#1

Krankenstation

in Maximilianeum München 10.10.2011 21:21
von Kevin • Besucher | 133 Beiträge

cf. Straße

Kevin wurde sofort und ohne weitere Umschweife auf die Krankenstation gebracht. Er blutete immernoch sehr stark und langsam fing er schon an sich Sorgen zu machen. Es gab immerhin keine Blutkonserven mehr. "Los! Na Los MACHT SCHON WAS?!" schrie er wütend und panisch dabei hielt er sich die Wunde zu, so gut es eben ging. Sollte es das jetzt wirklich gewesen sein? Sollte er hier jetzt einfachso kalt verbluten?

Kevin wurde ruhig ungewohnt ruhig, denn er bekam zum ersten mal im Leben richtige Angst. Man konnte den Schock und die Furcht in seinen Gesicht sehen. Er hatte wirklich Angst und Panik um sein Leben, würde man nun nichts für ihn tuen können dann war es das!

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#2

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 11.10.2011 08:01
von Mie • Besucher | 145 Beiträge

cf: Maximilianeum München - Eingangshalle

Mie betrat die Krankenstation, Kev's Waffe hatte sie mittlerweile wieder weggesteckt und mit Entsetzen beobachtete sie die Situation bis sie schließlich fragte: "Was ist hier los?" So hatte das Mädchen Kevin noch nie gesehen. Sie stieß einen der Nomen der sinnlos im Weg stand einfach weg und stellte sich an seine Seite. "Wo ist Tom?" fragte Mie ruhig. Sie war innerlich jedoch kurz vorm explodieren. Als dann einer der Nomen sagte sie wüssten es nicht schrie sie ihn an: "Es ist mir verdammt nochmal egal, dann sucht ihn!" Dem Nomen der dabei sinnlos im Weg rumgestanden hatte orderte sie zu sich. Hastig kramte sie ein Wundpolster und Mullbinde heraus und warf es dem Nomen zu. "Na los! Stopp die Blutung!" Hastig packte er das Wundpolster aus während Mie vorsichtig die Wunde abtupfte, dann drückten sie dieses mit leichtem Druck rauf und legten den Verband an. "Jetzt such mit..." herrschte sie ihn an und auch er verschwand um nach Tom zu suchen. Tom war einer der wenigen die etwas von Medizin verstanden (...wenn auch nicht viel...) und wenn man ihn mal brauchte, war er nicht da...
Führsorglich tupfte Mie mit einem feuchten Tuch seine Stirn ab als die Tür aufsprang und Tom hereinkam. Er stellte sich sein Team von vier Leuten zusammen, darunter auch Caro, und den Rest bat er zu gehen. Darunter war Mie. Sie lächelte Kevin an und sagte: "Ich komme dich besuchen, wenn die dich wieder hingekriegt haben!" Dann folgte sie den anderen nach draußen wo ihr Lächeln sofort wieder von ihr abfiel, denn sie hatte große Angst um ihn und verschwand in den Aufenthaltsraum...

tbc: Maximilianeum München - Aufenthaltsraum

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#3

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 11.10.2011 09:36
von Kevin • Besucher | 133 Beiträge

Mie und die anderen taten ihr bestes um Kevin zu versorgen. Viel bekam er davon aber nicht mit. Er zuckte immer wieder und stöhnte vor schmerzen. Wenn diese doch endlich aufhören würden.
Dann kam Tom, er untersuchte Kevin kurz und schickte die anderen raus. Aufgeregt sah Kevin ihn an. "Und? Was ist mit mir? SAG SCHON! Was ist mit mir? Bekommst du das wieder hin?" fragte er fordernd und panisch.
Doch Tom schwieg, er zuckte mit den Schultern mehr kam nicht.

Na super! Niemand hatte also wirklich Ahnung. Tom verband die Wunde nocheinmal und meinte das dass die Blutung erstmal stoppen würde und dann müsste man eben abwarten...Abwarten, ja abwarten das war also das einzigste was man nun tuen konnte. Kevin fühlte sich wie ein Versuchskaninchen. Immerhin könnte ja jetzt fast alles passieren...Blutvergiftung? Infektion? Wer wusste das schon woran er am Ende wohl drauf gehen würde?

