#76

RE: Straßen

in München 15.09.2011 22:47
von Alex • Besucher | 116 Beiträge

“Quatsch. Ich lasse dich doch nicht alleine rumlaufen. Ich war schon mal bei Lares. Natürlich werde ich dich begleiten. Und wir finden sicher was tolles für dich. Wobei dir sicherlich alles steht.“ Er lächelte Jessi zu. Dann warf Alex Wild einen anerkennenden Blick zu. “Das ist cool. Da haben wir ja noch eine Chance.“ grinste er. Er überlegte kurz. In seinem Zug war jede Menge Platz. Doch bevor er Wild das vorschlug wollte er etwas mehr über ihn erfahren. “Alter, du benutzt meine Freundin schon als Wingwomen? Oh man.“ er lachte. Dann sah er sich erschrocken um als ihn jemand anschrie. Ein Mädchen rannte wütend auf ihn zu und wirkte fast so als würde sie ihm jeden Augenblick an die Gurgel gehen.
“Hui, die sieht echt sauer aus.“ meinte er zu Wild. “Keine Panik. Keine Gefahr.“ rief er Franzi zu und hob beruhigend die Hände. Er konnte verstehend dass sie annahm dass Wild und er Jessi was tun wollte. Es war höchst ungewöhnlich, dass zwei Kerle ein Mädchen in Frieden ließen. Doch Jessi ging auch schon dazwischen und klärte die Situation schnell auf. “Hi Franzi. Jessi hat schon von dir erzählt.“ er hob die Hand zum Gruß an die Stirn. Er nickte dem fremden Jungen kurz freundlich zu. Er wusste jetzt nicht so genau was er sagen sollte. 'Hey, mach dir keine Sorgen, ich bin Jessis neuer Freund' klang irgendwie komisch. Also sagte er erst mal nichts weiter.

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#77

RE: Straßen

in München 15.09.2011 23:03
von Franziska • Besucher | 533 Beiträge

Franzi kam gerade bei der Gruppe an. Bereit zum...keine Ahnung was. Denn Kämpfen konnte sie nicht. Es war ein absolutes Himmelfahrstkomando. Wenn diese Typen wirklich gefährlich wären, hätten sie sich jetzt sicher tod gelacht und keinerlei Probleme gehabt Franzi zu überwältigen. Doch Franzi hatte Glück. Die Typen waren nicht gefährlich. Jedoch iritierte Franzi diese überaus coole Art von dem einen schon. Verwirrt sah sie zu Jessi, die sofort meinte es bestände keine Gefahr und stellte Franzi sogar noch vor.
Noch verwirrter schaute Franzi als der eine, Alex sogar noch meinte Jessi hätte von ihr erzählt. Fragend sah sie zu Jessi und flüsterte "Was machst du hier? Was willst du denn mit denen? Hier ist es gefährlich!" natürlich konnten das auch die Jungs mithören, doch das war jetzt nebensächlich. Franzi kam sich echt ein wenig, naja verarscht vor, hier jetzt zu stehen und von nichts zu wissen.

Dann hielt ihr Wild ein Bild hin, und Franzi schien langsam zu verstehen, er suchte seine Schwester. Franziska schaute auf das Bild und dachte nach. Sie wollte wirklich helfen, doch leider konnte sie nicht. Betroffen schüttelte sie den Kopf. "Nein tut mir leid ich habe sie noch nie gesehen." sagte sie nun ruhig. Ihr tat der Junge leid. Wusste Franzi doch ganz genau wie es ihm ging. Schließlich war ihre große Schwester seid dem Virus auch verschwunden. Mehr noch Franzi hatte es einfach im Gefühl das sie tod war!

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#78

RE: Straßen

in München 16.09.2011 00:42
von Kirsten

Zitat von Cat
Sie ließ ihm grinsend den Korb, davon abhalten lassen würde er sich wohl nicht. "Puh Kinder, hm solange ich net weiß, ob ich selber nicht in zwei Jahren tot bin, würde ich mich garnicht trauen an Kinder zu denken. Als Mutter sollte man doch wenigstens ne zeitlang für das Kind da sein." Sie musterte Skal genauer und legte den Kopf schief. "Hm Großer, ich will dir ja nicht zu nah treten, aber du solltest dich erstmal um dich kümmern. Wir haben immernoch nicht dein Zeug geholt und so. Ich versteh ja, wenn du nicht willst, dass ich dabei mitkomme, aber du hast die ganze Zeit nur was für uns gemacht. Du musst auch mal einfach was für dich tun, sonst kommst du zu kurz. Andere Leute werden keine Rücksicht auf dich nehmen und dich ausnutzen. Und das wäre doch ätzend, oder?" Sie stieß ihm spielerisch den Ellbogen in die Seite und lachte freundlich. Sie selbst dachte auch oft an andere, bevor sie an sich dachte, aber ab und an musste sie auch mal an sich denken. Dann nahm sie sich eine Auszeit von allem und verschwand für ein paar Stunden, oder ein paar Tage. Das kannten die anderen bereits. Sie ging mit Skal zur Pension und überlegte, was für heute noch anstand.

