#1

Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 02.12.2011 21:00
von Lisa • Besucher | 23 Beiträge

Hier werden die Patienten untersucht und es wird eklärt, wie weiter mit ihnen verfahren wird...ob nun Schwangerschaften oder Verletzungen

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#2

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 06.12.2011 08:40
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

cf: Eingang

Als sie im Raum angekommen waren schnappte sich Wild als erstes einen der Vorhänge, der noch recht sauber aussah und sprühte ihn mit dem Desinfektionsmittel ein. Einem Impuls folgend ging er hinüber zum Wasserhahn und drehte ihn an. Erst sprudelte nur braune Brühe aus der Leitung und es knackte laut. Doch nach einer Weile schien der Wasserfluss sich gereinigt zu haben und klares Wasser strömte in das Becken. Sorgfältig wusch er sich die Hände und reinigte dann auch den Oberschenkel des Mädchens und sah sich um. "Äh du hast nicht zufällig auch Ausschau nach einer Pinzette oder so gehalten? Obwohl ne Zange sicher besser wäre. Aber versuchen wir es so. Willst du dein Glück versuchen?" Er schaute das Metallstück nachdenklich an, mit etwas Kraft sollte man es auch so entfernen können, doch was würden sie dabei noch verletzen? Er war nervös, es konnte soviel schief gehen. Was wenn noch Splitter in der Wunde steckten, was wenn sie eine der Hauptarterien erwischten. Es war eine lange Nacht gewesen und er hatte schon eine Weile nicht mehr richtig geschlafen. Wild nickte Finn noch einmal zu. Er war recht erleichtert, dass er das hier wenigstens nicht alleine durchstehen musste. "Na dann, warten nutzt uns nichts, oder? Denkst du du bekommst das hin, oder soll ich mein Glück versuchen. Ein richtiges Medizinstudium wäre nun echt nicht schlecht, oder?" Er schwor sich, dass er ab morgen Fachliteratur suchen und durcharbeiten würde, wenn sie das heute nur hinbekamen.

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#3

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 06.12.2011 19:11
von Finn • Besucher | 94 Beiträge

cf: Eingang

Während Wild schon anfing die wunden zu reinigen und auch da sie nun wieder Wasser hatten, es etwas leichter wurde, packte Finn seinen Erstenhilfekasten aus und zeigte Wild die Pinzette. Aber diese würde nciht reichen um den Metallsplitter heraus zuziehen. Auch er wusch sich die Hände und dann blickte er auf den Splitter. "Ok, da müssen wir wohl jetzt auch ohne Studium durch. Ich fixiere das Bein wenn es für dich ok ist und stoppe gegebenen Falls die Blutung, ach wenn ich hoffe, dass es nicht zu stark ist, da sie schon viel Blut verloren hat. Ich würde sagen mit einem Ruck erreichst du mehr als es langsam zutun. Wenn sie es noch mit bekommt, wird sie große Schemrzen haben also nicht erschrecken und aufhören wenn sie schreit oder sich windet. Okey? Komm Wild du schaffts das." Er hielt Katjas Bein mit der rechten und ihren Oberkörper mit dem Linken Arm fest un wartete auf Wilds Tat.

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#4

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 06.12.2011 23:40
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

Wild nickte stumm und holte tief Luft, was er vorhatte klang eigentlich nicht weiter schwer, aber wenn man bedachte, wie viele Schmerzen er damit verursachen konnte, wurde ihm schlecht. Er hatte es nicht gern, wenn andere litten und gerade die Kleine schien schon genug durchgemacht zu haben. Er berührte den Splitter und fasste ihn fest an, dann schloss er die Augen, atmete aus und zog ihn mit einem Ruck aus der Wunde. Er wollte garnicht sehen, was als nächstes geschah. Trotzdem öffnete er die Augen und traute seinen Augen kaum, der Splitter war verdammt lang gewesen. Die Explosion musste wirklich heftig gewesen sein, wenn sie das so tief ins Fleisch treiben konnte. Wild fühlte sich ziemlich übel und war auch blass. Er versuchte so ruhig wie möglich zu atmen und sich zu beruhigen. Vielleicht brauchte Finn noch seine Hilfe. Kotzend in der Ecke zu hängen wäre da keine gute Alternative. Aber sein Magen fühlte sich an, als wolle er sich mit aller Macht umdrehen. Er trat kurz einen Schritt zur Seite und fixierte einen Punkt an der Wand, dann zählte er leise bis zwanzig und drehte sich wieder um. "So siehst du, ob noch kleine Splitter in der Wunde stecken, ansonsten nähen wir zu, oder?" Seine Hände zitterten und er wollte nur noch schlafen und den Tag vergessen, doch sie waren noch nicht fertig.

