#1

2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 01.09.2011 10:06
von Skal

Das höchste Stockwerk der Ludwig-Maxmilians Universität. Es wird immoment nur genutzt damit ein paar der Wachen einen guten Überblick über das Gelände der Vigillia haben können, doch gibt es hier ebenso bereits größtenteils intakte Zimmer die man beziehen könnte.

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#2

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 04.09.2011 16:53
von Leah

First Post hier

“Ja es ist mir wichtig.“ Leah sah ihn ernst an. “Wenn sich das einmal so richtig entzündet, haben wir ein dickes Problem. Und du kannst dann noch viel länger nicht richtig laufen.“ versuchte sie ihm klar zu machen. Sie war ein wenig verärgert dass es das alles anscheinend nicht so wirklich ernst nahm. Doch sie konnte anscheinend nichts dagegen tun. “Weg da Shadow.“ sie schob den Hund sanft beiseite um an das Bein zu kommen. Dieser sah sie einen Augenblick neugierig an und als er keine weitere Aufmerksamkeit bekam rollte er sich zusammen und legte den Kopf auf die Pfoten.
Leah nickte als Fabian geendet hatte. “Das klingt gut.“ Es beeindruckte sie irgendwie ein wenig wie lässig er die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung hinnahm. Sie setzte sich auf den Boden und zog vorsichtig Fabians Hosenbein hoch wobei sie darauf achtete das verletzte Knie nicht zu berühren. Dann wickelte sie den Verband ab. “Könnte etwas ziepen.“ warnte sie und nahm die Wundauflage ab. Das Blut daran war getrocknet was bedeutete dass die Blutung gestillt war. Leah musterte die Wunde. Sie kannte sich nicht sonderlich gut mit sowas aus, aber anscheinend hatte sich nichts groß entzündet. Klar war das Knie drumherum etwas geschwollen und gerötet, doch es bildete sich schon Schorf. Das war definitiv gut. “Sieht ganz gut aus.“ bewertete die sechzehn jährige und nahm die saubere Wundauflage, gab etwas von der Arznei darauf und sah kurz zu Fabian. “Ich versuch vorsichtig zu sein.“ versprach sie und bemühte sich wirklich ihm nicht weh zu tun, als sie die Wundauflage auf die Verletzung legte. “Vielleicht reicht ab morgen sogar schon ein großes Pflaster. Auf jeden Fall solltest du heute Abend oder spätestens Morgen Früh mal etwas Luft an die Wunde lassen. Sonst nässt sie und entzündet sich doch noch.“ erklärte sie und wickelte behutsam den Verband wieder drum. “Fertig. Jetzt hast du erstmal wieder Ruhe vor mir.“ sie grinste ihn an während sie vorsichtig sein Hosenbein wieder über das Knie zog. “Und was machen wir jetzt?“ fragte sie dann. “Starren wir die ganze Zeit aus dem Fenster und hoffen das nichts passiert?“ scherzte sie, nahm aber an, dass ihre erste Vermutung stimmte.
Leah stand auf, ging zum Fenster und sah hinaus. Sie konnte nichts besonderes entdecken und lehnte sich mit der Linken Schulter gegen die Wand neben dem Fenster. “Was machen wir eigentlich wenn was passiert?“ fragte sie dann neugierig.

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#3

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 12.09.2011 21:15
von Fabian

