#121

RE: Straßen

in München 28.09.2011 22:49
von Zarah

Zitat von Ziggy
cf: Ziggys Labor

Ziggy nahm sich einen Rucksack den Zarah ihm gab. Auf die Frage was er mit der Waffe tun würde antwortete er lächelnd: "Ich würde sie sichern und in meine Jacke stecken. Du bist sehr Misstrauisch. Das ist auch verständlich in Zeiten wie diesen." sein Blick wurde ernst. "Aber ich bin nun dein Geschäftspartner und dein wohl ist somit an meines geknüpft. Und deswegen würde ich nicht versuchen dir ein Haar zu krümmen. Ich habe schon einmal für einen Tribe gearbeitet und sie wurden alle getötet. Ich will nicht dass sich das wiederholt." fügte er hinzu.
Warum erzähle ich ihr das? Warum wirkt sie so "beruhigend" auf mich? Ich verstehe mich selber nicht. Und doch weiss ich, dass das was ich tue das Richtige ist.
Er beobachtete Zarah und versuchte aus ihrer Reaktion zu deuten, was sie dachte. Er wusste dass es nicht das schlaueste war, über sich zu berichten, denn je weniger alle von ihm wussten und je anonymer, harmloser und mysteriöser er wirkte, desto besser für ihn. "Wobei wenn du sie mir geben würdest, wäre es eventuell sinnvoller als Schutz für uns beide" setzte er schmunzelnd hinterher.




Jetzt zeigte er auch noch Verständnis. Anscheinend doch eher Weichei als Kämpfer. Naja, solange er nützlich war. Er bezeichnete sich als ihren Geschäftspartner und es klang so unterwürfig als er sagte dass sein Wohl von dem ihren Abhängig war. Doch auf der anderen Seite gefiel ihr, dass er das so sah. Dann gab er ihr einen kurzen Einblick in seine Vergangenheit und Zarah sah ihn mit leicht hochgezogener Augenbraue an. Sie hätte nicht vermutete, dass er so etwas schon erlebt hatte. Sie verkniff sich ihre Fragen. Fürs erste zumindest. Aber es sah aus als könnte es interessant werden, zu versuchen ihn etwas besser kennen zu lernen. Sie sah wieder nach vorne auf den Weg und dachte darüber nach was wohl passiert sein konnte. Doch es stand ihr nicht zu zu fragen, weshalb sie schwieg. Doch das hatte jetzt nicht unbedingt nach Weichei geklungen. Zarah konnte ihn nicht so recht einschätzen, was sie ein wenig irritierte.
Was er dann sagte klang logisch, und sie sah ihn prüfend an, doch bevor sie zu einem Entschluss kommen konnte blieb sie plötzlich stehen, schloss die Augen und lauschte aufmerksam. Dann öffnete sie die Augen wieder und hielt ihm am Arm fest. “Skateboards?“ Das Geräusch kam näher und Zarahs Miene wurde besorgt. Sie waren noch nicht sehr weit gekommen, und die geteerte Straße führte direkt zum Schloss. Alle anderen Straßen waren nur Waldwege. Da tauchten die Skater schon auf, zum Verstecken war es also zu spät. Die drei Skater würden definitiv sehen, wo sie hingingen. Außerdem erwachte in der Amazone jetzt der Kampfgeist. “Na super.“ Sie zog wortlos Ziggys Waffe aus dem Gürtel und reichte sie ihm. “Pack sie weg und mach keine Dummheiten.“ dann stellte sie sich mitten auf den Weg und fasste ihren Stab fester.
Mit unbeweglicher Miene sah sie den Ankömmlingen entgegen. Sie waren immer noch auf Amazonengebiet und Zarah würde alles tun, damit die Fremden das Schloss nicht erreichten. Man sah ihnen an, das es Chaoten waren, und durch die Baseballschläger an ihren Rucksäcken wirkten sie nicht unbedingt friedlich. Sie sahen Zarah erstaunt an fuhren aber weiter auf sie zu. Ruhig blieb diese stehen. Es war ein Pokerspiel, wer würde nachgeben? Die Jungs oder die Raubkatze, die ihr Revier verteidigte? Kurz vor dem Mädchen hielt der Führer des Trios an, trat auf das Ende seines Boards und hielt es kurz danach in der rechten Hand. “Was soll'n der Mist?“ fragte er “Was machst du hier einen auf cool. Mach den Weg frei.“ Zarahs Miene war kühl und ernst. “Das ist Amazonengebiet. Also dreht besser um und nehmt nen anderen Weg.“ sagte sie ruhig und war sich sehr wohl im Klaren darüber, dass es gefährlich werden konnte, wenn die Situation eskalierte. Doch sie hatte die Erfahrung gemacht, dass Angriff die beste Verteidigung war, und sich andere durch ein unerwartetes Verhalten leicht einschüchtern ließen. Zarah sah dem Rudelführer fest in die Augen, und tatsächlich, dieser schien leicht verunsichert. Er sah etwas misstrauisch von der Amazone zu Ziggy. Doch dann schien er sich zu fangen und erwiderte Zarahs Blick.
“Und wer bist du, dass du uns den Weg verbietest?“ fragte er provozierend. Zarah lächelte nur überlegen. “Eine Amazone, dass muss reichen. Also noch einmal mein Rat: dreht um und verpisst euch.“ sagte sie leise aber einschneidend. Sie meinte es ernst. Und sie würde unter keinen Umständen zulassen, das solche Krawallbrüder ihren Tribe erreichten. “Und denkt dran, es gibt keine Krankenhäuser mehr.“ versuchte sie weiter ihren Gegenüber einzuschüchtern. Dessen Gesicht wurde finster während er und seine Kumpane nach ihren Baseballschlägern griffen. Zarah beobachtete das ruhig, was jedoch nur äußerlich so workte. Innerlich war sie angespannt und hoffte, dass ihre Taktik nicht nach hinten los ging. Sie gab ihre letzte Warnung ab. “Ziemlich schlechte Idee. Aber wenn ihrs so regeln wollt, von mir aus. Wer will als erstes? Oder seid ihr solche Weicheier, dass ihr nur zu dritt ne Chance habt?“ versuchte sie das ganze zu einem Zweikampf werden zu lassen. Gegen die drei würde sie sicherlich nicht ankommen, und sie konnte nur hoffen, dass sie die Kerle so provozierte, dass sich der Wortführer auf einen Zweikampf einließ. Würde sie diesen Schlagen, so würden sich die anderen beiden sicher nicht mehr trauen sie anzugreifen. Sie fixierte den jungen mit ihrem Blick und setzte alles daran ihn niederzustarren. Sie konnte auf Ziggy nicht weiter achten, sondern konzentrierte sich ganz auf diesen Skater.