Kevin legte sich nun ruhiger ins Bett, er hatte nicht vor zu sterben und irgendwie musste er das schaffen, egal wie! Also musste er seine Kräfte schonen und kämpfen.

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#4

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 11.10.2011 14:42
von Caroline • Besucher | 151 Beiträge

cf: Eingangshalle

Tom hatte sie in den Raum geschoben und sie verzog sich in eine der Ecken. Sie fand nicht, dass es nötig gewesen war, sie unbedingt am Hintern zu berühren, aber so was tat der Kerl ständig. Sie sah stumm zu, wie die anderen an Kevin herumdokterten. Aber es wirkte für Caro nicht wirklich so, als hätten sie wirklich Ahnung, was sie da taten. Einmal versuchte sie etwas zu sagen, kassierte dafür aber nur einen harten Schlag ins Gesicht.
Die Wunde wirkte zum Glück schlimmer, als sie Caros Meinung nach war. Denn ein Eingreifen erlaubte ihr Tom nicht. Erst als die Männer fertig waren und nur noch mit den Schultern zucken konnten, wandte sich Tom an sie. "Du bleibst hier und passt auf, falls er weiterblutet, sieh zu dass du die Wunde nähst. Falls er stirbt werde ich Jered sagen, es ist deine Schuld. Aber vielleicht können wir das ja regeln." Er sah sie an und Caro spürte direkt, dass er darauf hoffte, das der Decanus starb. Sie schauderte und zitterte, erst als die anderen den Raum verlassen hatten beruhigte sich Caro wieder etwas. Sie trat an die Liege heran und wischte Kevin vorsichtig mit dem Tuch über die Stirn. Zwar mochte sie ihn nicht besonders, aber ihrer Freundin schien einiges an seinem Wohlergehen zu liegen, also wollte sie ihre Arbeit so gut wie möglich machen. Dann wusch sie das Tuch aus und löste vorsichtig die Verbände. Sie waren nicht besonders gut angelegt gewesen. Vorsichtig wusch sie die Wunde nocheinmal aus und beschloss sie zu nähen, ungeachtet dessen, was Tom gesagt hatte. Immerhin hing ihr Wohlergehen, an seinem Leben. Vorsichtig nähte sie die Wunde zusammen. Danach holte sie aus ihrem Labor etwas Kochsalzlösung und nutzte einen der Infusionsständer, die sonst für weniger angenehme Dinge benutz wurden, um Kevin weiter zu versorgen. Zwar ersetzte es nicht direkt das Blut, dass er verloren hatte, glich aber im allgemeinen den Flüssigkeitsverlust aus. So standen seine Chancen besser. Die Wunde war nicht wirklich schlimm gewesen, aber der Blutverlust würde den Krieger wohl einige Tage schwächen. Caro lgete einen neuen Verband an, der hoffentlich sauberer war, als der Letzte. Dann konnte sie nur noch warten. Sie schlich sich kurz zur Tür und spähte hinaus. Eine der Wachen kannte sie etwas besser, sie bat den Mann Mie herzurufen, da sie sicher hier sein wollte und sie nicht davon ausging, das Tom daran gedacht hatte.
Dann kehrte sie zurück ans Bett und wischte Kevin noch einmal mit sauberem Wasser über Gesicht und Stirn. "Wag es bloss nicht so einfach wegzusterben."

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#5

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 11.10.2011 15:42
von Mie • Besucher | 145 Beiträge