tbc: Pension




FirstPost

Kirsten versuchte sich zu wehren, sie trat nach dem Kerl und versuchte sich aus seinem Griff zu winden. Doch dafür erntete sie nur eine Ohrfeige. „Jetzt hör auf! Was wehrst du dich? Ist doch dein Job oder? Hättet ihr mir die Tür aufgemacht, wäre alles abgelaufen wie immer. Ich hätte bezahlt und du keinen Stress.“ erklärte er genervt und zog sie mit sich mit. Von dem Schlag leicht benommen stolperte das Mädchen mit dem Jungen mit. Sie wäre niemals mitgekommen, aber er hielt ihren Arm nach hinten gebogen und es tat höllisch weh, wenn er weiter an ihrem Arm zog. Verdammt. Ich hätte drin bleiben sollen. Sie war rausgegagen, weil der Kerl, der da so penetrant geklopft hatte. Sie hatte ihm lediglich klar machen wollen, dass sie noch geschlossen hatten, und nicht damit gerechnet, dass der Kerl sie einfach mitnahm. Wären Cat und dieser Neue da gewesen wäre das nie passiert. Doch sie waren nicht da und alleine hatte Kirsten keine Chance.
Sie waren noch nicht weit gekommen als sie an einer Seitenstraße vorbei kamen. Instinktiv sah Kirsten hinein und traute ihren Augen kaum. Dort ging gerade Cat vorbei. Das durfte doch nicht wahr sein. “CAT! HILFE! HIER!“ schrie sie worauf der fremde Kerl so feste an ihrem Arm zog, dass sie aufstöhnte. „Lass das, du Miststück.“ schrie er sie an und schlug ihr gegen den Hinterkopf. “Du verfluchter Dreckskerl!“ keuchte sie und wagte nicht noch einmal zu schreien. Wenn Cat sie nicht gehört hatte, war es vorbei, und sie konnte nur hoffen, später eine Fluchtmöglichkeit zu finden.

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#79

RE: Straßen

in München 16.09.2011 00:58
von Cat • Besucher | 214 Beiträge

Cat wartete noch darauf, das Skal über die Mauer kam, als sie Kirsten sah, die von einem Fremden mitgeschleift wurde. "Skal beeil dich, Kirsten braucht Hilfe."Sie lief sofort los. Sie konnte es sich nicht leisten abzuwarten, ob er ihr folgte. Zu schnell mochte der Kerl mit ihrer Freundin in einer Gasse verschwunden sein. Als sie um die Ecke bog, sah sie die Beiden gerade eben noch in einem kleinen Weg verschwinden. Sie wurde etwas langsamer, so dass sie zwar noch aufholte, aber nicht mehr blindlings um jede Ecke stürmte. Sie ließ dem Kerl noch etwas Ruhe und bewegte sich möglichst leise. Sie hoffte darauf, dass er sich sicher glaubte und sie ihn daher überraschen konnte.
Zwar hatte sie ja eine Waffe, aber daran dachte sie meist garnicht, die Pistole war bei ihr immer nur die letzte Wahl, wenn nichts anderes mehr funktionierte. Außerdem hatte sie noch niemals auf jemanden geschossen und es wäre ihr eigentlich lieber gewesen, wenn das weiterhin so bliebe.
Nach einigen wirren Richtungswechseln, schien der Kerl überzeugt davon zu sein, davon gekommen zu sein. Er zerrte die junge Frau in eine dunkle Sackgasse. Zum Glück war die Mauer an der Seite etwas kleiner, als die, bei der sie vorhin Hilfe gebraucht hatte. So zog sich Cat langsam daran empor und konnte sich so überraschend auf den Typen fallen lassen, als der gerade gierig seien Hose öffnete.
Mit den Knien voran sprang sie auf ihn zu und erwischte ihn auch gar nicht so schlecht. Sie nahm sich nicht die Zeit wieder aufzustehen, immerhin war sie gerade gut gelandet, sondern schlug gleich auf ihn ein. Zuletzt nahm sie ihre Knarre und hielt sie ihm direkt vor die Nase.
"Merk dir das gut, du Arsch. Das passiert, wenn man sich an meinen Mädels vergreift und das ist die einzige Warnung, die du bekommst. Das nächste Mal landet dein Gehirn an der Wand hinter dir."
Sie stand auf und trat dem Kerl dabei noch einmal kräftig in den Unterleib, sollte ihm doch eine Zeitlang jegliche Lust vergehen. "Achja du hast bei uns Hausverbot, wenn ich deine häßliche Fresse jemals wiedersehe, gnade dir Gott." Sie ignorierte den Typen, der sich noch immer vor Schmerzen wand und ging hinüber zu Kirsten. Sie legte ihr vorsichtig den Arm um die Schulter. "Alles ok bei dir, Süße? Hat er dich verletzt? Soll ich ihm noch einen von dir verpassen?" Sie lächelte und zwinkerte Kirsten freundlich zu, das war ja nochmal gut ausgegangen.