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#122

RE: Straßen

in München 28.09.2011 23:37
von Ziggy

Als Zarah inne hielt und „Skateboards?“ sagte horchte auch Ziggy auf. Vom Geräuschpegel her hatte er auf 4 getippt, die schwer beladen waren was man am lauten schleifen der Kugellager vermuten konnte. Als dann drei Jugendliche erschienen die sehr nach Krawallbrüdern aussahen, gab Zarah ihm seine Waffe zurück. Noch ehe er das Gespräch zwischen Zarah und dem Anführer dieser Typen begann, hatte Ziggy das Magazin seiner Waffe gecheckt, sie entsichert und ließ seinen Waffenarm locker hängen bereit sofort anzulegen.
Na klasse das fängt ja gut an. Aber naja auch wenn sie zu dritt sind scheinen sie keine Feuerwaffen zu besitzen, was für uns der Trumpf sein sollte.
Ziggy beobachtete das Gespräch, aber wagte nicht irgendwas zu sagen, da er damit Zarahs Autorität untergraben würde, was ihr sicherlich nicht gefallen dürfte. Außerdem würde es Zarahs Strategie sprengen die gesamte Situation auf ein 1 on 1 mit dem Anführer der Fremden herunterzubrechen. Als der Anführer der Gruppe verwirrt den Blick von Zarah abwendete und Ziggy ansah, erwiderte Ziggy seinen Blick kalt, unbeeindruckt und bereit für alles was da folgen möge. Als sie ihre Baseballschläger zogen, wurde er unruhig, jedoch nur innerlich. Er wusste, dass wenn er die Nerven verlieren würde die Situation eskalieren würde. Dann machte der Anführer einen Schritt auf Zarah zu, was für Ziggy ein Schritt zu viel war. Er riss seinen Arm hoch und schoss in die Luft und legte auf den Anführer an.
"14" dachte er so für sich denn er konnte es sich nicht leisten nachladen zu müssen.
Auf ihre verdutzten Blicke konterte er mit einem Pfeifen und auf eine Augen Mimikgeste die auf Zarah verwies. Er hielt seine Waffe weiterhin im Anschlag und wartete was weiter passieren würde.

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#123

RE: Straßen

in München 29.09.2011 00:10
von Kirsten

Zitat von Tharkay
er hatte einen bollerwagen dabei und zog ihn hinter sich her . müde setzte er einen schritt vor den anderen und hörte musik , sang mit und hatte sich in kürzester zeit wieder so hoch gebracht das er sogar mit sich selber spaß haben konnte. so ein diskman war so cool . am elektroladen warf er die scheibe mit einem klotz ein mehrmals . hier wurde nicht geplündert denn es gab ja kein strom also brauchte man auch kein zeug für strom. aber jetzt hatten sie ja bald welchen. er räumte alles zusamm was er für nützlich hielt kabel schalter lampebn steckdosen , kontakte leuchtbänder um den wagen reinzuziehen schoss er auf die tür und trat sei dann nach außen




Zufrieden merkte Kirsten wie sie auf Tharkay wirkte. Sein verführerisches Lächeln war nicht von schlechten Eltern, bei ihm würde ihr ihr Job nicht schwer fallen. “Die Pension läuft nicht weg.“ beruhigte sie ihn süß lächelnd. “Und klar steht mein Angebot dann noch. Und für so einen Prachtkerl wie dich hab ich immer Zeit. Frag einfach nach Kirsten.“ sie zwinkerte ihm zu. Dass er zahlen konnte kommentierte sie nur mit einem leichten nicken. Die meisten Männer mochten es nicht, wenn man sie immer wieder dran erinnerte, dass sie für ihre Dienste bezahlten. Wahrscheinlich versuchten sie sich lieber einzubilden dass sie für Kirsten unwiderstehlich waren.
Tharkay drehte sich um und winkte ihr nochmal zu. “Ich warte auf dich.“ versprach sie schnurrend und winkte zurück. Für Larissa hatte sie nur ein unmerkliches Nicken übrig. Solche Mädchen waren Geschäfts schädigend. Dann sah sie den beiden hinter her und überlegte was sie nun machen sollte. Zurück zur Pension wollte sie noch nicht, also beschloss sie etwas herumzuwandern. Solange sie dabei vorsichtig war, würde das sicher gut gehen.



