#16

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 25.09.2011 03:39
von Giles

Der Wald war wundervoll, er würde sicher noch öfter Zeit hier verbringen. Wann er das letzte Mal die Gelegenheit hatte, die Welt zu genießen, würde er gewiss nicht ohne bitteren Nebengeschmack erinnern können. Die Antwort, 'Seit der Virus mir alle genommen hat, die mir etwas bedeuteten' verkniff er sich, sie wäre eher Kontraproduktiv. Als Maren auf sein gemurmel reagierte wurde Stephen rot. Hatte er dass etwa laut gesagt? Ihr Lachen jedoch, nahm den Schock von ihm, sie nahm es ihm nicht übel sondern war amüsiert. Wenn er jetzt nur noch wüsste, was genau er getan hatte.
Der Grund, warum sie wie der Wald duftete, hätte er sich auch denken können sollen. Er war wohl noch etwas eingerostet. "Oh, ich hoffe ich rieche nicht nach Maschinen, dabei hatte ich heute morgen extra noch geduscht und frische Kleidung angezogen." entschuldigte Giles sich, während er an sich roch, um seinen eigenen Geruch zu deuten.
Hunger war so eine Sache, gegen die man sich nicht groß wehren konnte und auch er hatte vor einer ganzen Weile die letzte Mahlzeit gehabt. "Ein kleines Picknick wäre wundervoll, doch bin ich dafür nicht sonderlich vorbereitet," sagte er und holte dabei einen Müsliriegel aus seiner Brusttasche, den er ihr reichen wollte "leider habe ich nicht mehr, was ich anbieten könnte. Ich würde euch als Entschuldigung gerne in ein Restaurant einladen, wenn wir die Stadt erreichen. Nur wenn ihr nichts dagegen habt selbstverständlich." Was aber auch nur geschehen konnte, sollte er ein angemessenes Lokal finden. Doch München war groß.

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#17

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 25.09.2011 20:26
von Maren

Nein, du riechst nicht nach-…“ Maren stockte. „Hast du gerade gesagt, dass du geduscht hast?“, fragte sie ungläubig. „Du hast fließendes Wasser im Kraftwerk und du verschwendest es zum Duschen?“ Ein leicht entsetzter Blick trat ins Gesicht der Dunkelhaarigen. Wasser war ein sehr empfindliches Thema für sie. Wenn man in der Natur überleben wollte, dann musste man als erstes sicher stellen, dass man genug Wasser hatte. Man konnte ohne Nahrung auch viele Tage auskommen, aber Wasser war sehr wichtig und Maren hatte auch schon erlebt wie es war, wenn man mal zwei Tage nichts zum trinken hatte. Natürlich nahm sie auch gerne ein Bad und eine heiße Dusche wäre purer Luxus für sie. Sie wusch sich, wenn sie genug Wasser zur Verfügung stand, das hieß, wenn sie einen See oder Fluss gefunden hatte. Auch dann war es meistens kalt und damit nicht immer angenehm. Allerdings wollte sie Giles jetzt keine Standpredig halten. Wenn er in einem Wasserwerk lebte, dann würde er wohl auch genügend Wasser haben, auch wenn Maren es sich nicht vorstellen konnte.
Wir werden ein walking Picknick machen, für eine Pause habe ich keine Zeit. Und keine Sorge, viel habe ich auch nicht.“, meinte Maren und nahm ihren Rucksack von der Schulter. Daraus holte sie etwas, was aussah, wie eine kleine Möhre. „Das sind Wilde Möhren. Reines Glück, dass ich sie gefunden habe. Sie sind mit das Schmackhafteste, was es an wilden Knollen gibt. Ich hab auch noch Haselnüsse und deinen… Früchteriegel könnten wir auch aufteilen.“ Auf seine Einladung in ein Restaurant sah sie ihn stirnrunzelt an. „Du glaubst tatsächlich, dass es noch so etwas wie Restaurants gibt?"