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#80

RE: Straßen

in München 16.09.2011 07:41
von Józefin • Besucher | 94 Beiträge

Zitat von Sonya
Sie nickte zu seinen Worten und überlegte gleichzeitig. "Wattepads dürften nicht sehr effektiv sein, einfach, weil sie zu klein sind. Ich würde es so machen, wie in vielen ärmeren Ländern. Die Leute dort filtern mit Sand, Industriesand dürfte noch zu kriegen sein und dann mit Kohle, das könnte funktionieren. Nach einer weile stellt sich der Körper ja eh so um, dass er auch etwas verunreinigtes Wasser verträgt und das Problem mit den Chemieabfällen dürfte in spätestens 3 Monaten erledigt sein. Bis dahin sollte alles weggewaschen worden sein. Vielleicht sollte man die nahegelegenen Fabriken aber mal kontrollieren, nicht das dort etwas zerstört wurde und wirklich giftiges Zeug austritt." Sie verlor sich in ihren Überlegungen und bemerkte, wie sie sich in Gedanken an die Literatur erinnerte, die in solchen Situationen hilfreich werden mochte. Dann aber lauschte sie weiter seinen Worten. Eigentlich hatte sie gehofft, er würde das Thema anschneiden, da sie selbst ungern um etwas bat, aber es schien sich nicht vermeiden zu lassen. "Eine Kooperation klingt ja recht gut, aber wäre es nicht besser für uns, wenn ich einfach deinem Tribe beitrete? Dann ginge das Zoogelände ja in unseren Besitz über und man könnte Gruppen einteilen, die dann jeweils für eine Woche im Zoo arbeiten? Im Grunde genommen ist die Arbeit ja auch nicht kompliziert, so dass nach einer Lernphase ich sogar zu Euch ziehen könnte? Dann würde ich nur noch zum Tierpark fahren, wenn etwas besonderes anliegt, oder ich eben an der Reihe bin? Mir gefällt der Gedanke nicht mehr, fast ständig allein zu sein. Außerdem wäre die Arbeit von einer Gruppe so gut zu schaffen, dass man sich auch um die Aufzucht der neuen Tiere Gedanken machen könnte." Sie folgte ihm auf die Straßen und musste lachen, als er den Urlaub erwähnte.
"Genau das dachte ich auch gerade, es ist als könntest du meine Gedanken lesen. Naja mein Essen habe ich aus dem Tierpark Restaurant und dem Altersheim, das in der Nachbarschaft stand. Es sind noch ziemlich viele Konserven da und die riesigen habe ich nichtmal geöffnet, weil ich Angst hatte, das die Hälfte schlecht wird, sobald ich eine angefangen hätte. Und wenn das mit den Tieren klappt müssten wir uns ab dem Herbst kaum noch Gedanken machen." Sie war etwas unsicher geworden, als er die Zeit vor zwei Jahren ansprach und froh darüber gewesen, dass er ihr die Gelegenheit bot, von dem Thema abzuschweifen.
"Sag mal, habt ihr eigentlich schon Bücherrausgesucht, die gerade jetzt nützlich sein könnten? Und habt ihr dabei auch an die Werke der Belletristik gedacht, die auch einige Anregungen geben könnten? Ich denke da natürlich hauptsächlich an Sachen wie Robinson Crusoe oder auch die geheimnisvolle Insel von Jules Verne, oder sogar The Stand von Steven King. Alles zwar Fiktion, aber teilweise mit nützlichen Ansätzen." Sie gingen zusammn zum Freibad. Am Eingang angekommen blieb Sonya noch kurz stehen und musste grinsen. "Ist es nicht seltsam, wie tief die Zivilisation noch in mir steckt, ich fühle mich, als würden wir etwas verbotenes tun, mal wieder. Fühlt sich in deiner Gesellschaft gut und vertraut an." Ihr Herz klopfte schneller und sie schalt sich selbst dafür, wieder darauf zurückgekommen zu sein. Sie hatte sich schon damals zuviel Hoffnungen gemacht und war drauf und dran denselben Fehler erneut zu wiederholen. Ihre Wangen verfärbten sich tiefrot und sie sah schnell zur Seite, damit Józefin das nicht auffiel. Jedenfalls hoffte sie, dass es nicht zu offensichtlich gewesen war.