Sie ging Richtung Innenstadt. Vielleicht fand sie ja eine Parfümerie oder ähnliches, in der noch irgend etwas brauchbares zu finden war. Eher unwahrscheinlich, aber besser als doof herum zu hocken. Immer wenn sie in eine neue Straße einbog, sah sie sich vorher gut um. Die Straße, in die sie jetzt eingebogen war, schien leer zu sein und rechts und links am Straßenrand standen hier und da kleine Läden, die fast alle eingeschlagene Schaufenster hatten. Plötzlich fielen Schüsse und eine Glastür fiel auf die Straße und zersplitterte laut als sie aufschlug. Erschrocken zuckte Kirsten zusammen und schrie auf. Sie blieb wie angewurzelt stehen und sah Tharkay an, wie ein Reh dass im Scheinwerferlicht eines Autos stand. Sie war so geschockt, dass sie ihn gar nicht richtig erkannte. Sie sah ihn einfach nur erschrocken an, wie er da stand mit dem ganzen Elektrokrempel in der Hand.

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#124

RE: Straßen

in München 29.09.2011 00:34
von Tharkay

er sammelte die kabel auf und wollte sie egrade raustragen . er war mit seiner arbeit hier völlig zufrieden plündern das gehörte zu seinen lieblinsbetätigungen und da es jetzt nicht mehr viel zu plündern gab war sowas mal weider eine nette abwechslung. er ershcrak sich auch als er plötzlich wem gegenüberstandn sofort hob er die waffe "was gibt es denn da zu glotzen? geh weiter kackbratze!" fauchte er bevor er den angriffsmodus absenkte und ihm sein verstand oder sein schwanz einer von beiden mitteilte das er das Mädchen bereits kannte. das war das freudenmädchen! uhh
er ließ die kabel fallen "oh ist dir was passiert? das war keine absicht ich wusste nicht das du dich hinter die tür.. sag mal verfolgst du mich?" vielleicht hatet sei sich wirklich in ihn verguckt? quatsch sagte sein verstand aber nun ja khay hörte eher selten darauf und strahlte sie an "keine sorge "

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#125

RE: Straßen

in München 29.09.2011 01:28
von Kirsten

Tharkay schien selbst überrascht und richtete sofort die Waffe auf sie, was Kirsten nicht gerade half sich aus ihrer Starre zu lösen. Doch schnell senkte er die Waffe wieder und ließ auch die Kabel fallen. Es war der Prachtkerl von Lares Lagerhalle. Tharkay oder so. Er fragte sie, ob ihr etwas passiert sei und sie schüttelte nur den Kopf. Immerhin ging das wieder. Er wechselte mitten im Satz das Thema was dazu führte dass sie eine Augenbraue hoch zog, und ihn leicht verwirrt ansah.
Dann schüttelte sie den Kopf und entspannte sich wieder. Sie war wieder Herrin der Lage. “Kackbratze?“ fragte sie beleidigt. “Also Vorhin hat das noch ganz anders geklungen Süßer.“ sie sah ihn vorwurfsvoll an. Dann sah sie ihn versöhnlich lächelnd an. “Keine Sorge, ist nur der Schreck. Du hast es aber drauf, einen eindrucksvollen Auftritt hinzulegen.“ jetzt grinste sie schon wieder, der Schreck war überwunden. “Mhhh kann sein. Willst du denn dass ich dich verfolge?“ fragte sie und sah ihn verführerisch an. “Und Sorgen solltest du dir eher machen.“ sie grinste vielsagend und kam auf ihn zu. “Hätte nicht gedacht, dass wir uns so schnell wiedersehen.“ säuselte sie. “Kann ich dir bei irgendwas helfen?“ fragte sie und sah erst kurz auf den Kabelsalat neben ihn auf dem Boden beachtete ihn aber kaum sondern musterte ihn dann offensichtlich von oben bis unten und setzte sich gekonnt in Szene.

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#126

RE: Straßen

in München 29.09.2011 01:34
von Alex • Besucher | 116 Beiträge

Zitat von Wild
Wild grinste. "Oh ja ich gründe die Bayerwerke neu. Und du darfst mitmachen, wir brauchen sicher weitere Arbeiter." Keine schlechte Idee, aber bald würden sie dabei umdenken müssen und wieder mehr auf homöopatische Mittel zurückgreifen, da einige der Chemikalien nicht mehr zugänglich wären. "Dann tauschen wir eben nur was, wenn wir was brauchen. Ist eh einfacher, als auf Vorrat zu bunkern. Man weiß ja nie, was hier so passieren kann, oder? Wer weiß wie lange wir überhaupt noch haben. Wie alt bist du eigentlich? Ich bin 21 und was hast du so getrieben, bevor hier alles den Bach runterging?" Er folgte Alex zum Bahnhof und hielt dabei weiter die Augen offen nach einem kleinen Mädchen, auf die Laras Beschreibung passen könnte. Nur weil Franzi ihn so angefahren hatte, würde er nicht aufhören nach dem Mädchen zu suchen.