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#18

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 26.09.2011 13:35
von Giles

Wonach er denn nun roch, wäre schon interessant gewesen, doch schien die Tatsache, dass er geduscht hatte, an sich mehr ihre Aufmerksamkeit erregt zu haben. "Ja, diesen Morgen." antwortete er auf ihre ungläubige Frage, ihre Reaktion hingegen, warf ihn etwas aus der Bahn. Warum hatte er nicht daran gedacht? In der Natur gab es nicht immer sauberes Wasser und vor allem nicht warmes. Er musste ihr ja wie ein Schnösel vorkommen, der lieber jeden Tag duscht, als anderen etwas von dem Trinkwasser abzugeben. Nicht nur, dass er nicht als solcher angesehen werden wollte, es war auch völlig falsch. "Nicht doch, es war eine Ausnahme und sobald ich das örtliche Klärwerk gefunden habe könnte es bald noch mehr möglich sein. Bis dahin kann ich leider nur bei mir für einigermaßen sauberes und bis zu heißem Wasser zum Duschen bieten. Zumindest hatte es heute Morgen und gestern beim Testlauf funktioniert." Es war mehr eine laienhafte Konstruktion, durch die er das Flusswasser verwerten konnte. Wie viele Benutzungen sie wirklich aushielt konnte er nicht wirklich einschätzen, doch zumindest für ein paar sollte es noch reichen. "Sobald ich wieder im Kraftwerk bin, seid ihr gene eingeladen mich zu besuchen und es benutzen." Fügte er noch hinzu, sollte Maren mal wieder eine heiße Dusche nehmen wollen.

Keine Zeit für eine wirkliche Pause? War sie etwa unter Zeitdruck? Wenn dem so war, sollte er sie nicht zu sehr verlangsamen und versuchen mitzuhalten. Während sie dem Pfad folgten und ihre Vorräte teilten, wobei Giles sich wünschte, mehr mitgenommen zu haben, da er nur den Müsliriegel teilen konnte, musste er eine weitere erfahrung machen. Maren war wohl der Ansicht, dass es keine Restaurants mehr gab und da sie schon länger als er unterwegs war, hatte sie wohl auch recht. "Ich hatte es zumindest gehofft, da es eine ganze Weile her ist, dass ich selbst ein Menü gekocht habe. Trotzdem bleibt meine Einladung bestehen, ob ich nun ein Restaurant finde oder meine Künste üben muss, bis dem Gaumen geschmeichelt wird."

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#19

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 28.09.2011 17:25
von Maren

Zugegeben, die Aussicht auf eine warme Dusche war nur zu verlockend. Dennoch schaute Maren Giles bloß mit einer hochgezogenen Braue an. Ganz sicher würde sie sich nicht in die Nähe des Kraftwerkes begeben. Das hätte sie vielleicht noch nicht einmal getan, wenn Giles es alleine bewohnen würde, geschweige denn dann, wenn es von irgendwem belagert wurde. Nein, auf die heiße Dusche würde die Braunhaarige wohl noch eine Zeit warten müssen, deswegen quittierte sie sein Angebot mit einem bloßen 'Nein, danke' und setzte ihren Weg fort.

Nun, die Restaurantidee war wohl vorerst geplatzt, aber Marens Blick konnte sich ohnehin nicht von dem Müsliriegel lösen. Sie hatte schon lange nichts mehr dergleichen gegessen und ja, irgendwann konnten einen auch wilde Möhren und Haselnüsse aus den Ohren hängen. Man mochte es kaum glauben. Wenn Maren ihren 'Einkaufsbummel' in München nicht so schnell hätte erledigen wollen, wär sie sicherlich noch auf die Jagd gegangen. Aber es brauchte seine Zeit, bis sich ein Kaninchen oder Eichhörnchen in ihrer Schlinge verfingen und das Mädchen war sich auch nicht sicher, wie Giles auf die toten Tiere reagieren würde. "Schön, du kannst gerne kochen, wenn du irgendwo eine gute Kücheneinrichtung fndest. Sollen wir vorher noch schnell zum Supermarkt?", fragte Maren sarkastisch. Der junge Mann war wirklich seltsam. Irgendwie kam er ihr echt weltfremd vor, als hätte er während dem ganzen Übel glücklich in seinem Kraftwerk gewohnt. Bis ihr der Gedanken kam, dass sie selber vielleicht viel zu verbissen an die ganze Sache heran ging. Sie hatte keine guten Erfahrungen in Städten gemacht, aber vielleicht war München ja besser? Maren schüttelte ungläubig den Kopf."Was hast du vor mit dem Kraftwerk? Wofür benötigst du das Klärwerk und warum lebst du immer noch in dem belagerten Wasserwerk? Und... kann ich ein Stück von dem Müsliriegel?" die Fragen sprudelten plötzlich aus Maren hinaus, als sie Giles zwei von den wilden Mörhen reichte.