Fabian hob entschuldigend die Hände und sah sofort ernst auf sie herunter als sie ihm eine Standpauke dafür gab das er die ganze Sache mit einem Bein scheinbar nicht ernst nahm. "Ich sag' ja schon nichts mehr.." man hörte jedoch deutlich heraus das er es ihr nicht böse nahm und lies sie sein Bein untersuchen. Er schaute belustigt herunter zu Shadow als dieser sich zusammenrollte sobald niemand ihn mehr beachtete. Als sie ihn warnte das es nun etwas "ziepen" konnte atmete er aus als sie die Wundablage abzog, man hörte ihn deutlich die Luft einziehen als er den Schmerz spürte. "Hast du nicht was von Ziepen gesagt?" Er erwartete nicht wirklich das Leah ihm darauf eine Antwort gab da sie damit beschäft war einen neuen Wundverband anzulegen, und dank des getrockneten Blutes und dem Schorf war es eigentlich nicht mehr als ein bisschen nervig. "Ab morgen sagst du..? Perfekt. Und ja, heute Nacht mach ich den Verband dann eben einfach ab damit das ganze nicht nässt.." Als sie ihm erklärte das er jetzt Ruhe von ihr haben w+ürde musste er unwillkürlich schmunzeln, auf die Frage was sie nun tun würden und ihre scherzhafte Schätzung grinste er leicht. "Aus dem Fenster starren tun' wir sicherlich eine ganze Weile, aber hoffen müssen wir eigentlich nichts. Es hat sich herumgesprochen das wir bewaffnete Wachen postieren und so traut sich eigentlich nur noch selten jemand unerwünschtes auf unser Gelände, und falls was passiert kommt es auf die Situation an. Wenn natürlich die Toxics hier aufkreuzen würden und nicht stehenbleiben dann müssten wir wohl auf sie schiessen. Wir können es einfach nicht riskieren das hier irgendwas schiefgeht, aber meistens sind jegliche Leute genug eingeschüchtert das sie bei der ersten auf sie gerichteten Waffe stehenbleiben und sobald wir sie auffordern zu gehen dem auch nachgehen." Nachdem er ihr recht ausführlich geantwortet hatte richtete auch er den Blick wieder nach draussen.

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#4

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 13.09.2011 21:37
von Leah

Leah erwiderte erst mal nichts. Dann sah sie ihn kurz an. “Sorry.“ entschuldigte sie sich. “Wäre halt schade, wenn du deswegen irgendwie nen bleibenden Schaden bekommst oder so. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering, aber da es keine Krankenhäuser gibt und alle Ärzte tot sind, ist das Risiko halt gestiegen.“ Sie merkte dass das irgendwie dooof klang, doch wusste nicht, wie sie es sonst ausdrücken sollte.
Als sie merkte dass er die Lust scharf einzog, als sie die Wundauflage entfernte, sah sie ihn kurz erschrocken an. “Mist, das nächste man weich ich es vorher ein.“ sie hatte noch einiges zu lernen, wenn sie einmal so gut werden wollte wie es ihre Mutter gewesen war. Sie beendete ihre Arbeit und ging zum Fenster.
“Also ich würde den Toxics raten stehen zu bleiben. Schließlich stehst du hier mit ner Waffe.“ sie drehte sich grinsend zu ihm um. Dann sah sie wieder aus dem Fenster und schwieg eine Weile. “Ich glaube ich wäre nie so mutig und würde auf jemanden schießen.“ sagte sie dann leise und dachte mit Unbehagen an die Situation mit den beiden Kerlen auf der Straße und an Kevin, der ebenfalls eine Waffe auf sie gerichtet hatte, und war glücklich, dass alles gut gegangen war. Das Mädchen wusste auch, dass sie nur hier stand, weil Fabian und Józefin konsequent waren und ihre Drohungen wahr machten. Sie selbst würde nie auf ein lebendes Wesen schießen können. Sie war froh in einem Tribe gelandet zu sein, in dem das andere für sie übernahmen. Momentan war diese Entschlossenheit und diese niedrige Schmerzgrenze wohl notwendig um zu überleben. “Meinst du wir können irgendwann wieder raus auf die Straßen ohne Angst davor haben zu müssen überfallen oder erschossen zu werden?“ fragte sie nachdenklich. Im Moment war das hier alles ja wie in einem Western oder einem dieser Amerikanischen Gangsterfilme, in denen die Leute nur auf die Straße gingen, wenn es nicht anders ging. Leah vermisste es einfach durch die Straßen zu gehen oder in einem Park herumzusitzen und zu quatschen, die früher so alltäglichen Dinge waren nun etwas, was man sich die nächste Zeit einfach nicht leisten konnte. Sie seufzte und schon dann die Schweren Gedanken zur Seite. “Kommen hier oft Leute hin?“ fragte sie dann um das Thema zu wechseln.