Alex lachte. “Ja genau. Und dann werden wir dick unf reich und tragen nur noch Anzüge und so'n Scheiß.“ dann machte er eine nachdenkliche Pause. “Ach neee. So wäre es früher gelaufen. Jetzt hätten wir einfach genug zu Essen, Waffen und Luxus und so.“
Dann wurde das Thema ernster und Alex seufzte. Anscheinend dachte Wild ähnlich wie er. “Kein Ahnung man. Ich bin 20. Vorher... Naja, war alles ganz normal halt. Abi, Zivildienst und dann halt Virus.“ er zuckte mit den Schultern. “Und ich persönlich rechne immer damit, morgen tot zu sein. Wenn's nicht so ist, fängt der Tag gut an, und wen doch, hab ich zumindest vorher noch gelebt. Aber länger als ein Jahr packen wir das glaub ich nicht.“ teilte er seine Vermutung mit. “Meine Sis ist 24 geworden und dann am Virus krepiert. Also spätestens mit 24 sind wir fällig. Aber andere Freunde von mir sind auch schon mit 22 drauf gegangen.“ Er sprach so salopp über über dieses Thema um es nicht an sich heran zu lassen. Auch er sah sich immer wieder um doch anscheinend war das Mädchen sonstwo. Sie erreichten den Zug und Alex zündete die Kerze am Eingang an.

Tbc: Alex Zug

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#127

RE: Straßen

in München 29.09.2011 09:14
von Tharkay

Zitat von Kirsten
Tharkay schien selbst überrascht und richtete sofort die Waffe auf sie, was Kirsten nicht gerade half sich aus ihrer Starre zu lösen. Doch schnell senkte er die Waffe wieder und ließ auch die Kabel fallen. Es war der Prachtkerl von Lares Lagerhalle. Tharkay oder so. Er fragte sie, ob ihr etwas passiert sei und sie schüttelte nur den Kopf. Immerhin ging das wieder. Er wechselte mitten im Satz das Thema was dazu führte dass sie eine Augenbraue hoch zog, und ihn leicht verwirrt ansah.
Dann schüttelte sie den Kopf und entspannte sich wieder. Sie war wieder Herrin der Lage. “Kackbratze?“ fragte sie beleidigt. “Also Vorhin hat das noch ganz anders geklungen Süßer.“ sie sah ihn vorwurfsvoll an. Dann sah sie ihn versöhnlich lächelnd an. “Keine Sorge, ist nur der Schreck. Du hast es aber drauf, einen eindrucksvollen Auftritt hinzulegen.“ jetzt grinste sie schon wieder, der Schreck war überwunden. “Mhhh kann sein. Willst du denn dass ich dich verfolge?“ fragte sie und sah ihn verführerisch an. “Und Sorgen solltest du dir eher machen.“ sie grinste vielsagend und kam auf ihn zu. “Hätte nicht gedacht, dass wir uns so schnell wiedersehen.“ säuselte sie. “Kann ich dir bei irgendwas helfen?“ fragte sie und sah erst kurz auf den Kabelsalat neben ihn auf dem Boden beachtete ihn aber kaum sondern musterte ihn dann offensichtlich von oben bis unten und setzte sich gekonnt in Szene.





Er winkte nun ab sah sich noch mal um aber da es nichts gab wogegen er sich verteidigen musste schob er die waffe wieder hinter seinen Rücken. Lächelnd zuckte er die schulter, entshculdigte sich aber nicht, das tat er eigentlich nie und im Grunde war sie ja selber shculd wenn sie da rumstehen musste. "ja na ich hab mich auch erschreckt das war wie in nem horrorfilm.. da steht auch immer was hinter ner tür wenn man sie aufmacht" erklärte er und bückte sich nahc den kabeln "oder in computerspielen.. kennst du Quake? das war so monster ego shooter den hab ich als kleiner junge mal gezockt und hatte danach voll den schiss irgendwelche türen aufzumachen" er trug die kabel an ihr vorbei in den Bollerwagen, nebenbei musterte er sie , also die gesellschaft war gar nicht übel. Ob er das wollte ? von einer heißen Kitty verfolgt werden? "ich würde sagen es gibt schlimmeres?" er fasste ihr an die seite shcob sie in den elektroladen damit der wagen durch die tür passte . ob sie ihm helgen konnte? "nein eigentlich nicht .. ich mach das gern.. ich glaube.." er zog eine braue hoch und sah sie an , versuchte sie gerade ihn zu verführen? "so beshcäftigt bin ich gar nicht also wir können auch.. reden.. oder zu dir gehen..oder gleich hier.." säuselte Khay und schenkte ihr ein feines unschuldiges lächeln senkte den blick auf den boden