tbc: Freibad



Er hörte zu, wie sie über die Filteranlage sprach. Dann musste er grinsen. "Ich kann mir dich in einem Tribe wirklich nicht vorstellen. Aber natürlich darfst du uns beitreten, das steht außer Frage. Du wirst die zweite Vigilia in zwei Tagen. Erstaunlich, ich hätte es echt nicht erwartet. Wir reden später noch über die Prinzipien und Regeln des Tribes, man muss es verstehen, wenn man zu uns kommen möchte."
Sie wirkte unsicher beim Ansprechen der Zeit vor zwei Jahren. "Bücher? Ein paar von uns haben sich welche rausgeholt, aber an sich haben wir keine Sammlung von ihnen. Jetzt habe ich den nächsten Punkt zu erledigen.", sagte er zu ihr zwinkernd. Sie war klug, man musste es zugeben. Bisher hat keiner in der Vigilia über Fiktion gedacht.
Als sie vor dem Eingang stehen geblieben war, sagte sie, dass sie sich fühle, als Freibad verboten sei. Sie wurde feuerrot und versuchte, es Józefin nicht merken zu lassen. "Das Gleiche empfinde ich. Es ist, wie vorher mal."

tbc: Freibad

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#81

RE: Straßen

in München 16.09.2011 10:44
von Kirsten

Zitat von Cat
Cat wartete noch darauf, das Skal über die Mauer kam, als sie Kirsten sah, die von einem Fremden mitgeschleift wurde. "Skal beeil dich, Kirsten braucht Hilfe."Sie lief sofort los. Sie konnte es sich nicht leisten abzuwarten, ob er ihr folgte. Zu schnell mochte der Kerl mit ihrer Freundin in einer Gasse verschwunden sein. Als sie um die Ecke bog, sah sie die Beiden gerade eben noch in einem kleinen Weg verschwinden. Sie wurde etwas langsamer, so dass sie zwar noch aufholte, aber nicht mehr blindlings um jede Ecke stürmte. Sie ließ dem Kerl noch etwas Ruhe und bewegte sich möglichst leise. Sie hoffte darauf, dass er sich sicher glaubte und sie ihn daher überraschen konnte.
Zwar hatte sie ja eine Waffe, aber daran dachte sie meist garnicht, die Pistole war bei ihr immer nur die letzte Wahl, wenn nichts anderes mehr funktionierte. Außerdem hatte sie noch niemals auf jemanden geschossen und es wäre ihr eigentlich lieber gewesen, wenn das weiterhin so bliebe.
Nach einigen wirren Richtungswechseln, schien der Kerl überzeugt davon zu sein, davon gekommen zu sein. Er zerrte die junge Frau in eine dunkle Sackgasse. Zum Glück war die Mauer an der Seite etwas kleiner, als die, bei der sie vorhin Hilfe gebraucht hatte. So zog sich Cat langsam daran empor und konnte sich so überraschend auf den Typen fallen lassen, als der gerade gierig seien Hose öffnete.
Mit den Knien voran sprang sie auf ihn zu und erwischte ihn auch gar nicht so schlecht. Sie nahm sich nicht die Zeit wieder aufzustehen, immerhin war sie gerade gut gelandet, sondern schlug gleich auf ihn ein. Zuletzt nahm sie ihre Knarre und hielt sie ihm direkt vor die Nase.
"Merk dir das gut, du Arsch. Das passiert, wenn man sich an meinen Mädels vergreift und das ist die einzige Warnung, die du bekommst. Das nächste Mal landet dein Gehirn an der Wand hinter dir."
Sie stand auf und trat dem Kerl dabei noch einmal kräftig in den Unterleib, sollte ihm doch eine Zeitlang jegliche Lust vergehen. "Achja du hast bei uns Hausverbot, wenn ich deine häßliche Fresse jemals wiedersehe, gnade dir Gott." Sie ignorierte den Typen, der sich noch immer vor Schmerzen wand und ging hinüber zu Kirsten. Sie legte ihr vorsichtig den Arm um die Schulter. "Alles ok bei dir, Süße? Hat er dich verletzt? Soll ich ihm noch einen von dir verpassen?" Sie lächelte und zwinkerte Kirsten freundlich zu, das war ja nochmal gut ausgegangen.



