heute Nacht nicht alleine bleiben solltest." Irgendwie wirkte dieses Mädchen so hilfsbedürftig ohne verwundet zu sein. Er hatte schon lange nicht mehr seine Beschützerinstinkte gespürt. Doch aus irgendeinem Grund kamen sie bei Larissa deutlich zum Einsatz. Er würde umbedingt herausfinden wollen warum. Aber dass auch dies zu seinen Beweggründen gehörte sie nicht allein zu lassen behielt er vorerst besser für sich. "Nun gut, dann gehe ich jetzt erstmal wieder rein und besorg dir was zu trinken." Er drehte sich um und ging nochmal auf die Gruppe zu und ging neben Katjas Kopf aufs Knie. "Ich bin gleich wieder da. Du bist in besten Händen. Halt einfach durch. Die flicken dich wieder zusammen." Dann erhob er sich und ging langsam in Richtung Lagerhalle davon.

tbc: Lagerhalle - Eingang

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#399

RE: Straßen

in München 27.11.2011 22:53
von Larissa • Besucher | 259 Beiträge

Sie lächelte leicht. "Gut, danke... du hast recht, vielleicht sollte ich wirklich nicht alleine bleiben." Über seinen Spaß mit dem beschützen konnte sie auf Grund dem Gespräch mit Jered nicht so recht lachen und er schien dies zu merken, denn fügte hastig ein "Nein, Scherz." an...
Dann ging Dean wieder in die Lagerhalle zurück. Nachdenklich sah sie ihm nach. Für einen Moment dachte Larissa daran einfach aufzustehen und zu verschwinden. Doch sie widerstand der Versuchung... Dean hatte recht, sie sollte nicht alleine sein. Außerdem hatte er den Alkohol...

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#400

RE: Straßen

in München 28.11.2011 06:48
von Mike • Besucher | 93 Beiträge

Mike bekam etwas Angst, als Anni plötzlich anfing zu fluchen. Sie schien ziemlich wütend zu sein. Er folgte ihr danach Wortlos. Er sah auch das verletzte Mädchen und hätte sich auch um sie gekümmert, wenn andere die nicht schneller getan hätten. Danach folgte er Anni Wortlos weiter aber kurz vor dem Eingang blieb er stehen. Die ganze Zeit hatte er an andere Sachen gedacht und ihm ist die Lust auf Party jetzt irgendwie vergangen. Anni wollte er aber auch nicht alleine lassen. Was sie dann wohl von ihm denken würde? Mike überlegte. Dann aber sah er sie. Gerade als er hineingehen wollte, sah Mike Josi auf der Tanzfläche, was ihn natürlich wütend machte. Abrupt drehte er einfach um. Sie hatte doch tatsächlich nicht auf Mike gehört und Mike stand immer zu dem was er sagte. Ihm tat es natürlich leid für Anni, das er nicht dabei war aber Josi wollte er auch nicht sehen, also ging er zurück ins Hotel.


tbc: Hotel Eden Wolff/Mikes Zimmer


(ooc: sorry Anni-.-)

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#401

RE: Straßen

in München 28.11.2011 15:47
von Katja

Zitat von Wild
Als er plötzlich eine bekannte Stimme vernahm, drehte sich Wild um. Ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht. "Hm ich dachte schon, du versauerst als Hausmann, in dem kleinen Kaff. Hast du die Kleine doch noch überredet, dich zu begleiten? Und ich bin sicher, wir hätten uns schon früher gesehen, aber du siehst ja, die erste Party seit Monaten und ich muss arbeiten." Er wandte sich wieder seiner Patientin zu. und begann, sie vorsichtig umzudrehen, um auch ihren Rücken untersuchen zu können. Trotzdem kam er Lena´s Forderung sofort nach. "Hör auf sie zu ärgern, das darf nur ich." Er grinste dabei. "Oh, ich stell dich nachher Alex vor, du kannst sicher mit bei ihm pennen. er schläft in einem Zug, zu geil und der Typ ist voll in Ordnung." Dann wandte er sich wieder an Lena, doch dieses Mal blickte er ernst drein. "Gut mitgedacht, aber unter diesen Umständen keine gute Idee. Du weisst selbst, wie es hier in der Stadt zugeht und sie wäre nicht sicher, außerdem wissen wir bei einer fremden Wohnung nicht, ob da irgendwas vergammelt, oder andere Bakterien vorhanden sind. Im Hotel, oder auf dem Trainingsgelände ist es viel hygenischer, außerdem ist immer wer da. Und ich verlege sie lieber einmal etwas weiter, als zweimal. Außerdem wird sie noch einiges an Pflege brauchen."
Als noch eine fremde Gruppe dazukam lächelte Wild das rothaarige Mädchen freundlich an, schüttelte aber den Kopf. "Wenn du wirklich helfen willst, passt da drinnen auf, ich habe heute schon genug zu tun gehabt, ich komme jetzt wahrscheinlich nicht mehr zu meinem versprochenen Tanz." Er seufzte und kümmerte sich weiter um seine Patientin. Er nickte Larissa auch nur kurz zu, denn er hatte eine nicht so schöne Entdeckung gemacht, rasch zückte er sein Messer und schlitzte das hintere Hosenbein des Mädchens auf. "Scheisse..." Er ergriff wortlos die Verbandskästen, die Dean gebracht hatte und durchsuchte sie hastig. Im Oberschenkel des armen Mädchens steckte ein Stück Metall, dass sich anscheinend mit viel Wucht hereingefressen hatte. Es ragte nur noch ein winziges Stück heraus. "Verdammt das wird blutig, ich komme nicht aus der Stadt, gibts hier in der Nähe ein Krankenhaus? Ich hoffe nur Finn kommt bald."