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#20

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 28.09.2011 18:20
von Giles

Scheinbar war Maren nicht an einer warmen Dusche interessiert, doch bedankte sie sich trotzdem. Vieles war anders, als er es erwartet hatte. Vielleicht gefiel es manchen oder sogar allen, wie die Welt nun war. Das wäre zumindest für ihn schrecklich. Sklaverei, Chaos, keine Medizinische Versorgung. Es musste doch zumindest noch ein paar Leute geben, die die Welt, so wie sie vor dem Virus war, zurück haben wollten.

Ob nach der ganzen Zeit überhaupt noch etwas in einem Supermarkt zu finden war. Das Transportwesen und die Industrie war wohl sicher zusammengebrochen. Am wahrscheinlichsten war es ja, dass bereits früh alles ausverkauft war. Der sarkastische Ton lies zumindest den schluss zu. Entsprechend sollte wohl auch seine Antwort sein "Gute Idee, gut dass ich mein Geld mitgenommen habe" antwortete er scherzhaft, leider war der Teil, dass er Geld mitgenommen hatte wahr. Die Toxics in seinem Kraftwerk hatten zwar bereits versucht es ihm auszureden, er nahm es aber immernoch mit. Ob es die Gewohnheit oder das Klammern an der Zivilisation war, hatte er sich noch nie Gedanken gemacht.
Plötzlich schoss eine Frage nach der anderen aus Maren heraus. Dankend nahm Giles zuerst die Mören und reichte ihr "Du kannst den ganzen haben, ich hab sicher noch ein paar daheim." sagend den Müsliriegel. 'Ein paar' traf es recht gut, drei oder vier waren ihm noch geblieben. Bevor sie nun aber wieder ablehnen oder etwas sagen konnte antwortete er auf die restlichen Fragen. "Ich lebe noch im Kraftwerk, weil ich nichts zu befürchten habe. Es ist ja nicht so, als ob ich dort herum schleichen müsste, keine mittelalterliche Belagerung, ich kann mich frei bewegen und für meine Gäste habe ich dass auch gefordert. Naja, sollte mich mal jemand besuchen kommen. Das Klärwerk und das Kraftwerk sind beides nur Teile der Zivilisation, die ich zurückbringen will. Sauberes Wasser und Strom. Sobald diese Tribes sehen, dass die Zivilisation nicht verloren ist, kann man sicher anfangen, alles wieder aufzubauen."

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#21

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 29.09.2011 16:39
von Maren

Zuerst schaute Maren den Müsliregle nur misstrauisch an. Sie zögerte, sollte sie jetzt wirklich den ganzen nehmen? Schließlich zuckte sie aber mit den Schultern und nahm ihn mit großen Augen an. Die Verpackung raschelte wohlbekannt in ihren Händen. Wie lang hatte sie schon keinen Müsliriegel mehr gegessen? Früher hatte sie jeden Tag einen zur Schule mitgenommen. „Danke.“, sagte Maren und schaute Giles ernst an. „Es ist schon erstaunlich, wie schnell man solche simplen Dinge vermissen kann.“, fügte sie noch murmelnd hinzu, während sie den Riegel auspackte. Als sie also ihr Abendessen dahin mümmelte, hörte sie Giles zu. Normalerweise war sie nicht so neugierig, aber sie hatte das Gefühl, dass es nicht schlecht wäre, ein bisschen mehr über das Kraftwerk und so herauszufinden. Sie war immer noch davon überzeugt, dass diese Dinge noch an Wichtigkeit zunehmen würden. „Du bist wirklich positiv eingestimmt, oder? Ich würde nicht zu sehr davon ausgehen, dass du die Zivilisation so einfach zurück bringen kannst.“ Maren zuckte gleichgültig mit den Schultern. „Ich meine, irgendwann kommen wir bestimmt wieder dazu. Aber bis dahin wollen sich alle mal so richtig austoben. Schau sie dir nur an: Sie halten Sklaven! Bekriegen sich gegenseitig. So schnell hören die damit auch nicht auf. Es sieht ganz so aus, als hätten sie Gefallen daran gefunden. Das ist doch nicht normal…“, grummelte sie. Viele Dinge, die zur Zeit von statten gingen, gefielen ihr gar nicht und sie stand der ganze Gesellschaft im Moment sehr skeptisch gegenüber.