(ooc: hab mir erlaubt n bissl zu editieren, damit der Post nicht so kurz wird. Hoffe das ist ok)

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#5

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 16.09.2011 22:44
von Fabian

Fabian lächelte leicht als sie sich entschuldigte das es weh getan hatte, er hörte ihr aufmerksam zu als sie ihm erklärte das sie nicht wollte das er irgendwelche bleibenenden Schäden davon trug, seufzte er nur leicht und nickte. "Mit 'ner Waffe ja, aber ob ich auf die Entfernung treffe ist 'ne komplett andere Sache." Als sie meinte das sie nie den Mut hätte auf jemanden zu schiessen, runzelte er nur die Stirn und antwortete ihr dann. "Naja...ich würde fast alles tun um meine Freunde, denen, den ich vertrauen kann zu beschützen." Er sah ihr irgendwie an das sie kurz nachdachte und als sie ihn dann fragte ob man irgendwann wieder auf die Straße gehen könne. "Nun..in ein paar Jahren vielleicht. Ich hoffe es. Verdammt nochmal, irgendwann muss das ganze hier ein Ende haben, ich frage mich blos oft wie dieses wohl aussehen wird." Dann fragte sie ihn ob oft Leute hier her kommen würden. "Naja...vielleicht zwei bis drei in der Woche, manchmal auch mehr, kommt ganz auf die Woche an." Er schaute kurz zu ihr, musterte ihre Reaktion, bevor er den Blick wieder auf die Straße wandte. "Ich vermisse die Zeit vor dem Virus. In einem Supermarkt gehen zu können und einfach einzukaufen...ich bemerke irgendwie erst jetzt wo es das alles nicht mehr gibt wie selbstverständlich wir das alles hingenommen haben. Es war...normal. "

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#6

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 17.09.2011 11:40
von Leah

“Den Kerl auf der Straße hast du ja auch getroffen.“ meinte Leah “Das war übrigens ziemlich cool. Also wie du mit der Situation umgegangen bist. Auch gestern auf der Straße.“ Sie lächelte ihn an. Jetzt, wo sie in Sicherheit waren, war das alles schon wieder ganz anders. Trotzdem wollte sie, wenn möglich, nicht so schnell wieder in so eine Situation geraten.
Sie lächelte ihn erneut an, als er sagte er würde fast alles für seine Freunde tun. “Dann bist du ein wertvoller freund.“ Sie fragte sich kurz, wie sie zu einander standen. Sie hatten schon einiges zusammen durchgemacht, er hatte sie zwei mal gerettet, sie hatte ihm eine Kugel aus dem Knie geholt. Aber reichte das alles für eine Freundschaft? Sie sah ihn schon irgendwie als einen Freund an. Er hätte bei der ganzen Sache draufgehen können. Und wer sein Leben für einen riskierte, war definitiv ein Freund. Außerdem hatte er den beiden Hohlköpfen auf der Straße gesagte dass es nicht zur Debatte stand, ob seine Kleine mit ihnen mitging oder nicht. Ob er das ernst gemeint hatte? Er hätte ja auch 'die Kleine' sagen können. Sie interpretierte da bestimmt zu viel rein.
“Das wird wohl alles so ablaufen, wie es schon immer war: Revolution, Krieg, stolz die erste Verfassung erstellen, Reformen, Machtkämpfe und so weiter. So war es in der Geschichte der Menschen doch immer oder?“ Zumindest stand es so in den Geschichtsbüchern.
Leah hob erstaunt die Augenbrauen. Das war für sie ziemlich oft, wenn man bedachte, dass sie sich so zurückgezogen hatte und nur selten Menschen getroffen hatte. “Und wie oft kommen sie in feindlicher Absicht?“ fragte sie dann interessiert weiter. Sie sah ihn weiter an, auch als er wieder auf die Straße sah. “Genauso wie fließend Wasser und die Tatsache, dass man auf einen Knopf drückte und das Licht anging, oder man Kaffee hatte und so.“ sie machte eine kurze Pause und sah ihn weiter an. “Irgendwann wird es das alles auch wieder geben. Das Wissen ist ja vorhanden. Von Büchern über Gärtnerei, bis hin zu Anleitungen für fließend Wasser oder Strom. Und irgendwo gibt es sicherlich Rezepte, wie man Wurst und Käse macht und solche Sachen. Und die Maschinen stehen noch. Man müsste sie wahrscheinlich warten oder so, aber im Prinzip ist alles noch vorhanden. Wir müssen uns das Wissen und die Gegebenheiten nur zu nutze machen. Spätestens unsere Uhrenkel werden ungläubig die Köpfe schütteln, wenn wir ihnen erzählen wie das heute hier aussieht.“ Man merkte, dass sie daran glaubte und in ihrer Stimme lag Hoffnung. “Und wir können dafür sorgen, dass das wahr wird. Grade wir in der Uni.Hier liegt so viel Wissen, man muss es nur benutzen.“ Sie merkte das sie ganz schön viel redete und schwieg verlegen. Wenn sie von etwas begeistert war, dann merkte man das auch. “Oh man ich quatsch dich hier voll mit meinen Träumen zu.“ sie grinste. “Wir kämpfen immer noch ums Überleben und ich rede von Lebensmittelproduktionen, Strom und fließend Wasser.“
Sie ging zu einem der Stühle und zog in sich neben den von Fabian. Dann setzte sie sich im Schneidersitz drauf und sah nach draußen. Sie hoffte, dass sie ihn jetzt nicht genervt hatte und schwieg erst mal.