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#128

RE: Straßen

in München 29.09.2011 12:33
von Zarah

Zitat von Ziggy
Als Zarah inne hielt und „Skateboards?“ sagte horchte auch Ziggy auf. Vom Geräuschpegel her hatte er auf 4 getippt, die schwer beladen waren was man am lauten schleifen der Kugellager vermuten konnte. Als dann drei Jugendliche erschienen die sehr nach Krawallbrüdern aussahen, gab Zarah ihm seine Waffe zurück. Noch ehe er das Gespräch zwischen Zarah und dem Anführer dieser Typen begann, hatte Ziggy das Magazin seiner Waffe gecheckt, sie entsichert und ließ seinen Waffenarm locker hängen bereit sofort anzulegen.
Na klasse das fängt ja gut an. Aber naja auch wenn sie zu dritt sind scheinen sie keine Feuerwaffen zu besitzen, was für uns der Trumpf sein sollte.
Ziggy beobachtete das Gespräch, aber wagte nicht irgendwas zu sagen, da er damit Zarahs Autorität untergraben würde, was ihr sicherlich nicht gefallen dürfte. Außerdem würde es Zarahs Strategie sprengen die gesamte Situation auf ein 1 on 1 mit dem Anführer der Fremden herunterzubrechen. Als der Anführer der Gruppe verwirrt den Blick von Zarah abwendete und Ziggy ansah, erwiderte Ziggy seinen Blick kalt, unbeeindruckt und bereit für alles was da folgen möge. Als sie ihre Baseballschläger zogen, wurde er unruhig, jedoch nur innerlich. Er wusste, dass wenn er die Nerven verlieren würde die Situation eskalieren würde. Dann machte der Anführer einen Schritt auf Zarah zu, was für Ziggy ein Schritt zu viel war. Er riss seinen Arm hoch und schoss in die Luft und legte auf den Anführer an.
"14" dachte er so für sich denn er konnte es sich nicht leisten nachladen zu müssen.
Auf ihre verdutzten Blicke konterte er mit einem Pfeifen und auf eine Augen Mimikgeste die auf Zarah verwies. Er hielt seine Waffe weiterhin im Anschlag und wartete was weiter passieren würde.




Der Typ machte einen Schritt auf Zarah zu und Ziggy schien die Nerven zu verlieren. Zarah, die damit nicht gerechnet hatte, zuckte zusammen. Na super. In Gedanken machte sie eine Bewegung, die allgemein als 'facepalm' bezeichnet wurde, doch äußerlich blieb sie völlig gelassen Zuerst dachte sie, dass Ziggys Schuss ihre Taktik zerstören würde, doch zu ihrem Erstaunen hatte das eine interessante Wirkung auf die drei Jungen. Sie sahen erst erschrocken zu Ziggy, der einen Pfiff ausstieß, wie um auf etwas aufmerksam zu machen, und erst dachte Zarah, dass er jetzt den Helden spielen würde und meinte, er müsse jetzt handeln, doch dann sahen diese Skatertrottel zu ihr und sahen recht verunsichert und irgendwie erwartungsvoll an. Wie jetzt? Dass er jetzt nicht nach vorne ging und wild mit der Waffe herumwedelte verwirrten sie etwas. Anscheinend überließ er ihr die Sache, und die drei Jungen verwirrte es anscheinend ziemlich, dass er, der er die bessere Verhandlungsposition hatte auf sie verwirrt, die, so gesehen nur mit einem Stock dastand. Zarah sah es als eine Geste des Respekts und sah den Anführer auffordernd an. Ziggy hatte ihre Autorität nicht untergraben sondern verstärkt, was bei den dreien ziemlich Eindruck schindete. Die Fremden sahen sich untereinander verunsichert an. Zarah hatte es satt zu warten. “Was ist jetzt?“ forderte sie auf und machte nun ihrerseits einen Schritt nach vorne. Sie sah dem Rudelfürher fest in die Augen. Ihr Blick zeigte, dass sie nicht bluffte. Der Junge wich zurück “Ich weiche der Waffengewalt. Wehe wir sehen und, wenn du mal ohne Wachmann rumrennst.“ drohte er Zarah, man konnte aber merken, dass er Schiss hatte. “Kommt, wir gehen. Aber wir kommen wieder.“ versuchte er die Situation zu retten und zog sich langsam mit seinen Kumpanen zurück. Er verschwand etwas zu schnell, als dass es noch so wirkte dass er noch alles unter Kontrolle hatte. Zarah lachte als die drei außer Hörweite waren. Dann sah sie Ziggy vergnügt an. “Nicht schlecht. War das Absicht oder in Versehen?“ fragte sie und sah ihn prüfend an. Entweder er hatte einfach gut reagiert mit dem Pfiff und so, oder es war geplant gewesen. Wie auch immer, sein Verhalten gefiel ihr.