Der Kerl fing an im Zickzack durch die Straßen und Gassen zu gehen. Er sah sich immer wieder um, und auch Kirsten erhaschte den einen oder anderen Blick nach hinten. Doch von Cat war nichts zu sehen. So ein Mist, sie hat mich nicht gehört. dachte das Mädchen und überlegte verzweifelt, wie sie aus der Situation herauskam. Doch momentan sah sie keine Lösung. Anscheinend war sich ihr Entführer nun sicher, dass sie nicht verfolgt wurden. Er zerrte sie in eine dunkle Sackgasse und Kirsten rutschte das Herz in die Hose. Sie wurde in die Ecke gestoßen und der Kerl fing an an seiner Hose herum zu fummeln. Dabei ließ er sie nicht aus den Augen. Sein Blick widerte sie an und sie sah sich um, ob sie nicht vielleicht etwas fand womit sie sich wehren konnte. Doch es gab nichts. Alle Hoffnung auf Rettung schwanden dahin. Kirsten stellte sich auf das ein, was gleich passieren würde. Es war nicht das erste mal, dass sie in so eine Situation geriet und sie hielt mühsam die Tränen zurück. Sie wusste dass es für sie leichter war, wenn sie nicht dabei weinte. Am besten, man tat so, als wäre man nicht man selbst, sondern eine andere Person. Das würde helfen das alles zu verarbeiten. Den Tipp hatte sie einmal von einem anderen Mädchen bekommen.
Sie sah ängstlich zu diesem widerlichen Kerl und dieser grinste fies. Da fiel plötzlich jemand von oben auf ihn herab und schlug auf ihn ein. “Cat.“ entfuhr es der neunzehnjährigen erleichtert, als sie erkannte wer diese Person war. Sie sah zur Seite als Cat den Kerl vermöbelte und erst wieder zu den beiden, als sie hörte dass ihre Retterin wohl fertig war. Jetzt war es an dem Entführer ängstlich zu sein. Sein Blick zeigte deutlich das er sich nicht mehr wehren würde.
Kirsten starrte die beiden immer noch an. Es war alles so schnell gegangen und es war so knapp gewesen. Sie entspannte sich erst, als Cat ihr den Arm um die Schulter legte und sie ansprach. Ja. Ich glaube schon.“ sagte sie leise und bewegte den Arm, den der miese Typ ihr verdreht hatte. Es schmerzte zwar noch, aber es schien sonst alles ok zu sein. “Nein verletzt bin ich nicht. Aber du darfst gerne noch einmal zu hauen.“ sie lächelte schwach zurück. “Lass uns verschwinden.“ murmelte sie dann, stand auf und ging auf den Ausgang der Sackgasse zu, als sie noch einmal anhielt. “Der Typ schuldet mir was für den ganzen Scheiß hier. Findest du nicht?“ fragte sie dann und sah Cat an. Er hatte sicher etwas zum tauschen dabei gehabt. Zumindest hatte er ja behauptet dass er bezahlt hätte, wenn sie ihn reingelassen hätten. “Würdest du ihn mal eben daran hindern Mist zu bauen? Dann würde ich mal in seiner Tasche nachsehen.“ Er hatte eine Umhängetasche dabei gehabt, die er abgelegt hatte bevor er sich an seiner Hose zu schaffen gemacht hatte. Sie lag direkt neben ihm und Kirsten wollte nicht riskieren das die ganze Sache von vorne losging.

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#82

RE: Straßen

in München 16.09.2011 12:26
von Cat • Besucher | 214 Beiträge

Cat grinste, als Kirsten nocheinmal umdrehte, sie selbst war kurz davor gewesen, den Typen auszunehmen. "So ist es richtig, Süße. Doch spar dir das Nachsehen, nimm einfach die Tasche." Sie ging noch einmal zu dem Typen hinüber und trat noch einmal nach, achtete aber darauf ihn nur schmerzhaft zu treffen und nicht mehr zu verletzen. Auch bei einem solchen Dreckskerl wollte sie nicht an seinem Tod Schuld war. "So sei froh, dass wir dir die Klamotten lassen. eigentlich sollten wir dich nackt zurücklassen, aber dann wäre ich ja so ein Abscheum, wie du es bist. So bezahlst du eben einfach für deine Sonderwünsche. Kannst gerne allen erzählen, was passiert, wenn man sich mit uns anlegt." Sie wartete, bis Kirsten soweit war und ging mit ihr zurück auf die Straße. Dort sah sie sich kurz um, sie waren schon fast wieder an der Lagerhalle, also sollten sie auch den Weg zurück finden, als sie gerade den Typen verfolgt hatte, war sie nicht in der Lage gewesen, auf die Straßen zu achten. Dazu hatte sie sich viel zu viele Sorgen gemacht. "Ist dei nArm auch wirklich in Ordnung? Wir könnten noch schnell bei Lares vorbei, der hat sicher Medikamente da und wenn der Typ was zum Tauschen da hat, können wir das eben besorgen? Soll ich die Tasche tragen? Gib sie eben her." Cat nahm Kirsten die Tasche ab.