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#7

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 17.09.2011 22:52
von Fabian

Als Leah daraufhin erwiederte das er ja auch den Typen auf der Straße erwicht hätte schnaubte Fabian kurz. "Der stand ja aber auch 20 Meter direkt vor mir und ich hatte kein verletztes Bein...ausserdem hatte das für mich weniger mit Coolness zu tun als mit Überleben...wenn man klein beigibt, auch nur irgendwie, dann merken die das sofort und du bist dran."
Als sie dann fortfuhr das er damit ein wertvoller Freund wäre lächelte er sie kurz an, daraufhin wie die 16-jährige mit der Situation umging hob er die rechte Augenbraue an und seufzte. "Naja...bisher in der Geschichte gab es aber auch genug vernünftige Personen. Und nicht nur jugendliche Banden die irgendwo umherziehen und sich ein schönes Leben machen wollen." Er musste grinsen als die Frage kam wie oft Besuch in feindlicher Absicht kam. "Fast garnicht. Es scheint so als hätten die die nicht friedlich kamen irgendwie recht schnell kapiert das sie hier nicht weit kommen. Ich meine, wir sind keinesfalls unbesiegbar oder so, aber das sind unorganisierte "Gangs", sobald denen mal jemand was entgegensetzt ziehen die meist' den Schwanz ein und verschwinden so schnell wieder wie sie gekommen sind. so hart es auch klingt, die sind auf die Wehrlosen aus. Die können ihn ja nichts machen, und da gehen sie kein Risiko ein."
Ihrer Ausführung darüber das es all das was sie so vermissten wohl bald wieder geben könnte hörte er aufmerksam zu, holte danach kurz Luft und antwortete ihr. "Es steht zwar vieles in Büchern..aber eben auch nicht alles, und viele Maschinen wurden schon von irgendwelchen Tribes abgebaut die sich daraus was weis ich gebastelt haben. Und 'unsere Urenkel' ." Er stoppte kurz, atmete aus bevor er fortfuhr. "Keine Ahnung warum, aber ich kann mir nicht vorstellen das es überhaupt eine nächste Generation geben wird. Klar, es wird eine geben, aber ich selbst könnte mir nie vorstellen mich in diesem Chaos auch noch um kleine Kinder zu kümmern. Ich meine, wo würden diese aufwachsen? In einem zerstörten München?"
Der Schwarzhaarige schwieg kurz, nahm sich eine Zigarette aus seiner Schachtel, eine der letzten und holte ein Feuerzeug heraus an der er sie anzündete. Nachdem er einen tiefen Zug genommen hatte und Leah verlegen schwieg um sich danach zu entschuldigten wie sie ihn hier vollquatsche lachte er kurz. "Du nverst mich nicht. Ausserdem, hast du ja irgendwo recht, irgendwann, wir hoffentlich alles wieder so wie es einmal war. Oder zumindest so ähnlich. Ausserdem, wir kämpfen zwar um unser Überleben, aber eben genau diese Dinge die du gerade genannt hast sind es eben die das erleichtern."