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#5

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 07.12.2011 15:58
von Finn • Besucher | 94 Beiträge

Finn fixierte immer noch das Bein und Wild holte Luft, schloss die Augen und zog. Am Anfang dachte Finn, dass Wild gar nicht zog da der Splitter kein Ende nahm, doch dann war er draussen. Ein langes scharkantiges Stück Eisen. Er hatte das bei Sanitäterschulungen schon gesehen, doch tortdem musste er ersteinmal schlucken.
Er blickte wieder auf die Wunde, die zum Glück nicht großartig blutete. Mit seiner Pinzette kratzte er noch vorsichtig den Dreck aus der Wunde bevor er wieder zu Wild blickte. Dieser war ganz weiß geworden und schien wohl mit seinem Kreislauf zuringen. "Wild du hast das echt gut gemacht. Kompliment. Ih möchte jetzt wo der Strom wieder da ist, das krankenhaus wieder aufbauen...also wenn du Lust hast. Da kommt ja hoffentlich nicht jeden Tag so ein Fall herein." Er versuchte den jungen mann etwas abzulenken, damit sich dieser wieder fangen konnte. Schnell schob er mit dem Fuss einen Hocker zu Wild."Setzt dich. Du brauchst wenn du willst nur die Wunde zuhalten und ich nähe?!" Wieder kramte er in seinem Sanikasten und fnd ein Stück Zwirn und eine passende Nadel.

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#6

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 07.12.2011 20:20
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

Wild nickte still, als Finn ihn auf das Krankenhaus ansprach. "Klar kein Ding und mit der Zeit, werd ich mich auch an sowas hier gewöhnen. Naja ich hab die Sanitätskurse gemacht, weil sie bei mir bei der Arbeit angeboten wurden. Aber ich musste noch nicht wirklich an verletzten Menschen rumdoktern. Eigentlich bin ich ja PTA. Also eher mit den Medikamenten beschäftigt und so." Den Hocker ignorierte er, selbst beim einfachen Zuhalten der Wunde war es besser zu stehen. Als er bemerkte, dass Finn nach Nadel und Faden suchte reichte er ihm die, die er im OP gefunden hatte. "Nimm lieber die, die sind aus dem OP, dürften die sein, die antiseptisch und selbstauflösend sind. Ist im Moment sicher besser so, oder was meinst du?" Er konzentrierte sich wieder auf das Mädchen, die glücklicherweise immernoch in ihrer Ohnmacht gefangen war und hielt die Wunde so fest, das Finn einfach nähen konnte. "Wir brauche aber dringend Betäubungsmittel, ich mein es ist eh schon schwer genug, die Arbeit von nem Arzt zu machen, aber dann noch mit zappelnden Patienten dürfte der volle Horror sein. Ich hab auch schon überlegt etwas Fachliteratur zu besorgen, irgendwie müssen wir uns ja wenigstens theoretisch vorbereiten können." Solang er redete ging es ihm wirklich besser, aber wenn er still blieb musste er immer darüber nachdenken, wie sich die Kleine wohl fühlen musste und das war schwer zu ertragen, er konnte keine Frauen leiden sehen, war genauso, wie bei Kindern.