"Also, ja, ich bin noch bei euch.", sagte die Patientin. Sie versuchte, das Geschehen zu ordnen und ruhig zu sprechen. Derjenige, der sich um sie kümmerte, wirkte wie ein Arzt. Er sprach und handelte auf die eine bestimmte Weise, die sie nur bei ihnen erlebt hatte.
"Ich kam in die Stadt mit Waren zum Handel, aber ich bin gleich auf eine Gruppe von drei Personen gestoßen. Wie üblich habe ich Sicherheitsmaßnahmen getroffen, aber sie hatten auch Waffen. Ich weiß nicht, es kam alles so zusammen, dass wir zu kämpfen anfingen. Sie stellten sich als Nomen vor. Dann haben sie meine Gefährten gefangen genommen und das LKW, in dem die ganzen Sachen zum Tausch waren, hochgejagt. Ich war da in der Nähe der Explosion. So etwas ist mir noch nie passiert, obwohl es schon mal knapp war, als Berlin brannte. Aber immer waren die Leute bereit zum Handel und unser Team war eigentlich stark genug, um Angriffe abzuwehren."
Leise, aber mit Stolz fügte sie hinzu: "Wir sind die drei besten aus unserem Verbund."

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#402

RE: Straßen

in München 28.11.2011 20:28
von Jason • Besucher | 75 Beiträge

Firstpost

Nun war Jason wieder in München, doch die Straße war wie leer gefegt und er brauchte nicht wie gedacht vorsichtig durch die Gassen sprinten und so wollte er schon sein Versteck verlassen. Doch bevor er das konnte kamen zwei Junge Leute an ihm vorbei. Diese beiden gingen vergnügt und lachend in eine Richtung und erzählten Laut mit einander und da Jason eh Infos brauchte, was so in der Stadt los ist, hörte er gespannt zu und folgte denn beiden Jungs unauffällig. Er schwitzte zwar unter der Maske aber abnehmen wollte er sie auch nicht und so lief er schwitzend hinter den beiden hinter her. Nach einiger Zeit verstand er endlich worüber sie geredet hatten es ging um eine Party die die Tocxis vorbereitet hatten und die irgendwo stattfinden sollte. Gott sei Dank musste Jason nicht lange suchen da die Jungs ihn direkt dorthin führten. Als die beiden hinein gingen blieb er hinter eine Ecke stehen und schaute sich alles noch genau an bevor er sich entschloss die Maske ab zu nehmen und durch denn Haupteingang zu gehen, so nahm er sie ab wischte sich den Schweiß vom Gesicht und machte sich ein wenig die Haare. So ging er nun zum Eingang in Hoffnung dass ihn keiner hier kannte.