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#8

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 18.09.2011 12:12
von Leah

“Schon klar, aber es wirkte cool. Die haben sich danach voll in die Hosen gemacht.“ sie musste grinsen. “Die Sache an sich ist natürlich nicht cool. Hätte auch gerne drauf verzichtet, und ich glaube du auch, oder? Dann wärst du jetzt nicht verletzt..“ sie schwieg. “Da hast du auch wieder recht. Aber die werden ja wohl auch irgendwann vernünftiger werden. Sonst müssen wir das halt machen.“ lachte sie. “Es müssen ja auch nicht die alten Regeln sein. Es ist nichts mehr wie vorher, also bräuchte man neue Regeln, die zu uns passen.“
“Ich kann sowas nicht ab.“ meinte sie grimmig. Bis sie zu den Vigilias kam, war auch sie eine dieser Wehrlosen gewesen, und hatte sich immer vor solchen Menschen gefürchtet. Doch nun war das vorbei. Hier konnte sie endlich wieder ruhig schlafen.
Dann hörte sie sich aufmerksam seine Einwände an. “Sag mal, Optimismus ist nicht so ganz dein Ding oder?“ fragte sie und sah ihn freundlich an. Sie wollte ihm nicht zu nahe treten, doch irgendwie seine Worte klangen nicht unbedingt nach Hoffnung. “Dann müssen wir halt was neues Bauen. Irgendwie bekommen wir das schon wieder hin. Und vielleicht steht nicht alles in Büchern, aber ich habe die Sache mit dem Wasserfilter auch aus einem Buch. Ist doch schon mal ein guter Anfang oder?“ fragte sie und lächelte ihm aufmunternd zu. Dann dachte sie kurz über das nach, was er über Urenkel und die nächste Generation nach. “Nein, Momentan würde ich auch sagen, dass das hier grade keine gute Welt für Kinder ist.“ stimmte sie ihm zu. “Aber ich bin eh noch zu jung für Kinder. Darüber denk ich mal nach wenn ich älter bin. Und bis dahin sieht die Welt vielleicht schon etwas besser aus.“ sie grinste. Sie würde die Hoffnung nicht aufgeben. Das hatte sie von ihren Eltern gelernt. Sie hatten immer gesagt, dass es immer weiter ging, solange man noch Hoffnung hatte. Früher hatte Leah nie so genau verstanden was sie ihr damit sagen wollten. Doch jetzt, da alles anders war, merkte sie, wie wertvoll Hoffnung war.
Sie beobachtete, wie Fabian eine Zigarette heraus nahm und sie anzündete. Sie mochte den Anblick von Nebel, oder Rauchschwaden. Wie immer neue Formen und Muster entstanden.
Leah lächelte als Fabian lachte und erklärte dass sie nicht nervte, und freute sich, dass er anscheinend doch nicht alles nur schwarz sah. “Klar wird das noch. Wir müssen klein Anfangen.“ sagte sie lächelnd. Viele hielten ihren Optimismus für naiv und unüberlegt, das mochte vielleicht auch zutreffen, doch er hatte sie am Leben gehalten als alles zusammen brach und nun ging es ihr ja schon um einiges besser als zuvor.
Sie sah kurz nach Shadow, der anscheinend eingeschlafen war. Er zuckte immer wieder mit den Pfoten und Leah musste lachen. Sie berührte Fabian kurz am Arm. “Schau mal. Shadow träumt.“ kicherte sie, schaute noch einmal kurz zu Shadow, und sah dann wieder auf die Straße. Sie waren ja hier um Wache zu halten, also wäre es sicherlich nicht sonderlich gut, wenn sie Fabian ablenkte, und die Straße unbeobachtet blieb. “Danke übrigens nochmal für deine Hilfe. Ohne dich hätte er es sicherlich nicht geschafft.“ Das Mädchen sah ihn dankbar an. Es bedeutete ihr viel, dass Shadow überlebt hatte, und es ihm anscheinend schon besser ging. Er war der einzige, der ihr aus ihrem Alten Leben geblieben war.