cf: Maximilianeum München - Aufenthaltsraum

Mie betrat leise das Zimmer. "Caro... wie geht's ihm?" fragte sie erleichtert, nur ihre Freundin hier anzutreffen. Auf Tom und die anderen Nomen hatte sie keine große Lust. Mie bemerkte den Verband. "Hast du das gemacht?" fragte sie erstaunt und lächelte dabei. "Toll, Caro!" lobte das Mädchen die kleine Motte, denn eine Antwort brauchte sie nicht abzuwarten. Sie hatte wirklich viele Talente. Sollte Mie irgendwann dazu kommen, so würde sie Jered davon berichten und ihm sagen das sie ihre Arbeit gut und zuverlässig machte. Dann zog sie einen Stuhl ran und setzte sich neben Kevin. "Jetzt hängt alles von ihm ab, stimmt's?" Mie sah Caro traurig an. Sie hatte immer noch Angst ihn zu verlieren, aber die Nomen hatten ihr möglichstes getan. Und an Willenskraft mangelte es Kevin nicht. Fürsorglich tupfte sie seine Stirn ab und setzte sich dann wieder. Schweigend und in Gedanken versunken beobachtete Mie ihn. Er konnte so friedlich aussehen.

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#6

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 13.10.2011 10:51
von Kevin • Besucher | 133 Beiträge

Kevin bekam nur am Rande mit was nun im Zimmer vor sich ging...er sah wie Caro an sein Bett kam und etwas an seinem Bauch machte wurde dann jedoch Ohnmächtig. Das viele Blut was er verloren hatte und auch die straken Schmerzen waren einfach zu viel. Zum Glück baut der Körper eine Ohnmacht dann ganz von alleine ein. Wer möchte schon gerne bei Bewusstsein am Bauch genäht werden?

Alles ging gut, und Kevin athmete ruhig. Die Kochsaltzlösung tat ihm gut und so schlief er vor sich hin.
Sicher würde er höllische Schmerzen haben wenn er wieder zu sich kommen würde.

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#7

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 13.10.2011 11:56
von Caroline • Besucher | 151 Beiträge

Caro nickte nur stumm zu Mies Worten. Ihr tat jetzt, wo die Anspannung vergangen war, alles weh. Für Kevin hatte sie getan, was sie konnte, nun musste er alleine klarkommen. Sie war immernoch nicht ganz sicher, ob sie das Richtige getan hatte, immerhin sollten Nomen eigentlich nicht verarztet werden. Sie hoffte nur das Jered nichts davon erfuhr, bevor sie noch mehr Ärger bekam. Aber wahrscheinlich würde Tom das sofort ausnutzen. Erst zwang er sie dazu, um das Leben des Dekanus zu kämpfen und nun würde er es sicher noch Jered melden, alles nur, um sie in einem schlechten Licht da stehen zu lassen. Sie seufzte leise, wenigstens Mie schien wieder etwas zuversichtlicher zu sein und das freute Caro. Sie flüsterte ihr noch zu: "Wenn du Schmerztabletten hast gib sie ihm wenn er aufwacht, aber pass auf, das das keiner mitbekommt, ja?" Danach ging sie in ihre Ecke zurück und wusch ihre eigenen Wunden aus. Auch ihre linke Wange war dunkelrot angelaufen und fühlte sich an, als würde sie brennen. An ihrem Oberschenkel schien sie etwas gestreift zu haben, denn er blutete, aber es war nur abgeschrammte Haut und keine tiefere Verletzung. Aber ihr Rücken tat ziemlich weh, wahrscheinlich weil sie sich bei ihrem Sturz mehr um die Bombe, als um sich selbst gesorgt hatte.

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#8

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 15.10.2011 19:53
von Mie • Besucher | 145 Beiträge

"Danke." flüsterte das Mädchen ihrer Freundin zu und nickte anerkennend. Irgendwo hatte sie sicher noch ein paar Schmerztabletten, aber sie würde sicher nicht ausreichen, dachte sie besorgt. Mie seufzte als sie sah wie Caro nun ihre Wunden behandelte. Mie war am besten von allen davongekommen und machte sich nun Vorwürfe, aber es ging alles so schnell... vorsichtig nahm sie Kevins Hand. Sie würde kein Stück von seiner Seite rücken bis es ihm besser ging und er aufwachte...
Besorgt sah sie zu Caro. "Geht's dir gut? Hast du Schmerzen?"