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#7

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 08.12.2011 21:21
von Finn • Besucher | 94 Beiträge

Finn lächelte etwas grimmig. "An sowas gewöhnt man sich nur wenn man es oft genug sieht und das wollen wir mal niht hoffen." Es war doch wirklich eine Schande was sie alle aus der Welt machten und da reichte es auch nicht wenn wenige wie er und Wild es versuchten besser zumachen.
Als Wild ihm die Nadel und den Op Faden gab lächelte er. Diesmal richtig."An alles gedacht, was? Sorry ich musste vorhin erstmal als ich hier reinkam verkraften was ich gesehen habe. Immerhin bin ich hier Tagein Tagaus zur Arbeit gegangen. Und jetzt es wieder so zusehen. Hier war meine Zukunft." Er began vorsichtig die ersten Stiche zubetätigen. Er war gar nicht so schlecht, wie er gedacht hatte.
Mit dem betäubungsmitteln hatte Wild recht. Man brauchte wohl viel. "Da muss ich wohl man in den saren Apfel beißen und mich bei Lares sehen lassen. Obwohl es wohl kaum Rabatt gibt, obwohl wir ihm den Arsch gerettet haben. Fachliteratur? Also wenn du willst kannst du mal bei mir im Hotel vorbeischauen, ich hab eine kleine Sammlung schon parat." Er hatte die bücher aus dem krankenhaus mitgehen lassen, als er das letzte mal hier gewesen war und nur noch junge Lehrlinge sich um die anderen gesorgt hatten.

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#8

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 08.12.2011 22:03
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

Wild nickte ruhig und tätschelte dem Mädchen den Arm. Er war sich zwar sicher, dass sie das kaum wahrnehmen konnte, aber es erschien ihm richtig. "Im Grunde genommen will ich mich garnicht daran gewöhnen. es ist einfach schrecklich, so etwas zu sehen. Aber es ist gut, nicht zu abgestumpft zu sein. Solange mir sowas noch nahegeht, bin ich wohl noch menschlich, was?" Er lächelte leicht. Er zuckte die Schultern wegen dem Faden. "War auch eher Zufall, ich hab eben alles durchsucht und eingesteckt, was irgendwie nützlich sein könnte." Wild schüttelte den Kopf. "Och komm, so übel ist Lares nicht und dass er Gewinn machen will kann man ihm nicht verübeln. Wer würde ihn denn unterstützen, wenn seine Geschäfte mal nicht so gut laufen. Die Medis sind übrigens nicht das Problem. Wie gesagt ich bin Apotheker, solange ich die Grundstoffe da habe, kann ich einiges selbst herstellen. Ich hab sogar schon mit Lares abgesprochen, dass ich ihn beliefere, ich kann ja nicht ständig Alex und so auf der Tasche liegen. Aber ich kann leicht solche Mengen herstellen, das wir nicht bei Lares einkaufen müssen. Erstmal jedenfalls." Wenn die Grundsubstanzen ausgingen würde er sich nochmal genauer mit Chemie beschäftigen müssen, um andere Wege zu finden, an die Medikamente zu kommen. Ersatzträgerstoffe und ähnliches." Er sah Finn zu, wie dieser die Wunde doch recht gekonnt schloss. "Na dass sieht doch garnicht so schlecht aus. Ich wette die Narbe sieht man später kaum. Was man von der Hand wohl leider nicht sagen kann. Wenn wir Haut tranplantieren könnten wäre das super, aber so müssen wir zusehen, dass sie die Hand überhaupt noch richtig nutzen kann. Wie sie aussehen wird, darüber mag ich garnicht nachdenken." Mädchen ließen sich durch so etwas schnell nach unten ziehen, dabei konnte die Kleine von Glück sagen, wenn sie die Hand halbwegs normal nutzen konnte.