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#9

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 18.09.2011 13:28
von Fabian

Er schmunzelte als sie sagte das die beiden auf der Strasse sich voll in die Hosen gemacht hätten. "Sagen wir's so, ich hätte wirklich drauf' verzichten können eine Kugel in mein Bein zu kriegen aber hey, dank dir ist ja alles gut geworden." Als sie dann schwieg nahm er einen weiteren Zug von seiner Zigarette stieß denn Rauch durch das Fenster neben ihm wieder aus. "Irgendwann werden die die nicht vernünftig sind es sein müssen..ich meine, sie können ja nicht ewig andere Leute ausrauben oder durch die Stadt ziehen um nach Nahrung zu suchen, irgendwann wird da ja auch mal alles leer sein. Und neue Regeln...naja, irgendeinen Grund wird es ja wohl für die 'alten' auch gegeben haben." Als sie ihn dann darauf ansprach das er wohl nicht alles so positiv sah grinste er etwas. "Naja, Pessimist bin ich wohl nicht gerade, aber Realist trifft es ganz gut. Und du hast Recht, wir müssen es halt wiederaufbauen, aber ich denke es wäre ganz gut wenn nicht alles wieder so aufgebaut werden würde. Zum Beispiel das idiotische Staatssystem das wir vorher hatten bei dem im Prinzip doch nur die die Steuern zahlen alles getragen haben was die Regierung verbockt hatte. Und Kinder...ich seh' das so wie du das sagst. Momenaten nicht." Der 18-jährige nahm einen weiteren Zug und atmete auch diesen aus dem Fenster aus, beobachtete wie der Rauch sich nach draussen verteilte. Als sie ihn kurz am Arm berührte zuckte er etwas zusammen und schaute dann zu Shadow rüber, Fabian schmunzelte als er sah wie der schwarze Mischling immer wieder mit den Pfoten zuckte, als sie wieder auf die Straße schaute schwenkte auch er den Blick, nahm seine Waffe hoch und überprüfte ob sie noch geladen war und alles stimmte. "Hey...wie gesagt, kein Ding." Er lächelte ihr aufmunternd zu als sie ihn anlächelte.

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#10

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 18.09.2011 22:52
von Leah

“Ich geb mir Mühe.“ meinte Leah und grinste Fabian an.
Ja, Realist klang schon besser. Ein Realist betrachtete immer beides: negatives und positives. Das war gut. Dann fing der achtzehnjährige an, von Politischen Systemen zu reden. Das war jetzt gar nicht Leahs Thema. Das war alles so kompliziert, fand sie und da ihr Politiklehrer den Unterricht immer sehr trocken gestaltet hatte, war es ihr immer unglaublich schwer gefallen aufzupassen. So hatte sie lieber ihre Heftränder vollgekritzelt als dem Unterricht zu folgen. Verlegen schwieg sie und beobachtete wieder den Rauch. Sie wollte sich nicht blamieren und das würde sie sicherlich tun, wenn sie versuchen würde zu antworten.
Sie merkte, wie er zusammenzuckte als sie ihn berührte, sagte aber nichts. Ob er nervös war? Er wirkte jetzt nicht sonderlich nervös. Eher im Gegenteil. Und dass er schreckhaft war glaubte sie auch nicht. Wahrscheinlich hatte er einfach nicht damit gerechnet, dass sie ihn berührte. “Mir ist das ziemlich viel wert. Ich weiß das zu schätzen.“ sie kam sich bei diesen Worten irgendwie blöd vor und hoffte, dass er verstand wie sie das meinte. Dann sah sie neugierig zu, wie er seine Waffe überprüfte. “Zeigst du mir, wie so ne Waffe funktioniert?“ fragte sie ihn dann. “Für den Notfall.“ das Mädchen sah in bittend an. Auch wenn sie hoffte niemals in die Lage zu kommen, eine Waffe nutzen zu müssen, wäre es im Notfall vielleicht noch einmal nützlich.

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#11

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 20.09.2011 22:45
von Fabian

Er merkte irgendwann das er sie mit dem aktuellen Thema doch recht nerve und stoppte daher einfach darüber reden. Als sie ihm sagte das es ihr viel wert war lächelte Fabien, als sie ihn dann bei der Überprüfung seiner Waffe beobachtete und ihn fragte wie das ganze funktionierte schmunzelte er etwas. "Ich hol nach unserer Wache mal eine Pistole aus dem Lager...besser klein anfangen, der Rückstoß von der grossen ist für dich wahrscheinlich etwas zu heftig." Er konnte ihre bitte nicht wirklich abschlagen so wie sie ihn gerade anschaute, und ausserdem würe er sich sicherlich auch "beruhigter" fühlen wenn sie zumindest wüsste wie man eine Pistole lädt und schiesst, ob man damit trifft war ja immerhin noch eine ganz andere Sache. Er nahm den letzten Zug von seiner Zigarette und drückte diese auf dem Fensterbrett aus bevor er sie in den Hof schnippte. Der 18-jährige blickte aus dem Fenster in den ausnahmsweise klaren Nachthimmel der nicht mehr vom Rauch der Fabriken oder sonstigem verdeckt wurde. "Irgendwie hat es aber auch Vorteile..so ohne Fabriken, Müllindustrie und dem ganzen..ich meine, schau mal nach draussen. Ich hab' vorher in München nie Nachthimmel gesehen..."