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#83

RE: Straßen

in München 16.09.2011 15:31
von Jessi • Besucher | 494 Beiträge

Jessi sah Franzi entschuldigend an. Dann sagte sie Gefährlich ist es überall. Und wäre Alex nicht gewesen wäre ich schon tot oder ein Sklave der Nomen. Als ich gestern morgen nach dem brief von Moritz los bin. Um Essen aus dxer Schule zu holen, war ich mit den gedanken ganz woanders. Alex war ebenfalls auf der Straße und hat mich gerettet. Wir haben uns unterhalten und er war mit mir bei der Schule. Ich habe die letzt NAcht auch bei ihm verbracht. Heute morgen sind wir zum Trainingsgelände gegangen um das Essen weg zu bringen. Dabei habe ich in der Küche einen Zettel von Lara gefunden. Sie hat München verlassen. Und dann sind wir weider raus. Und dabei haben wir eben Toxics und Wild kennen gelernt. Wild auf der Suche nach seiner Schwester und die Toxics haben etwas von einer Party erzält die bald statt finden soll. Der Kerl meinte jeder wäre eingeladen. Und es würde genug zu Essen und zu trinken geben. Als sie fertig war stellte sie sich neben Alex und nahm seine Hand und sah Franzi an. Das sie mit Alex zusammen war hatte sie jetzt noch nciht erwähnt. Aber sie es jetzt auch noch musste wusste sie nciht.

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#84

RE: Straßen

in München 16.09.2011 23:24
von Kirsten

Zitat von Cat
Cat grinste, als Kirsten nocheinmal umdrehte, sie selbst war kurz davor gewesen, den Typen auszunehmen. "So ist es richtig, Süße. Doch spar dir das Nachsehen, nimm einfach die Tasche." Sie ging noch einmal zu dem Typen hinüber und trat noch einmal nach, achtete aber darauf ihn nur schmerzhaft zu treffen und nicht mehr zu verletzen. Auch bei einem solchen Dreckskerl wollte sie nicht an seinem Tod Schuld war. "So sei froh, dass wir dir die Klamotten lassen. eigentlich sollten wir dich nackt zurücklassen, aber dann wäre ich ja so ein Abscheum, wie du es bist. So bezahlst du eben einfach für deine Sonderwünsche. Kannst gerne allen erzählen, was passiert, wenn man sich mit uns anlegt." Sie wartete, bis Kirsten soweit war und ging mit ihr zurück auf die Straße. Dort sah sie sich kurz um, sie waren schon fast wieder an der Lagerhalle, also sollten sie auch den Weg zurück finden, als sie gerade den Typen verfolgt hatte, war sie nicht in der Lage gewesen, auf die Straßen zu achten. Dazu hatte sie sich viel zu viele Sorgen gemacht. "Ist dei nArm auch wirklich in Ordnung? Wir könnten noch schnell bei Lares vorbei, der hat sicher Medikamente da und wenn der Typ was zum Tauschen da hat, können wir das eben besorgen? Soll ich die Tasche tragen? Gib sie eben her." Cat nahm Kirsten die Tasche ab.




Kirsten grinste als Cat dem Typen die Tsche abnahm. “Siehst du. Hättest du nicht so nen Terz gemacht würde es dir jetzt besser gehen.“ meinte sie noch bevor sie ihm die Tasche wegnahm. Dann sah sie zu dass sie mit Cat davon kam. Als sie etwas gegangen waren nahm Cat ihr die Tasche ab und fragte nach ihrem Arm. “Wenn ich pech habe, ist er gezerrt. Der Kelr war nicht gerade sanft. Vielleicht aber auch nur ein wenig zu stark belastet.“ Sie hoffte natürlich letzteres. Der Arm tat schon ziemlich weh. “Was hat er denn so dabei? Irgendwas gegen Schmerzen wäre schon ganz nett. “ sie sah Cat nicht an. Es war ihr unangenehm dass sie gerettet werden musste. “Danke.“ sagte sie leise. “Du hat mich schon wieder gerettet. Ich machs wieder gut.“ versprach sie und sah auf den Boden. “Lass uns zu Lares gehen. Je schneller ich wieder fit werde, desto besser. Wie ist er denn so?“ fragte sie dann neugierig und auch ein wenig, um das Thema zu wechseln. Sie war ja nicht dabei gewesen, als Cat mit den anderen da war. Sie hielt sich ab jetzt an Cat, da sie keine Ahnung hatte, wo Lares wohnte.