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#22

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 02.10.2011 15:06
von Giles

Ja, Giles fehlten auch so manche simplen Dinge. Familie, Freunde, sich um die Zukunft keine Gedanken machen zu müssen. Manchmal merkte man gar nicht, was einem so fehlen konnte.
Maren hatte schon recht, irgendwann würde es vieleicht auch ohne ihn passieren, dass sie die Zivilisation wieder aufbauen, doch könnte es viel zu lange dauern. Sie hatten doch noch alles von der Zivilisation vor sich, sie würden es nur benutzen müssen. Jeder würde natürlich seine eigenen Lösungen für Probleme finden, wie auch Maren und er sich unterschiedlich mit den Problemen nach dem Virus unterschiedlich auseinander gesetzt hatten, doch müsste ihnen wohl jemand einen Rahmen geben, den sie nicht verlassen durften. Sklaverei war ganz sicher falsch. "Ja, du hast recht. Es ist nicht normal, kein Mensch sollte in Sklaverei leben. Allein dass ist es schon wert, zu versuchen etwas zu ändern." sagte Giles, bevor er ein Stück von der Möhre abbiss. "Mhh." ertönte es überwältigt aus seinem geschlossenen Mund. Nachdem er den leckeren Bissen herunter geschluckt hatte meinte er zu Maren "Das ist ja eine richtige Delikatesse.". Eine gefühlte Ewigkeit war es her, dass er das letzte Mal eine Möhre gegessen hatte.
"Oh, wir sind bald da. Weshalb seid ihr denn auf dem Weg nach München?" Fragte er die Dame an seiner Seite, da er in der Entfernung schon München sehen konnte.

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#23

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 04.10.2011 13:34
von Maren

"Du solltest versuchen, andere zu finden, die genauso denken und dir helfen, etwas zu ändern. Zusammen kann man sicherlich mehr bewegen. ", meinte Maren und zuckte mit den Schultern. Sie selber hatte nicht vor, sich in die Angelegenheiten einzumischen. So etwas tat Maren nur äußerst selten und im Moment wollte sie sich selbst versorgen. Deswegen musste sie auch in die Stadt. "Um die Wahrheit zu sagen, ich muss ein paar Sachen besorgen, die ich so nicht bekommen. Ähm... Seife zum Beispiel. Vielleicht finde ich noch anderes Zeug, was ich gebrauchen kann. Ein paar neue Socken, nicht sehr mädchenhaft, ich weiß."
Als Maren aufblickte, konnte sie schon die große Stadt erkennen. Für einige Sekundne blieb sie zögerlich stehen, bevor sie wieder zu Giles aufschloss. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass sie schon so nahe an der Stadt waren. Nervosität machte sich in ihr breit. Sie wusste nicht, was sie in der Stadt erwarten würde. Feindliche Tribes? Fallen? Ein Kampf um die letzten Nahrungsmittel, Medizin usw? Maren schluckte und runzelte die Stirn. Es wäre unnütz, jetzt wieder umzukehren. Sie war nun schon hier, also konnte sie auch ihre Seife besorgen. Ihre Hand fasste den hölzernen Bogen fester.