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#9

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 15.10.2011 23:48
von Jered • Besucher | 111 Beiträge

cf: Jereds Zimmer

Die Nomen am Eingang der Krankenstation machten augenblicklich Platz als Jered an ihnen vorbei und in den Raum trat. Auf seinen Gehstock gestützt ging er zur Liege, auf der sein Decanus lag und schlief. Was fiel diesem Stümper ein?! Nicht nur, das er nicht den Anstand hatte zu sterben um so überlebenswichtige Güter für die anderen Nomen, und vorallem für Jered, zu sparen, nein - jetzt schlief er auch noch in aller seelenruhe. Doch er blieb ruhig. Selbst Jered wusste das es sinnos war einen Bewusstlosen anzubrüllen. Kevin würde sein Fett noch wegbekommen - später.
Ohne einen Kommentar zu verlieren blickte er sich im Raum um, sah über Mie hinweg und fand dann Caro, wie sie in der Ecke saß und ihre Wunden versorgte. Mit gezielten Schritten näherte er sich ihr. "Was ist passiert? Geht es dir gut?", erkundigte er sich.

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#10

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 16.10.2011 21:10
von Caroline • Besucher | 151 Beiträge

Caro´s Bewegungen froren regelrecht ein, als Jered das Zimmer betrat. Das Kevin und Mie hierwaren, nahm sie nur noch durch einen Schleier wahr. Sie fiel auf die Knie und sah ergeben zu Boden, während ihr Herz bis zum Hals schlug. Als ihr Meister sich dann sogar ihr zuwandte und nicht seinem Decanus ließ ihre Wangen glühen. Sie wagte es nicht aufzusehen, antwortete aber sofort. "Wir entdeckten einen Bus in der Stadt, die Anführerin wollte sich eurer Macht nicht beugen und eröffnete das Feuer. Der Decanus wurde getroffen und Mie hielt die Schützen in Schach, so dass ich den Bus anzünden konnte. Leider war er mit Sprengstoff gespickt und er explodierte. So konnte ich nur eine der Ladungen für Euch bergen Meister. Dabei bin ich gestürzt, aber der Bombe ist nichts geschehen, ich habe sie hier. Ich hätte sie euch längst gebracht, aber Tom...." Sie stockte kurz und wusste nicht recht, was sie sagen sollte. Am liebsten wäre es ihr, wenn Tom fort wäre, aber er hatte immer behauptet, Jered hätte befohlen, dass sie seinem Team half. Nun war sie etwas unsicher, doch wie konnte sie es wagen etwas vor ihrem Meister geheimzuhalten, daher sprach sie weiter, eine der ruhigeren Stimmen in ihrem Kopf meinte, das sie so vielleicht auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen konnte. "Tom hat mir befohlen hier zu bleiben und dafür zu sorgen, das der Decanus nicht stirbt, sonst wäre ich längst mit der Bombe bei Euch gewesen, Meister."
Sie hoffte, das sie nun nicht mehr in dem Team arbeiten musste, denn obwohl ihr die Befragungen an sich nur wenig ausmachten, so verabscheute sie doch den Obersten `Brecher´, wie er oft auch genannt wurde. Zum Abschluss ihrer Worte wagte sie es kurz ihren Blick zu heben. Ihr Herz klopfte weiter so schnell, dass sie es kaum ertragen konnte und doch konnte sie ihren Blick nur schwer wieder zu Boden senken, zu sehr war sie versunken in den Anblick, den ihr Meister bot. Als es ihr endlich gelang waren ihre Wangen Feuerrot und sie hätte im Moment nicht einmal ein Wort herausbekommen, wenn ihr Leben davon abhinge.

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#11

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 17.10.2011 07:33
von Mie • Besucher | 145 Beiträge

Als die Tür zur Krankenstation geöffnet wurde passierte etwas sehr unerwartetes. Jered trat ein und Caro ließ sich blitzschnell auf ihre Knie fallen. Ruckartig ließ Mie Kevins Hand los und schob sie ein Stück von sich weg. Da er gleich auf die kleine Motto zuging rührte Mie sich nicht weiter und gab auch keinen einzigen Laut von sich. Dann fragte er Caro: "Was ist passiert? Geht es dir gut?" Mie war erstaunt. Diese Tonart hatte sie bei ihm noch nie gehört. Es klang fast etwas besorgt?! Dann schilderte ihre Freundin ihrem Anführer was passiert war. Mie konnte ihr gut folgen, denn ihr Gedächtnis lieferte die dazugehörigen Bilder.
Dann kam Caro zu Tom... Tom und Mie hatten ebenfalls eine Abneigung gegeneinander, schon seit Mie bei den Nomen angeheuert hatte, aber leider und das musste man ihm lassen, machte er seine Arbeit sehr gut. Als ihre Freundin fertig mit Sprechen war, hielt Mie förmlich die Luft an und wartete angespannt auf Jered's Antwort.