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#9

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 09.12.2011 15:31
von Phil • Besucher | 72 Beiträge

Wie Recht Wild doch hatte. Man wollte und sollte sich nicht daran gewöhnen. Er hatte Ärzte erlebt wie sie es nicht mehr interessiert hatte, was mit dem Menschen passiert war und was ihr weiteres Schicksal war. Vor allem in der Zeit als der Virus ausgebrohen war. Sie entschieden nur noch proforma und man konnte sicht mehr mit ihnen unterhalten. So durften und wollten beide nicht werden.
Als Wild über Lares mehr gut als schlecht sprach, guckte Finn ihn etwas ungläubig an. Er hatte schon in der Lagerhalle gemerkt, dass Wild wohl etwas mehr an Lares lag als es bei Finn der Fall war. Für Finn war er einfachb nur ein Mensch der Hilfe brauchte. Dazu noch ein ungemochter. "Naja ich komme nicht so mit ihm klar. Liegt wohl wahrscheinlich an dem Tribe an sich. Aber naja es gibt solche und solche." Er würde niemanden verurteilen wenn er jemand leiden konnte, auch wenn Finn es nicht tat. Außer es war extrem. Aber da gehörte Lares nicht dazu.
Das Wild Medikamente selbst herstellen konnte, freute Finn. So könnten sie wirklich ein gutes Team im Krankenhaus werden. In seinem Kopf malten sich schon Bilder voll und voll von Krankenhausalltag aus."Das klingt echt gut. Ich bin echt froh das ich dich heute kennen gelernt habe. " er lächelte ihn an.
Danke. Ja ich hoffe das sie es bald wieder kann. Wäre ein kleines Wunder in dieser Zeit. Langsam merkte Finn wie er müde wurde. Langsam müsste er sich mal aufs Ohr hauen, aber an Ende war wohl noch nicht zu denken.

occ: sorry falscher chara...bin grade bissl verpeilt

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#10

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 10.12.2011 12:24
von Katja

Ihre Patientin murmelte etwas: "Dresden..." Gleichzeitig zuckte ihr Arm und die Hand, die Wild hielt, schloss sich kurzzeitig fest um seine.
Sie öffnete langsam die Augen nur so weit, dass sie irgendwas sehen könnte, wenn nicht alles verschwommen wäre.
Im Moment fühlte sie keine Schmerzen. Als sie daran dachte, fingen plötzlich all die Körperteile wehzutun. Sie gab ein leises "Aah..." von sich.

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#11

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 10.12.2011 23:12
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

Wild grinste. "Naja er scheint auch nicht immer der einfachste zu sein. Aber du teilst sicher die Meinung der anderen, das er Waffen verkauft und deshalb schlecht ist? Naja ganz ehrlich, mir ist es lieber die Waffen gehen an alle Seiten, als das irgendwer ein Waffenlager findet und nachher nur die Nomen, oder wie die heißen damit ausgerüstet sind. Das es hier überhaupt so viele Waffen gibt, finde ich viel schlimmer. Und je mehr von denen in Lares Lager herumliegen und nicht in den Händen irgendwelcher kleinen Kinder landen desto besser fühle ich mich."
Er war einfach nicht der Typ jemanden aufgrund von so etwas zu verurteilen, das Lares ziemlich gemein zu Franzi gewesen war, wog da schwerer, als das jemand versuchte auch ohne Freunde über die Runden zu kommen. Immerhin, wer würde Lares unterstützen, wenn seine Geschäfte mal schlechter liefen, der Händler musste einfach vorsorgen und allein dadurch, dass er da war, regulierte er das Gleichgewicht in der Stadt und das mochte nicht einmal das schlechteste sein.
Wild sah Finn an. "Das kann ich nur zurückgeben, es war scheinbar eine meiner besten Ideen, hierher nach München zu kommen." Er nickte nur stumm, als Finn meinte, wie unwahrscheinlich es war, dass es Katja schnell besser gehen würde. Doch als sie wach wurde, wandte er sich sofort dem Mädchen zu. Er mischte die letzten Schmerzmittel, die er beihatte mit dem Rest Wasser und bot es ihr zu Trinken an. Es würde nicht viel bringen, aber hoffentlich wenigstens ihr Einschlafen erleichtern. Dabei sprach er beruhigend auf sie ein."Hey, Kleines. Wir haben dich soweit verarztet, wie im Moment möglich war und bringen dich nun zu den Müchner Löwen. Dort bleibst du, bis es dir besser geht, Ich werd mich auch weiter um dich kümmern. Also mach dir bitte keine Gedanken und versuch zu schlafen, ja. Trink das, da sind Schmerzmittel drin. Es wird nicht viel helfen, aber ist besser als nichts." Er nickte Finn zu, und deutete auf die Trage. Es war sicher einfacher, die Tragbahre durch die Straßen zu bewegen, als das ganze Bett.