tbc: Lagerhalle - Eingang

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#403

RE: Straßen

in München 29.11.2011 12:27
von Rike

FIRSTPOST

Rike war völlig in Gedanken versunken mit ihrem Seilspringen beschäftigt gewesen, dass sie überhaupt nicht mitbekommen hatte wo sie hingelaufen war. Nun schaute sie sich auf der Straße um, doch die Gegend kam ihr kein bisschen bekannt vor. "Oh nein, wie soll ich jemals wieder zurück finden?" Ihr Stimme war dünn und angsterfüllt. Es war schon so spät geworden. Sie hatte total die Zeit vergessen.
Sie schaute auf ihre MinniMaus-Uhr. Es war zwar niemand mehr übrig geblieben, der sie ins Bett schickte wenn es dunkel wurde oder der sie schimpfte, wenn sie zu spät heim kam, aber solange war sie dennoch nie draußen gewesen. Die Straßen waren gefährlich worden, hatte ihre große Schwester immer gesagt. Und dann war sie auf einmal weg gewesen. Ihre Schwester hatte ihr vor ihrem Verschwinden noch erklärt, was mit den Erwachsenen passiert war und sie haben sich eine ganze Zeit zu zweit durchgeschlagen.
Aber jetzt war sie ganz alleine und Rike kannte sich in München kein bisschen aus und jetzt hatte sie sich auch noch von dem Spielzeugladen wegbewegt, in dem sie die letzten 2 Nächte verbracht hatte und wo sie eigentlich bleiben wollte. Bei all den aufkommenden Erinnerungen kamen Tränen aus Rikes Augen und schon bald fing sie schrecklich an zu weinen. Sie hatte Angst, wusste nicht wo sie war und wo sie hinsollte und noch dazu quälte sie der Verlust ihrer Familie. Rike ließ sich auf den Boden sinken und weinte weiter. Sie konnte sich einfach nicht mehr beruhigen. Eigentlich hatte sie doch ein tapferes Mädchen sein wollen, aber jetzt brach alles über sie hinein.
Zwei Wochen war sie nun schon alleine. Zwei Wochen, in dennen sich niemand um sie gekümmert hatte. Sie hatte kaum was gegessen und ihr Kleidchen war zerrissen und dreckig. Auch ihr Gesicht, ihre Arme und Beine hatten Kratzer, Schrammen und waren mit Schmutz verunreinigt.

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#404

RE: Straßen

in München 29.11.2011 18:31
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

Sonya näherte sich mit Józefin langsam der Lagerhalle, in der die Party stattfinden sollte. Mittlerweile war sie nicht mehr 100%ig sicher, ob ihr die Sache mit dem Strom gefiel. Sie fühlte sich auf der hellen Straße irgendwie ungeschützt und sie drängte sich etwas näher gegen ihren Begleiter. Unterwegs trafen sie immer mehr Leute und Sonya war ganz froh, dass sie einigen der Gruppen einfach auswichen, was allerdings mit der Beleuchtung nun nicht mehr so einfach war. "So richtig in der Nacht war ich noch nicht in der Stadt, es ist richtig gruselig geworden, wenn ich daran denke, dass ich früher niemals Angst hatte, nachts durch München zu laufen." Sie legte ihren Kopf an seine Schulter und freute sich auf die Party, Essen und wie es aussah auch Musik, das würde sicher ein schöner Abend werden.
Doch plötzlich hob sie den Kopf, weinte dort nicht jemand? "Hast du das gehört? Ich glaube da hat jemand Schwierigkeiten, ich hab von dort ein Geräusch gehört. Lass uns nachsehen gehen, ja?" Sie ließ Jó los und folgte leise dem Geräusch, es kam aus einer der Seitenstraßen. Sie traute ihren Augen kaum, natürlich waren die Zeiten schlecht, aber was machte ein Kind alleine hier, das war doch gefährlich. Sie trat näher an das Mädchen heran und räusperte sich, um die Kleine nicht zu erschrecken. Doch sie reagierte nicht. Daher ging sie neben ihr in die Hocke und legte ihr die Hand sanft auf die Schulter. Dann zog sie erstaunt die Brauen hoch. Sie kannte die Kleine doch, sie war im Zoo gewesen, mit dieser Ärztin, die manchmal die Pferde oder die Delphine für die Arbeit mit kranken Kindern nutzte. Sie wartete ab, bis das Mädchen sie ansah und sprach sie dann langsam und deutlich an. "Hallo Rike, kennst du mich noch? Was machst du hier alleine?" Dann wandte sie sich an ihren Begleiter: "Ich kenne das Mädchen, wir können sie hier nicht alleine lassen, es ist auch viel zu kalt für sie."

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#405

RE: Straßen

in München 29.11.2011 19:30
von Józefin • Besucher | 94 Beiträge

Sonya gab es endlich zu. Sie hatte Angst, durch die beleuchteten Straßen zu gehen. Józefin fühlte das Gleiche, versuchte aber, es sich nicht anmerken zu lassen. Eine gewisse Unsicherheit schwebte in der Luft. Es war ja schon eine lange Zeit ohne Strom. Wie lange genau eigentlich?
"Das Gute an der Sache ist ja, dass wir für den Winter Heizung haben. Ich frage mich, was genau passiert ist. Wer hat es gemacht? Denkst du, die Energie kommt von einem Kohlekraftwerk? Irgendwann ist es ja auch zu Ende."
Plötzlich erstarrte sie in seiner Umarmung und löste sich von ihm ab. Er ging ihr hinterher und hörte, was sie dazu bewegt hatte. Ein Weinen?
Sie kamen zu einem Mädchen. Genauso wie Sonya bückte sich Józefin neben ihr. Eventuell könnte er sie tragen, wenn es notwendig wäre.

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