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#12

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 17.10.2011 19:58
von Jered • Besucher | 111 Beiträge

Jered hörte, mit missmutiger Mine zu. Langsam wendete er sich von Caro ab und ging zu Mie und dem bewusstlosen Kevin. "Sobald Kevin aufwacht...", fing er an, "...soll er die verwesten Leichen von ihren Kreuzen holen. Wir werden Platz brauchen. Verstanden, Decanus?!"
Unmissverständlich hatte Jered Kevin gerade degradiert und zur selben Zeit Mie befördert. "Sollte er sich weigern, töte ihn."
Jered sah Mie finster an. "Ich habe noch einen Auftrag für dich. Tom hat sich der Befehlsverweigerung schuldig gemacht. Wir haben einen Schwerverletzten und brauchen daher nun einen Toten. Haben wir uns verstanden?"

"Zurück zu dir!" Mit seinem Gehstock deutete er auf Caro. "Sieh mich an, wenn ich mit dir rede!"
"Habe ich dir nicht ausdrücklich gesagt das du nur von mir Befehle annimmst? Was fällt dir ein, Toms Anweisungen zu befolgen, während er die meinen missachtet?!"
"Du verdankst dein Leben dem Umstand, das ich etwas anderes mit dir vorhabe."
"Decanus?", erhob er nun noch einmal das Wort gegen Mie. "Eine dritte Aufgabe: Besorg ihr (Caro) etwas gescheites zum Anziehen. Ich werde morgen eine großangekündigte Feierlichkeit besuchen und sie wird mich begleiten. Sorg also dafür, das ich mich ihres Auftrittes nicht schämen muss!"

"Ich erwarte dich in einer Stunden vor dem Maximilianeum. Bring die Abendgarderobe mit, denn wir werden heute nicht mehr hierher zurückkehren.", gab er Caro noch zu verstehen, bevor er die Krankenstation wieder verlies.

tbc: Jereds Zimmer

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#13

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 17.10.2011 21:37
von Caroline • Besucher | 151 Beiträge

Caro freute sich für Mie, es war ihr viel lieber, das ihre Freundin die Stellung inne hatte als Kevin, der ihr geistig etwas zurückgeblieben vorgekommen war, außerdem hatte er sie bahandelt wie eine Aussätzige. Das Tom bestraft wurde, ließ Caro das Herz aufgehen und selbst ihr eigener Tod hätte daran nichts geändert.
Wie gefordert sah sie Jered an, sie wusste, dass sie falsch gehandelt hatte, noch einmal würde ihr das nicht passieren. Doch das Jered nun, anstatt sie zu bestrafen, etwas besonderes mit ihr vorhatte, ließ ihr Herz schneller schlagen und eine bisher ungekannte Stimmung machte sich in ihr breit. Sie freute sich und zum ersten Male in ihrem Leben war sie glücklich. Sie wünschte sich zwar, ihr brennenden Wangen und das strahlende Lächeln verstecken zu können, doch war ihr ja verboten worden wegzusehen. "ich werde Euch nicht wieder enttäuschen Herr."
als Jered den Raum verlassen hatte sprang sie auf die Beine und umarmte Mie stürmisch. "Oh herzlichen Glückwunsch und er lässt Kevin sogar am Leben und ich darf ihn begleiten und Tom bekommt was er verdient. Ist er nicht der wundervollste Anführer, den man sich vorstellen kann?" Sie zappelte vor Aufregung ein wenig hin und her. "Was soll ich nur machen, ich darf keinen Fehler machen. Ich geh schnell meine Haare fertig machen, soll ich das Kleid danach abholen, oder kommst du ins Labor?" Caro wartete noch kurz die Antwort von Mie ab und verschwand dann in ihr Zimmer.