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#12

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 11.12.2011 14:20
von Finn • Besucher | 94 Beiträge

Wild versuchte die Antipathie von Finn zu Lares zu analysieren. Doch er zog falsche Schlüsse. "Ja vielleicht liegt es ein wenig an den Waffen aber vordergründlich hasse ich Ungerechtigkeit. Und Lares zeiht den Menschen ihr letztes Bischen aus der Tasche und das finde ich ungerecht. und wenn er sagt, dass er nur so überleben kann, dann frage ich mich, wie ich dann überleben konnte. Oder die ganzen anderen von den Hopes oder den Löwen. Wir machen solche Scheiße nicht und kommen trotzdem durch." Mit jeder Sekunde, die er weiter redete, wurde er lauter. Wie ihm die Ungerechtigkeit heutzutage ankotzte.
Doch er musste sich auf das mädchen konzentrieren. Als Wild sagte, dass er auch froh war nach München gekommen zusein, schaute er von seiner Arbeit die Wunden zu kühlen und zu verbinden auf. "Stimmt es das Lena deine Schwester ist? Ich hab es vorhin mal mit so aufgeschnappt." Er dachte an Lena und auch an Johnny. o ar dieser eigentlich? Er hatte ihn nicht mehr wirklich gesehen seitdem er in dem Hinterraum bei lares gewesen war. Innerlich hoffte er das sein bester Kumpel nicht wieder irgendwo in eine Schlägerei geraten war um seine Herzensdame lena zu retten. Er hatte johnny noch nie so erlebt. Aber anscheinend war da doch mehr bei ihm, für Lena, als er zugeben wollte.
Er wurde aus den Gedanken gerissen, als die Kleine auf einmal aufwachte. Sie schien große Schemrzen zuhaben und ild mixte ihr gleich etwas. Finn beielte sich die restlichen Verbrennungen so gut wie es ging vollständig mit wasserspendenden Lacken zu bedecken und sie tansportfähig zumachen. Denn auch wie Wild, sah es Finn als das Beste an, sie nun zu den Löwen zubringen. "Ja wird wohl das beste sein."Er rollte die Trage parallel an das bett, sodass sie sie nur möglichst enig bewegen mussten.

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#13

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 11.12.2011 17:18
von Katja

Sie nahm das Getränk entgegen. Es war eklig. Anscheinend versuchten jedoch die zwei Jungs ihr zu helfen. Eigentlich waren sie ihre einzige Hoffnung.
Ihre Arme bewegten sich plötzlich schnell als suchten sie etwas. Kurz darauf, als sie aufgehört hatte, sich zu bewegen, fragte sie im scharfen Ton: "Wo sind meine Sachen?" Es folgte eine Pause. "Äh... Ich meine natürlich nicht, dass ihr sie geklaut habt." Sie fühlte Scham. Mann, wieso musste sie denn immer so schnell sprechen und nicht nachdenken?