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#24

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 06.10.2011 14:17
von Giles

Gleichgesinnte zu finden war eigentlich keine falsche Idee, wenn die Tribes sahen, dass eine Gruppe bereits den Anfang machte, wäre es sicher leichter zu folgen, als einer einzelnen Person. Jedoch gab es den kleinen Haken, dass er nicht wusste, ob er für die Sicherheit anderer und seine Ideale gleichzeitig sorge tragen konnte. Zusätzliche Personen konnten immer hinein gezogen werden, weshalb er auch verheimlichte, dass er bereits einer, etwas weiter entfernten kleinstadt Strom lieferte. Kontakt zu ihnen untersagte er sich selbst. Jeder Hinweis könnte bedeuten, dass sie in das Schussfeld gerieten. Mit seiner Sicherheit konnte er spielen, mit der anderer nicht.
Unterschiedliche Sachen musste sie besorgen, darunter auch Socken. Amüsant. Mit einem belustigten lächeln meinte er "Ob es nicht sehr Mädchenhaft ist würde von dem Grund abhängen wieso neue benötigt werden", alles nutzte sich ab, also wäre es nicht verwunderlich, wenn ihre Kleidung, unter anderem die Socken, das ein oder andere Loch hatte oder dreckig waren. Womöglich wollte sie aber auch nur mehr Sachen zum wechseln haben oder nicht immer das selbe anziehen. "Wenn man bedenkt, dass Nahrung zunächst im Fokus gewesen sein müsste, könnte es in manchen Kleidungsgeschäften sicher noch etwas ansprechendes geben." gab Giles seinen Tipp ab, wo seiner Meinung nach noch Kleidung sein könnte, hing dann noch an "Es wäre mir natürlich eine Freude euch bei der Suche zu helfen, solltet ihr nicht darauf bestehen, dass sich unsere Wege trennen, sobald wir in München angekommen sind.".

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#25

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 19.10.2011 21:46
von Maren

Maren strich sich eine dunkelbraune Stähne aus dem Gesicht und nickte. „Du magst recht haben. Kleidungsgeschäfte sind wohl nicht das Erste, was ausgeplündert wird. Außer Armani vielleicht.“, meinte Maren und schnaubte belustigt. Den Markenwahn hatte sie noch nie verstehen können, so würde sie auch in München nach einem Sportgeschäft Ausschau halten. Dort würde sie dicke Wandersocken bekommen, die für sie am besten geeignet sein würden. So langsam tat sich dem Mädchen aber auch die Frage auf, was sie danach tun sollte…
Hattest du nicht was in München vor? Etwas anderes, außer mit einem wildfremden Mädchen Socken kaufen zu müssen?“ Ein wenig misstrauisch schaute sie Giles an. Sie klang ein wenig abweisend, aber wann tat sie das nicht? Es verwunderte sie nur, dass der Andere wirklich mit ihr kommen wollte. Normalerweise hielten es die meisten Menschen nicht lange in Marens Umfeld auf.

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#26

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 20.10.2011 09:32
von Giles

Giles überlegte, auf Marens Frage hin. Stimmt, er war aus einem bestimmten Grund nach München gekommen. Jack hatte seine Hilfe bei der Instandsetzung des Heizkraftwerkes angefordert. Er war sicher clever und würde es auch bestimmt alleine schaffen, doch jede helfende Hand war nützlich. "Ich wurde gebeten das Heizkraftwerk, dass hier in München, in Betrieb zu nehmen, oder zumindest dabei zu helfen. Es war ihnen scheinbar wichtig, Strom zu haben für eine große Feier, die sie planen.". Kurz warf Giles einen Blick auf seine Uhr, um einzuschätzen, wie sehr er verspätet war, er hätte schon vor Sonnenuntergang ankommen sollen. "Doch ich werde sicher keine schöne, junge Dame in einer unbekannten und angeblich gefährlichen Stadt alleine lassen.", sagte er noch lächelnd.

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#27

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 31.10.2011 02:01
von Maren

Maren musterte Giles belustigt. Sicher, er wollte eine Dame nicht allein lassen, aber mit einen Seitenblick auf ihren Bogen fragte die Braunhaarige sich, wer wohl wen im Notfall beschützen müsste. „Na schön, von einer Feier will ich gar nichts wissen, aber vielleicht ist es wirklich nicht schlecht, zu zweit durch die Stadt zu gehen. Vier Augen sehen mehr als zwei.“ Vertraute sie dem anderen jetzt? Sie war sich nicht sicher. Giles sah nicht so aus, wie jemand, der einen eine kaltblütige Falle stellen würde, aber Maren war von Natur aus misstrauisch und sie würde weiterhin auf der Hut bleiben. Die Bäume lichteten sich langsam und vor ihnen tat sich die Stadt auf. „Na dann mal los, Giles.“

Tbc: Trag ich nach, Wenn ich weiß, wo genau wir posten ^^

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#28

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 31.10.2011 09:50
von Giles

Was für eine Strecke Sie zurückgelegt hatten, konnte Giles nicht einschätzen, aber endlich waren sie angekommen. München. Was er in der Stadt wohl erleben würde. An erster Stelle wäre wohl die Suche nach einem Geschäft oder einer Ortsübersicht. Ein Busfahrplan würde es sicherlich schon tun, bis er sich auch so in der Stadt orientieren könnte. Als Giles jedoch die Straße vor sich sah, musste er erst noch hinter sich blicken. Der Wald war wesentlich sauberer als dass, was vor ihm lag. Sein erster Gedanke war ihm sicherlich gut ansehbar "Was haben die denn hier gemacht?!".