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#12

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 21.09.2011 00:10
von Leah

Leah war es sehr unangenehm, dass sie keine Ahnung von Politik hatte. Sie wünschte sich zum ersten mal, in der Schule besser aufgepasst zu haben. Doch nun war es zu spät, und sie konnte nur hoffen, das Fabian sie jetzt nicht für Blöd hielt oder so.
“Auch gut.“ Sie war wirklich neugierig. Sie hatte noch nie eine echte Waffe gesehen. Höchstens mal in einem Museum oder so. Aber das was immer was ganz anderes. “Jetzt klingt das als wäre ich zu klein für eine große Waffe.“ sie sah ihn vorwurfsvoll an. Dann musste sie doch wieder grinsen. War vielleicht wirklich besser so.
Fabian drückte die Zigarette aus und schnippte sie in den Hof. Sie sah kurz nach Shadow, der friedlich pennte. Na supi, dann wird er mich sicherlich die ganze Nacht wach halten und spielen wollen. Doofer Köter. dachte sie und lächelte. Dann lenkte Fabian ihren Blick nach draußen auf den Nachthimmel. “Wow.“ Irgendwie hatte sie noch nie so bewusst nach oben gesehen, seit der Virus ausgebrochen war. Man konnte die Sterne deutlich sehen und Leah versank einen Augenblick in dem Anblick der hellen Punkte im dunklen Firmament. “Da fühlt man sich irgendwie ganz klein und verloren...“ murmelte sie. “Schau mal. Das müsste die Milchstraße sein. Wahnsinn. Ich habe bisher nur davon gehört und mal n Bild gesehen.“ Man konnte ihr ansehen wie begeistert und fasziniert sie von dem Anblick war. Sie seufzte. Irgendwie wünschte sie sich jetzt eine Decke herbei, in die sie sich kuscheln könnte. Oder dass Shadow aufwachte und Aufmerksamkeit wollte. Irgendwie war es grade so gemütlich, so ruhig und friedlich. “Schon merkwürdig, so bei Nacht betrachtet sieht alles so friedlich aus. Als wäre die Welt noch in Ordnung....“ sprach sie ihre Gedanken aus. “Ist mir noch nie so aufgefallen. Ich glaub ich mag die Nacht. Sagtest du nicht mal, dass man hier irgendwie aufs Dach kann? Da sieht man bestimmt noch viel mehr.“ sie sah ihn kurz lächelnd an und sah dann wieder in die Sterne. Wie eine Pistole funktionierte war grade irgendwie nicht mehr so interessant. Mit ihm in den Himmel zu sehen war viel schöner fand sie grade.

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#13

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 21.09.2011 14:58
von Fabian

Nachdem er ihr gesagt hatte das er für sie wohl lieber eine kleine Waffe holen würde und sie ihn deswegen vorwursfoll ansah musste er ebenfalls grinsen. "Das hat mit Größe nichts zu tun, sondern einfach damit das selbst ich Probleme habe mit dem Sturmgewehr hier überhaupt was zu treffen ohne das mir danach die Schulter wehtut.." Als sie ihren Blick abwandte um nach dem Hund zu sehen blickte er ebenfalls zu ihm. wurde dann aber wieder auf sie aufmerksam als sie ein überraschtes Wow ausstiess nachdem sie in den Himmel gesehen hatte, als sie erzählte das sie die Milchstraße bisher nur von Bildern kannte schaute er sie etwas ungläubig an. "Du warst doch wohl sicher irgendwann man auf Klassenfahrt in irgend' so einer leeren Landgegend?" Fabian blickte nun ebenfalls wieder nach oben. "Stimmt...irgendwie sieht es da oben wirklich eher friedlich aus." Dann lächelte Leah ihn an und fragte ob man hier nicht irgendwo aufs Dach könnte. "Wenn wir noch ein Stockwerk nach oben gehen und eine der vielen Leitern aufs Dach nehmen sind wir oben. Wenn du willst können wir gern' hochgehen."