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#14

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 11.12.2011 17:48
von Wild • Besucher | 219 Beiträge

Wild nickte nur. "Stimmt schon, aber du hast Freunde und ganz ehrlich, wenn Lares das alles nicht gemacht hätte, hätte es jemand anders gemacht und der wäre sicherlich kaum besser gewesen. Und aus reiner Neugier, wo bekommt ihr Hopes denn euer Essen her? Ich mein im Moment ist noch genug da, aber bald? Wenn die Haltbarkeitsdaten ablaufen und die Dosen rar werden?" Das letzte fragte er aus reiner Neugier und es hatte nichts mehr mit Lares zutun. Aber es interessierte ihn schon, ob es da irgendwelche Planungen gab. Denn in einer Stadt gab es nun einmal prinzipiell weniger Lebensmittel, als auf dem Land. Irgendwie fand er Finn´s Einstellung recht naiv. Wenn man nicht den großen Voteil hatte eine Gruppe zu finden, die einen unterstützte, war man gezwungen sich selbst der Nächste zu sein. Nur innerhalb einer Gruppe, konnte man die Arbeiten aufteilen. Er selbst hatte noch keinen der Löwen oder der Hopes auf einem Feld schuften sehen und bisher auch nicht mitbekommen, dass von den Löwen überhaupt ein Gedanke an Lebensmittel verschwendet worden wäre. Eine Stadt ernährte sich nicht von alleine und es hatte niemals Zeiten gegeben, in denen die Wirtschaft auf Nächstenliebe basierte. Aber er wollte nicht herablassend klingen, denn er mochte bisher sowohl die Hopes, als auch die Löwen, aber ihm war im Leben nichts geschenkt worden, seit seine Mutter gestorben war, also rechnete er auch nicht damit, dass alle Mitmenschen für ein freundliches Miteinander gemacht waren.
"Stimmt Lena ist meine Schwester, sie ist mit ihrer Pflegefamilie nach München gezogen, kurz nachdem unsere Mutter gestorben ist." Dann fasste er mit an, um das Mädchen auf die Trage zu heben. Ein kleiner Ruck und sie hatten es erledigt. "Deine Sachen sind draußen, die anderen passen darauf auf." Dann schoben sie die Trage wieder nach draußen zu den anderen.

tbc: Krankenhaus Eingang

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#15

RE: Untersuchungsraum

in Krankenhaus Schwabing 12.12.2011 18:28
von Finn • Besucher | 94 Beiträge

Finn merkte, dass er mit seiner Ansicht nicht unbedingt auf Wohlwollen bei Wild traf. Aber es konnte ja jeder seine Meinung haben wie er wollte. Es klang bloß schon etwas vorwurfsvoll gegenüber seinem Stamm. Klar, hatte es ein Stamm einfacher als ein Einzelner, aber deswegen waren ja viele in einem Stamm.
Als Wild fragte, wo sie ihr Essen herbekommen würden, musste Finn selbst ersteinmal überlegen. Bis jetzt hatte sich da vor allem Mike drum gekümmert, doch ob der nach diesem Streit überhaupt noch im Hotel wäre, bezweifelte er. Aber auch so würden ie einen Weg finde, da war er sich sicher. Und immerhin war sein Stamm ja niht so Antilares eingestellt wie die Löwen. enn es sein musste, dann würde Finn schon zu ihm gehen und etwas kaufen, aber eins wusste er, er würde nicht seine letzte Würde dafür geben, um bei Lares irgendwas zu bekommen. Er musste sich wohl nun um Josi, Vero und Juli erst einmal kümmern. Sam war zwar auch noh da, ber irgendwie brauchte dieser manchmal seine Ruhe, was Finn auch verstehen konnte. "Ganz ehrlich. Da werden wir uns bald was einfallen lassen müssen. Aber ich finde man lebt zu dieser Zeit im heute und nicht im morgen. Gestern Morgen hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass ich nun hier fast im Kittel stehe."
Mehr würde er dazu nicht sagen. Zusammen hebten sie das Mädchen auf die Trage und schoben es wieder zum Eingang.
Als Wild es bestätigte, dass Lena seine Schwester war, grinste Finn etwas. Armer Johnny. Da hat er ja eine harte Nuss zu knacken.
Dies war nicht böse gemeint, aber er konnte sich vorstellen wie Wild seine Schwester verteidigte, wenn er schon Lares so half.
tbc: Eingang

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