tbc: Caros Zimmer

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#14

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 18.10.2011 08:02
von Mie • Besucher | 145 Beiträge

Mie senkte den Blick, lächelte leicht und machte vor Jered einen Knicks. "Danke, Jered. Ich werde mich um alles kümmern!" Sie war baff. Und im nächsten Augenblick verließ ihr Meister auch schon das Zimmer und Caro kam angesprungen. Sie wusste nicht wie sehr sie sich freuen sollte, immerhin hatte er es ihr zur Aufgabe gemacht Tom zu töten und notfalls auch Kev. Der würde sie zu Tode prügeln, wenn er aufwachte und erfuhr was gerade passiert war... doch Caro lenkte sie ab und das schlechte Gewissen gegenüber Kevin verschwand - zumindest vorerst. "Wahnsinn..." mehr bekam Mie nicht raus. "Ich meine, Caro... genau geh, ich bring dir die Kleider gleich rum! Beeil dich, du hast nur eine Stunde!" Ihre Freundin verließ die Krankenstation und Mie trat an Kev's Bett. "Bis später..." flüsterte sie und verließ ebenfalls die Krankenstation um der kleinen Motte mehrere Kleider rauszusuchen. Sie würde unglaublich aussehen.

tbc: Maximilianeum München - Unterkünfte der Anhänger - Mie's Zimmer

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#15

RE: Krankenstation

in Maximilianeum München 18.10.2011 15:54
von Mie • Besucher | 145 Beiträge

cf: Maximilianeum München - Unterkünfte der Anhänger - Caro's Labor und Zimmer

Mie betrat das Zimmer und setzte sich auf den Stuhl neben Kevin's Bett. Nachdenklich fing sie an, an ihren Fingernägeln zu knabbern und wartete darauf das er wieder aufwachen würde. Ein wenig war Mie schon überfordert mit der Situation und hatte etwas Angst Tom nachher zu begegnen. Wie sie es genau anstellen sollte wusste Mie noch nicht, aber sie hatte da einen Gedanken und eigentlich gefiel ihr der so gar nicht, aber wie sonst? Leise stand sie auf und tupfte dem verwundeten Nomen vorsichtig über die Stirn. "Ach Kev..." murmelte sie. "...wenn du wüsstest was hier gerade los ist."

Nach einer Weile ging die Tür auf und einer der Nomen aus ihrem Spähtrupp kam herein. Er setzte sich grinsend auf einen ander anderen Stühle. "Was?" fragte Mie gereizt, denn sie konnte dieses Grinsen jetzt gar nicht haben. "Du musst mir einen Gefallen tun..." fing sie an noch bevor er etwas sagen konnte. "Ich möchte das du Caro's Zimmer bewachst! Niemand darf rein, hörst du?" Der Nomen nickte, er war stets zuverlässig und fragte dann was sich in dem Zimmer befand. Mie's Blick wurde ernst. "Ich habe keine Ahnung und es soll auch sonst keiner wissen, das geht nur sie und Jered was an, hörst du?" Bei Jered's Namen erschauderte er etwas und anscheinend verstand er jetzt, wie ernst sie es meinte. Als sie ihn noch einmal fragte was er nun wollte, richtete er sich wieder auf und sagte: "Dir gratulieren, was sonst?" "Wozu... was? Gratulieren?" Mie sah ihn mit großen Augen an. Er lachte kurz auf. "Du solltest hoffen, Decanus, das er nicht wieder aufwacht!" Dabei deutete der Nomen auf Kevin. "...sonst liegst du bald hier!" Er verließ grinsend das Zimmer. Mie flüsterte: "Fick dich doch, du Idiot..." Das hatte sich also bereits rumgesprochen, wütend warf sie den Lappen auf den Beistelltisch und lehnte sich, die Arme vor dem Oberkörper verschränkt, zurück... "Das ging ja schnell..."

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