(tbc: Straßen (denk ich mal, darüber kommt man ja irgendwie überall hin))

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#29

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 19.12.2011 14:53
von Anni • Besucher | 174 Beiträge

cf: Straßen

Anni stolperte weiter. Mittlerweile tat ihr alles weh, denn sie hatte das Gefühl über alles Mögliche zu stolpern. Ihre Kniescheiben waren schon ganz wund, denn mehrmals musste der Junge von der Legion sie wieder zu sich hochziehen nachdem sie hingefallen war und weiterschleppen.
Anni hatte keine Ahnung wie lange sie gelaufen waren als sie plötzlich ein komisches Geräusch neben sich hörte. Waren das Pferde? Es klang zumindest so und auf einmal ertönten mehrere Stimmen. Es war schwer sie auseinander zu halten oder zu verstehen, aber was deutlich zu hören war, war ihr gehässiges Lachen. Anni’s Kopf dröhnte als die Stimme wieder ertönte. „Ich heb dich jetzt hoch.“ Sie rührte sich nicht und wartete auf die Berührung. Die Stimme des Jungen war kalt und rau, im Allgemeinen war er sehr grob. Wie auch jetzt wieder. Er packte Anni am Arm und zog sie wieder ein kleines Stück mit sich. Allem Anschein nach wurde sie jetzt „verladen“. Irgendjemand überprüfte noch ihre Fesseln nachdem sie hin geschubst wurde und dann setzte sich die Kutsche in Bewegung. Die Fesseln schnitten ein, auch ihre Knie brannten.
Erschöpft seufzte sie und lehnte ihren Kopf gegen den Rand. Sie musste an gestern Abend denken. An Jason, an Mike, an Phil… einfach an alles. Was wenn Jason nur nicht mit ihr gesprochen hatte um sie zu schützen? Anni schniefte, denn ihr kamen die Tränen. Sie wollte hier nicht sein, das alles war schrecklich und auch wenn es ihr schwerfiel, aber ja, sie hatte Angst. Große Angst sogar…
Wäre sie bloß in Berlin geblieben oder im Hotel… niemand hätte sie dort gefunden, oder doch? Anni machte sich Sorgen um Mike, um Phil, einfach um alle… alle die in ihrer Nähe gewesen waren…
Aus der anderen Ecke hörte sie ein wimmern… anscheinend war sie nicht die einzige die gefangengenommen wurde. Ihr kam eine dunkle Vorahnung. „Franzi?“ flüsterte sie leise, aber es kam keine Antwort. Anni tastete umher als sie plötzlich unsanft zurückgestoßen wurde. Man drohte ihr und so verharrte sie den Rest der Fahrt ruhig in ihrer Ecke. Lauschte aber angespannt nach irgendwas, irgendeinem Zeichen und versuchte ihre Fesseln zu lösen, aber sie saßen einfach zu fest.

tbc: Tutzing – Lagerfeuer

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#30

RE: Waldstraße

in Wälder um den Starnberger See 19.12.2011 16:28
von Dexter • Besucher | 59 Beiträge

Cf: Waldweg

Dexter ging nun die Straße vom Wald entlang und hörte, dass es hier ganz schön ruhig war und das störte ihn sehr. ‘‘Wie so bist, du im Tribe? Ich meine hättest du keinen besseren Platz gefunden? Wenn man dich so ansieht, dann bist du einfach nur ein normales Mädchen und nicht Böse so wie das Püppchen Mary.‘‘ sagte er zu ihr und sah sie nicht mal dabei an. Bis jetzt konnte er gar nichts sehen was in Trischa so steckte. Für ihn kam sie nett und normal rüber.

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