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#129

RE: Straßen

in München 29.09.2011 15:38
von Ziggy

Als die Typen verschwanden atmete Ziggy tief durch. Danach ersetzte er die fehlende Kugel im Magazin, sicherte die Waffe und steckte sie in seine Jacke. Auf ihre Frage ob es Absicht war was er tat, antwortete Ziggy salopp: "Das schien mir notwendig. Eine Auseinandersetzung hätte uns nichts gebracht und hätte ich was gesagt oder mich anders verhalten hätten diese Dumpfbacken uns nicht als Einheit gesehen. Und dann hätten wir kämpfen müssen. Ich will unnötiges Blutvergiessen vermeiden und als der auf dich zugetreten ist war ein Schuss die passende verstärkung deiner Worte" Ziggy begann zu schmunzeln. "Ich denke wir sollten weiter gehen, wir haben ja noch viel vor." Ziggy wandte seinen Blick nach vorne. Sie hatten fast die Aussenbezirke von München erreicht.
Ob in München oder sonstwo...überall die selbe Scheisse. Die Welt ist echt am Arsch. Naja wenigstens kann ich jetzt bei den Amazonen ein bischen normalität geniessen...und seis auch nur zwischendurch mal zeitweise.
An den ersten Läden die sie sahen machten sie halt und wie erwartet sind die Sachen, die Ziggy besorgen wollte, noch nicht geplündert worden. Wer interessiert sich auch gross für Gips, Alufolie und chemisches Kleinod, von dem das meiste Wissen ja verloren ging? "Sag mal Zarah, wie bist du eigentlich hierher gekommen und Anführerin der Amazonen geworden?" fragte Ziggy freundlich. Er wollte etwas Smalltalk anleiern und dachte es wäre ne gute Idee mehr über Zarah herauszufinden. Immerhin war sie jetzt so etwas wie sein Boss und er wollte das dies eine fruchtbare Beziehung wird.

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#130

RE: Straßen

in München 29.09.2011 16:10
von Mike • Besucher | 93 Beiträge

Zitat von Anni
Anni fing an zu lachen und reichte ihm die goldene American Express. "Es ist nicht einmal meine..." sagte sie grinsend. "Ich habe habe sie damals gefunden... ähmm... sie gehörte einem Georg Nitzschner. Keine Ahnung wer das war, aber hatte dick Kohle der alte Herr." Sie verzog das Gesicht. "Ich weiß dass das Zeug hier nichts mehr wert ist, aber ich konnte sie nicht einfach da liegen lassen..." Dann sah Anni ihn an. "Ich schenk sie dir. Sie bringt Glück!" sagte das Mädchen lächelnd. "Außerdem weiß ich das du so nicht bist... sonst hättest du mich nicht gerettet." Sie harkte sich bei ihm ein. Anni mochte Mike. Bei ihm war irgendwie alles... leichter...



Mike lächelte, als Anni ihm alles versuchte, irgendwie zu erklären. Als sie ihm die Karte anbot, nahm er sie an. "Wenn du sagst, das sie ein Glücksbringer ist, dann ist diese Karte ab sofort mein persönlicher Glücksbringer", meinte er und lächelte munter weiter. "Naja, wer weiß, warum ich dich gerettet habe. Vielleicht brauche ich einfach nur jemanden, der für mich einkaufen geht", meinte Mike etwas scherzend. Er war froh, mal wieder mit jemandem ein lockeres Gespräch führen zu können.

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#131

RE: Straßen

in München 29.09.2011 16:25
von Anni • Besucher | 174 Beiträge

Sie lachte auf. "Nur für's einkaufen? Nein, glaub ich nicht. Schau dir meine Arme an... ich kann doch gar nicht viel tragen, wenn dann hättest du den Toxic gerettet!" Irgendwie war die Vorstellung lustig das er Tharkay rettete und dieser dann für ihn loszieht und Erdbeeren oder sowas besorgt. Vielleicht Deo für die Mädels oder so... "Vielleicht dachtest du ja auch das ich super kochen könnte!" Sie zwinkerte frech. "So... und wenn wir mal wieder bei diesem idiotischen Toxic sind, jetzt besorgen wir dir erstmal eine richtig schöne Lederjacke! Wenn wir den mal wiedersehen wird der blass vor Neid! Und wer weiß, vielleicht finden wir für mich ja ein Kochbuch! Dann koch ich dir was." Zusammen betraten sie dann das Einkaufszentrum.

tbc: Olympia Einkaufszentrum in München

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#132

RE: Straßen

in München 30.09.2011 12:45
von Kirsten

Kirsten fühlte sich schon etwas wohler, als Tharkay die Waffe wegsteckte. “Computerspielen ist nicht so mein Ding.“ sagte sie lächelnd und sah zu wie er die ganzen Kabel wieder aufnahm. “Was willst du mit dem Krempel? Sind euch die Seile und Kordeln ausgegangen?“ fragte sie neugierig. Dass er ein Toxic war, hatte sie an dem Zeichen an seiner Hand schon gesehen. Doch das störte sie nicht. Die Tocixs waren stark, hatten mehr als andere, und hatten einiges zu sagen. Es war immer gut sich mit den Starken gut zu stellen, und da sie niemand war, der ihnen gefährlich werden konnte, hatte sie sicher nichts zu befürchten.
Tharkay schob sie in den Laden und Kirsten warf ihm einen feurigen Blick zu, als er sie an der Seite berührte. Er lehnte ihre Hilfe ab und verstand dann, was sie eigentlich gemeint hatte. Sie lächelte ihn an und ging langsam zu ihm; blieb dicht vor ihm stehen und hob mit ihrer Hand sein Kinn so an, dass er sie ihn ansehen konnte. “An reden dachte ich jetzt eher weniger, und von mir aus können wir gehen, wohin du willst.“ schnurrte sie und sah ihm tief in die Augen. Ihr Blick sah vielversprechend aus und sie lächelte ihn an. Sie ließ ihre Hand seinen Hals hinunter wandern und über seine Brust streichen. “Als Gegenleistung würde ich mich freuen, wenn du mir beim Überleben helfen würdest.“ sprach sie das Thema Bezahlung an, und hoffte dass er verstand was sie meinte. Sie hatte sich angewöhnt das dieses Thema nie direkt anzusprechen, da die Männer es meist mehr mochten, wenn sie das Gefühl hatten, einem Mädchen zu helfen, als es zu bezahlen.