tbc: lares Lagerhalle

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#85

RE: Straßen

in München 18.09.2011 15:55
von Amelie • 601 Beiträge

cf. Kempinski Hotel

Wütend stürmte Lie in die Nacht. Der Tag war ganz und gar nicht so wie sie sich erhofft hatte. Lares hatte sich nicht gemeldet und dann lies sie auch noch dieser Charles sitzen...
"Was denken die eigentlich alle wer ich bin?!" schnaufte sie vor sich her.
Hatte Jack etwa doch Recht mit Lares? Nein! Nein das konnte einfach nicht sein. Nicht nocheinmal, das würde sie nicht durchhalten...
Mit diesen Gedanken lief sie richtung Karftwerk. Sie musste einfach mit jemanden reden oder einfach ihre Wut loswerden, egal was.

tbc. Kraftwerk

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#86

RE: Straßen

in München 18.09.2011 19:37
von Franziska • Besucher | 533 Beiträge

Zitat von Jessi
Jessi sah Franzi entschuldigend an. Dann sagte sie Gefährlich ist es überall. Und wäre Alex nicht gewesen wäre ich schon tot oder ein Sklave der Nomen. Als ich gestern morgen nach dem brief von Moritz los bin. Um Essen aus dxer Schule zu holen, war ich mit den gedanken ganz woanders. Alex war ebenfalls auf der Straße und hat mich gerettet. Wir haben uns unterhalten und er war mit mir bei der Schule. Ich habe die letzt NAcht auch bei ihm verbracht. Heute morgen sind wir zum Trainingsgelände gegangen um das Essen weg zu bringen. Dabei habe ich in der Küche einen Zettel von Lara gefunden. Sie hat München verlassen. Und dann sind wir weider raus. Und dabei haben wir eben Toxics und Wild kennen gelernt. Wild auf der Suche nach seiner Schwester und die Toxics haben etwas von einer Party erzält die bald statt finden soll. Der Kerl meinte jeder wäre eingeladen. Und es würde genug zu Essen und zu trinken geben. Als sie fertig war stellte sie sich neben Alex und nahm seine Hand und sah Franzi an. Das sie mit Alex zusammen war hatte sie jetzt noch nciht erwähnt. Aber sie es jetzt auch noch musste wusste sie nciht.



Franzi hörte Jessi zu und wollte sich auch gerade bei Alex für seine Hilfe bedanken als ihr Herz in die Hose rutschte. "Was? Lara ist weg?!" fragte sie entsetzt. "Aber das kann doch nicht sein...sie ist erst 9 Jahre, sie kann doch nicht weg sein! Wir müssen sie sofort suchen gehen, was wenn ihr was passiert! Es wäre meine Schuld!" sagte sie aufgeregt und konnte nun keinen klaren Gedanken mehr fassen. Selbst diese komischen Zettel, warum sie überhaupt hier war vergass sie nun völlig. Franzi fühlte sich einfach verantwortlich für die kleine Lara. War sie doch seid dem Virus fast wie eine Ersatzmutter geworden. "Ich hätte nie das Traningsgelände verlassen sollen...sie hat bestimmt versucht mich zu suchen, oder hatte Angst oder wer weiss was noch..." Franzi machte sich tierische Sorgen. Doch wo sollte sie jetzt am besten mit dem Suchen anfangen? München war riesengroß!

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#87

RE: Straßen

in München 18.09.2011 19:52
von Jessi • Besucher | 494 Beiträge

Jessi sah den entsetzten Blick von Franzi wegen Lara. Sofort ließ sie Alex Hand wieder los und ging zu Franzi. Jessi stellte sich direkt vor sie und sagte Das ist nciht deine Schuld. Du konntest ihr nur vor den Kopf schauen, leider. Wir haben den zettel eben erst gefunden. Wer weiß wie lange sie schon weg ist. Du kannst jetzt für Lara nicht alles stehen und liegen lassen. Willst du wieder Gefangen genommen werden? Während sie das sagte suchte sie Franzis Blick.