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#14

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 21.09.2011 17:22
von Leah

“Du kennst dich echt damit aus oder?“ Das war eher eine rhetorische Frage, und sie erwartete keine Antwort da drauf. “Ja, war ich schon, aber da haben wir uns den Himmel nie so genau angesehen.Wir haben uns eher Gruselgeschichten erzählt und so nen Kram. Was man halt auf Klassenfahrten so macht.“ Sie lächelte bei dem Gedanken an früher unmerklich. “Vielleicht sollten wir ins All ziehen.“ scherzte sie auf Fabians Bemerkung.
Dann bot er ihr an, mit ihr aufs Dach zu gehen. “Au ja. Wenn wir hier schon weg dürfen?“ In diesem Augenblick kamen zwei Jungen die Treppe hoch. Sie waren beide bewaffnet und schienen die Wachablösung zu sein. Shadow wurde wach, knurrte verstimmt und stand auf um zu Leah zu trotten. Diese kraulte ihn kurz zwischen den Ohren. “So, wir sind dran. Was besonderes?“ fragte der eine Fabian während der andere interessiert Shadow musterte, der die Streicheleinheiten genoss und Anstalten machte, mit dem Kopf auf Leahs Bein wieder einzuschlafen. “Hey cool. Dann ab aufs Dach.“ Die sechzehnjährige schob sanft den Hundekopf von ihrem Bein und stand auf, setzte sich aber schnell wieder hin. “Bein eingeschlafen.“ murmelte sie verlegen grinsend. Der Junge, der Shadow gemustert hatte grinste zurück. “Kenn' ich.“ sagte er freundlich. Leah stand vorsichtig auf und belastete nur das 'wache' Bein und wartete, bis das andere wieder normal durchblutet wurde. Dann sah sie Fabian lächelnd an. “Wo lang?“ fragte sie. Irgendwie war es cool, dass sie jetzt einfach aufs Dach der Uni steigen würden. Das hätte es vor dem Virus nicht gegeben, zumindest nicht für Leah. Sie folgte Fabian nach oben, und als sie an der Leiter angekommen waren, die auf das Dach führte sah sie kurz zu dem schwarzen Hund. “Du musst leider unten blieben, großer.“ sagte sie und Shadow sah sie treudoof an. Dann rollte er sich zusammen, gähnte ausgiebig und legte den Kopf wieder auf die Pfoten. “Na dann.“ Sie begann die Leiter hochzuklettern und öffnete die Luke zum Dach. Dann stieg sie vollends aufs Dach und wartete, das Fabian nachkam.

Tbc: Dach

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#15

RE: 2. Stock

in Ludwig-Maximilians-Universität 21.09.2011 17:50
von Fabian

Fabian lächelte einfach nur auf die Frage die sie gestellt hatte, nachdem sie ihm erzählt hatte das sie früher schon auf Klassenfahrten gewesen wäre, aber dabei nie den Himmel betrachtet hatte musste er etwas schmunzeln, und als sie dann anmerkte das sie vielleicht ins All ziehen sollten grinste er nur und antwortete dann. "Klar, sobald ein Teil von einer Raumstation hier runterstützt bauen wir uns Raketen aus Cola und Mentos und schiessen uns wieder hoch." Als sie ihn fragte ob sie schon weg dürften schaute er auf die Uhr an der Wand, und genau in diesem Moment kamen zwei andere die Treppen hoch. Er begrüßte sie in dem er aufstand und ihnen zunickte, als er gefragt wurde ob irgendetwas passiert wäre musste er schmunzeln. "Ich meine, theoretisch schon. Und zwar rein garnichts.." Der 18-jährige musste wieder schmunzeln als Leah aufstand und bemerkte wie ihr Bein eingeschlafen war, als sie fragte wo lang zeigte Fabian geradeaus. "Treppe hoch dann links, Viel Spaß bei der Wache Jungs." Meinte er noch ironisch bevor er vorging. Als sie bei der Leiter angekommen waren kletterte er hoch und half dann schliesslich Leah nach oben auf das Dach der Universität.



tbc: Dach

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