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#133

RE: Straßen

in München 30.09.2011 21:19
von Tharkay

das hätte er fast erraten , aber das machte ja nichts "und was war dann so dein ding also bevor die welt unter gegang ist?" wollte er wissen während er weiter zeug in den wagen warf. ihre frage allerdings stieß ihn auf die tatsache das er ihr ja gar nicht sagen durfte das es strom geben würde .. was tat er also in einem elektroladen? er zuckte nun also die schulter "so ungefähr" ging sie ja auch gar nichts an . natürlich waren die toxics stark vor allem waren sie aber mega cool

er sah es durchaus wie ihr feuer entflammte als er sie anfasste und musste schmunzeln. artig ließ er sein kinn anheben erwiderte diesen gefährlichen blick und in dem moment wurde seine unschuld l+ügen gestraft denn auhc das eigene lächeln war hochgiftig und gefährlich "du könntest mir jetzt hier eine kleine kostprobe geben ..quasi ein werbegeschenk und dann komm ich mit als williger kunde und käufer" seine hand fuhr über ihre seite zu der rundung ihres gesäß in die er sanft aber fets hinein grioff und sofort triumphierend grisnen musste das fühlte sich gut an .. wneiger gut waren die worte danach.. wie meinte sie das jetzt ? er kobnnte sie nicht behalten ! "ehm inwiefern wirst du verfolgt? oder sowas?" er runzelte ebsorgt die stirn und sah an ihr vorbei

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#134

RE: Straßen

in München 01.10.2011 15:42
von Zarah

Zitat von Ziggy
Als die Typen verschwanden atmete Ziggy tief durch. Danach ersetzte er die fehlende Kugel im Magazin, sicherte die Waffe und steckte sie in seine Jacke. Auf ihre Frage ob es Absicht war was er tat, antwortete Ziggy salopp: "Das schien mir notwendig. Eine Auseinandersetzung hätte uns nichts gebracht und hätte ich was gesagt oder mich anders verhalten hätten diese Dumpfbacken uns nicht als Einheit gesehen. Und dann hätten wir kämpfen müssen. Ich will unnötiges Blutvergiessen vermeiden und als der auf dich zugetreten ist war ein Schuss die passende verstärkung deiner Worte" Ziggy begann zu schmunzeln. "Ich denke wir sollten weiter gehen, wir haben ja noch viel vor." Ziggy wandte seinen Blick nach vorne. Sie hatten fast die Aussenbezirke von München erreicht.
Ob in München oder sonstwo...überall die selbe Scheisse. Die Welt ist echt am Arsch. Naja wenigstens kann ich jetzt bei den Amazonen ein bischen normalität geniessen...und seis auch nur zwischendurch mal zeitweise.
An den ersten Läden die sie sahen machten sie halt und wie erwartet sind die Sachen, die Ziggy besorgen wollte, noch nicht geplündert worden. Wer interessiert sich auch gross für Gips, Alufolie und chemisches Kleinod, von dem das meiste Wissen ja verloren ging? "Sag mal Zarah, wie bist du eigentlich hierher gekommen und Anführerin der Amazonen geworden?" fragte Ziggy freundlich. Er wollte etwas Smalltalk anleiern und dachte es wäre ne gute Idee mehr über Zarah herauszufinden. Immerhin war sie jetzt so etwas wie sein Boss und er wollte das dies eine fruchtbare Beziehung wird.