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#88

RE: Straßen

in München 18.09.2011 20:28
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

Ein wenig sprachlos hörte Wild dem Gespräch der beiden Mädchen zu. Er wusste nicht so recht was er dazu beitragen sollte, da die Beiden sich ja, wie es aussah eine Weile lang nicht gesehen hatten. Er konnte auch verstehen, wie die andere Kleine sich fühlte, als sie erfuhr, das eine andere Freundin verschwunden war. "Hm ich glaub ich kann verstehen, wie du dich fühlst, aber ehrlich willst du jetzt hier alleine durch die Stadt laufen? Ich mein es wird ja schon dunkel und du hilfst der Kleinen bestimmt nicht, wenn du auf der Suche nach ihr hinter irgendeinen Busch gezogen wirst. Du kannst im Moment nichts an ihrer Situation ändern. Aber vielleicht taucht sie auf der Party auf, wenn es da wirklich Essen und Trinken umsonst gibt. Oder du kannst auf der Party nach ihr fragen, da sind so viele Leute, vielleicht hat sie jemand gesehen. Oder irgendwer erinnert sich nach der Party daran, dass du nach dem Mädchen gefragt hast und meldet sich, wenn er sie dann irgendwo sieht. Das sind meiner Meinung nach jedenfalls bessere Chancen, als wenn ihr nun einfach losrennt. Ich bin sicher, dein Freund da hilft dir dabei? Ansonsten begleiten wir dich auch nach Hause, können ja nicht zulassen, dass dir was passiert, nicht wahr?" Er nickte dem bisher sehr schweigsamen Typen noch einmal zu und sah dann zu Alex. Er war sich sicher, dass dieser die beste Freundin seines Mädchens nicht alleine herumlaufen lassen würde. Sie konnten später auch noch nach einer Apotheke suchen. Erst einmal sollten sie dafür sorgen, dass die Mädels in Sicherheit waren.

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#89

RE: Straßen

in München 18.09.2011 21:57
von Alex • Besucher | 116 Beiträge

Alex verfolgte aufmerksam den Verlauf des Gespräches. Er lächelte als sie seine Hand nahm. Spätestens jetzt war wohl klar, dass sie ein Paar waren. Doch dann bemerkte er, wie sehr Franzi das verschwinden von dieser Lara mitnahm. “Die beiden haben Recht. Wir sollten jetzt erst mal zu euch. Und dann kann ich mich ja nochmal umsehen. Zumindest in nächster Umgebung. Wenn Kinder weglaufen gehen sie manchmal nur zum nächsten Spielplatz oder so. Ein Versuch wäre es vielleicht wert. Aber erst mal sollten wir von der Straße runter. Nachher überlegt dieser Tharkay es sich doch noch einmal anders und kommt zurück.“
Er sah in die Runde. Er war sich zwar nicht sicher, ob sie Lara wirklich finden würden, wer weiß wo sie schon war, aber die Möglichkeit bestand. So war es auch gewesen, als vor Jahren mal der Sohn seiner Nachbarin abgehauen war, den hatten sie dann später auf dem nächsten Spielplatz gefunden. Und wenn das Franzi helfen würde, hätte er kein Problem damit ein wenig draußen herumzulaufen.

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#90

RE: Straßen

in München 19.09.2011 09:53
von Franziska • Besucher | 533 Beiträge

Franzi war nun wirklich am Boden zerstört denn die anderen hatten Recht sie konnte nichts mehr für Lara tun. Traurig nickte sie den anderen zu und musste sich nun echt zusammen reißen nicht sofort loszuheulen. "Ja, vielleicht..." schluchste sie nur als Wild meinte das sie auf dieser Party nach ihr suchen sollte.
Aber auf eine Party hatte Franzi alles andere als Lust im Moment. Alex bot schließlich an nach ihr zu suchen und meinte sie wäre vielleicht auf den nächsten Spielplatz. "Meinst du? Das wäre wilklich nett von dir..." sagte sie immernoch traurig.
Alle ihre Freunde waren nun weg. Die Münchner Löwen, einst der größte Tribe in München war nun nur noch ein Scherbenhaufen dank der Nomen. "Sie war meine Famile..." seufste Franzi nocheinmal...
Die Jungs meinten sie sollte zurück zum Tranigsgelände, doch was sollte Franzi da? Dort würden doch eh nur alle Erinnerungen zurück kommen. Franzi war es egal was nun mit ihr sein würde. Und? Sollten doch die Toxics wiederkommen, man hatte Franzi doch eh schon alles genommen was ihr wichtig war.
Franziska hatte nun nichts mehr zu verlieren, außer ihr Leben, was ihr jedoch im Moment alles andere als wichtig war.

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