Alles war geplant gewesen. Nicht übel, aber das hieß noch gar nichts. Außer dass er wohl immer alles plante, und sicher nicht impulsiv handelte. Doch das machte ihn noch lange nicht berechenbar. Sie würde versuchen mehr über ihn herauszufinden. Er hatte sich ihr untergeordnet, das war eigentlich gut. Die Frage war bloß: Warum? Sie hatte, ihrer Meinung nach, noch nichts gesagt oder getan, was seinen Respekt verdient hatte. Ansonsten wäre es in ihren Augen Unterwürfigkeit und das konnte sie nicht leiden.
Smunzelte weil er sich über sie lustig machte, oder war er stolz auf sich? Er verwirrte sie mit seiner Art und das gefiel ihr gar nicht.
Sie gingen weiter und sie ließ den Jungen Chemiker die Läden aussuchen, in denen er glaubt etwas finden zu können. Sie hatte von dem ganzen kaum Ahnung. Sie packte einfach alles in ihren Rucksack, was er ihr so in die Hand drückte und hatte keine Ahnung was man mit diesen Dingen anstellen konnte.
Dann fragte er wie sie Anführerin der Amazonen geworden war. Sie machte keinen Hehl aus dieser Geschichte. Sie war stolz darauf, immer noch Anführerin ihres Tribes zu sein, auch wenn dies manchmal keine leichte Aufgabe war. “Als mein Vater zu schwach war, um mich zu Hause festzuhalten, bin ich weg. Bin bei ner Freundin untergekommen, und dann kamen irgendwie immer mehr Mädchen dazu. Wenn Männer keine Regeln mehr haben ist es für eine Frau verdammt gefährlich da draußen.“ In ihrer Stimme lag ein Unterton, der Wut und Verachtung ausdrückte. “ In der Gruppe ist man dann halt stärker, und wir gründeten die Amazonen. Ich wurde als Anführerin gewählt und seit dem hat mich keine Besiegt. Und man kann bei uns nur Anführerin werden, wenn man die alte in einem fairen Zweikampf besiegt.“ Und dies war noch nie geschehen. Drei mal wurde sie herausgefordert, drei mal hatte sie gewonnen. Und sie steckte viel zurück, um eine gute Anführerin zu sein.
Sie schwieg einen Augenblick. “Was ist mit deinem alten Tribe passiert?“ fragte sie dann aus Neugier. Sie versuchte Ziggy einzuschätzen, und dafür würde sie versuchen so viel wie möglich über ihn zu erfahren. Sie traute ihm immer noch nicht so ganz. Auch wenn er schon mehrere Gelegenheiten gehabt hatte, ihr Schaden zuzufügen. Auch jetzt hatte sie ihm ganz bewusst eine Waffe wieder einstecken lassen. Sie würde nur herausfinden, ob er ein falsches Spiel führte, wenn sie ihm Vertrauen entgegenbrachte, oder es zumindest so aussehen ließ. Angst vor ihm hatte sie keine, sie war einfach nur vorsichtig. Wenn er Wirklich so doof war, und sie angriff oder sonstiges, würde sie sich schon irgendwie zu helfen wissen. Körperlich war er ihr überlegen, dass hatte sie herausgefunden, als sie ihn nach Waffen durchsucht hatte. Er hatte sich dabei auch unter Kontrolle gehabt, was Zarah darauf schließen lies, dass sie ihn auch nicht so leicht ablenken konnte, wie viele der anderen Kerle. Also müsste sie im Notfall darauf setzen, dass sie flink und wendig war. Das waren Gedanken, die Zarah sich automatisch bei jedem Menschen machte, dem sie begegnete. Sie beobachtete, wie er Sachen zusammen packte, die für sie alle keinerlei Gemeinsamkeit hatten.

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#135

RE: Straßen

in München 01.10.2011 16:50
von Ziggy

Ziggy hörte Zarah aufmerksam zu während sie durch die Gegend liefen und Läden plünderten.
Sie hat in ihrem Leben viel gelitten…..und wie es scheint sehr durch Männer…..das erklärt warum sie mir gegenüber so misstrauisch ist
„Also bevor ich nach München kam“ fing Ziggy an „habe ich schon einmal für einen Tribe gearbeitet. Es waren viele junge Mitglieder dabei und ich habe sehr eng mit dem Anführer zusammengearbeitet damit wir das produzieren was gebraucht wurde. Sie waren alle viel zu überfordert mit der neuen Welt und ohne den Tribe wären die meisten sofort gestorben. Und selbst der Tribe funktionierte eher schlecht als recht. Als wir gerade soweit waren, dass das überleben gesichert war und alle genug hatten, kam ein Rudel Sklavenhändler zu uns. Erst wollten sie „nur“ einige Leute als Tribut, was unser Anführer sofort ablehnte.“ Ziggy Gesicht wurde plötzlich sehr hasserfüllt. „Doch dann eines Nachts, sind sie über uns hergefallen. Weil wir nicht kooperieren wollten, haben sie alle geschlachtet. Frauen, Kinder, Invalide, einfach alle. Ich habe es geschafft in mein Labor da zu kommen und konnte mit ein, zwei kniffen sie so lange zurückschlagen, bis das Hauptquartier fast geräumt war. Leider haben sie mich erwischt und mit drei Mann umzingelt. Wäre damals nicht einer der Söldner gekommen, die damals von dem Tribe zum Schutz angeheuert waren, würde ich hier nicht stehen. Ich weiß nicht was aus ihm geworden ist. Und weil das alles passiert ist, denke ich dass ich, wenn ich mit den Amazonen kooperieren möchte, dir soweit ich kann zur Hand gehen muss damit sich so was nicht wiederholt. Ich weiß nicht wie lange ich noch habe bis ich sterbe, aber ich will bis dahin ein gutes Leben führen.“ Ziggy holte tief Luft. „Naja so viel mehr gibt’s darüber nicht zu erzählen. Ich denke wir haben vorerst was ich brauche und der Rest wird eh weit sperriger, wie zum Beispiel ein großer Kessel. Wir können also langsam zurück. Es sei denn du brauchst noch etwas.“ Ziggy war etwas unwohl dabei, seine jüngste Vergangenheit so zu offenbaren, aber allein um von Zarah eventuell ein bisschen mehr Vertrauen zu bekommen war es das wert. Und als potentieller „Arbeitgeber“ hatte sie wohl auch ein Recht dazu, es zu wissen.

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