#16

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 07.12.2011 13:14
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

"Freut mich, dass es euch schmeckt." Sonya schlang das Essen hastig hinunter, sie wollte die arme Kleine nicht noch länger vom Schlafen abhalten. "Zu großzügig, also das mit den Decken. Naja im Moment bin ich noch nicht müde, aber sorgen wir doch erstmal dafür, das Rike ins Bett kommt. Sie ist ziemlich müde, nicht war, Schätzchen?" Bei ihren letzten Sätzen wandte sie sich wieder dem Mädchen zu. Dann hob sie sie hoch und brachte sie zu Jo´s Zimmer.

tbc: Józefin´s Zimmer

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#17

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 29.12.2011 19:10
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

cf: Jó´s Zimmer

Sonya lächelte fröhlich, das kleine Mädchen war ein wahrer Sonnenschein. "Ich verspreche dir, wir stellen die ganze Stadt auf den Kopf, bis wir etwas schönes für dich gefunden haben. Du hast mein Wort darauf." Sie sah sich kurz in der Cafeteria um und suchte sich dann einen Platz. Sie kannte noch immer nicht alle der Vigilia, aber als sie ein paar der bekannteren Gesichter entdeckte, steuerte sie mit dem Mädchen darauf zu. Sie nickte allen zu und grinste. "Leute, das hier ist Rike, sie wohnt jetzt auch bei uns. Wenn ihr mit ihr redet, müsst ihr sie dabei ansehen und nicht zu schnell reden, da sie taub ist, aber sie kann ganz großartig von den Lippen lesen. Äh hat irgendwer Jó gesehen?" Dann wandte sie sich Rike zu und stellte ihr die einzelnen Leute vor, da alle am Tisch in den letzten Wochen mit ihr im Zoo gearbeitet hatte, wusste sie zu jedem eine kleine Anekdote zu erzählen, damit das Mädchen sich die Namen besser merken konnte. In der Zwischenzeit kam auch ein Mädchen aus der Küche und verteilte etwas von dem Essen, dass nun ja endlich wieder gekocht werden konnte. Eigentlich hatte einem direkt beim hereinkommen der leckere Duft auffallen müssen, aber Sonya war zu sehr mit ihren Gedanken beschäftigt gewesen, doch jetzt, als eine Portion davon direkt vor ihrer Nase stand, knurrte ihr Magen und sie aß die Portion hastig auf. Auch Rike hatte etwas zu essen bekommen. Schon allein, weil das Essen warm war, schmeckte es besser, als vieles, dass sie innerhalb der letzten Monate gegessen hatte.

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#18

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 31.12.2011 12:46
von Rike

cf: Jó´s Zimmer

Rike folgte Sonya erneut in die Cafeteria. Erst jetzt fiel ihr auf, wie groß dieser Raum war. Rike hatte sowas bisher nur im Fernsehen gesehen. Sie lächelte immernoch erfreut. Rike mochte Menschen und gemeinsam zu essen war für sie eine herrliche Vorstellung. Als Sonya ihr die Leute vorstellte begrüßte sie jeden einzelnen. Sie waren wirklich nett zu ihr und brachten ihr sogar etwas zu essen. "Danke, dass ist sehr nett von euch." Mit Genuss verzehrte Rike, was ihr aufgetischt wurde. Sie war noch nie besonders wählerisch gegessen und hatte immer alles gegessen, was ihre Eltern oder ihre Schwester ihr gegeben hatten. Rike hatte in den vergangenen zwei Wochen keine regelmäßigen Mahlzeiten mehr gehabt und so ass sie stumm und langsam. Jeden Bissen kaute sie mehrmals. Es war ein herrliches Gefühl wieder was richtiges zu essen. "Sonya, suchen wir jetzt Jó und gehen dann los?" In ihren Augen war Freude zu lesen und auch ihre Stimme klang fröhlich. Sie mochte Sonya und war froh, sich endlich wieder sicher zu fühlen.

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#19

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 26.01.2012 08:34
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

Sonya nickte Rike zu und wollte schon aufstehen, als ein Bote die Cafeteria betrat und ihr einen Brief reichte. Neugierig öffnete sie das Schreiben und las es hastig. Dann wurde sie etwas blass und sah sich ein wenig verlegen um. Doch einige der Tribemitglieder grinsten bereits, scheinbar war der Inhalt mit einigen schon besprochen worden. "Es scheint als wäre Józefin ein paar Tage weg, die Bemühungen von Fabian und Leah im Computerraum scheinen erfolgreich gewesen zu sein und Jó wird nun versuchen, mit einigen unserer Mitglieder Kontakt zu einer kleineren Stadt in der Nähe aufzunehmen. Wünschen wir ihnen alles Glück. Und wie es aussieht hab ich seine Arbeit in der Zwischenzeit geerbt, wenn also irgendwer Probleme hat, soll er zu mir kommen. Ich werde für diese Zeit hier in der Universität ein Quartier beziehen und auch die wöchentlichen Versammlungen organisieren. Ok Leute, danke für die Aufmerksamkeit." Dann wandte sie sich an Rike und lächelte das Mädchen freundlich an. "Wir werden unsere Pläne ein wenig ändern, aber wir besorgen dir auf jeden Fall erstmal neue Sachen, nur machen wir gleichzeitig noch etwas für unseren Tribe. Aber wir werden noch Hilfe brauchen." Sie untersuchte den Dienstplan und danach die Mitgliederliste und sah nach einigen Augenblicken wieder hoch. "Weiß einer von Euch wo Bonnie ist? Sie hat sich hier nicht eingetragen und daher kann sie mich begleiten."

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#20

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 26.01.2012 10:00
von Bonnie • Besucher | 72 Beiträge

First Post:

Bonnie sahs wie üblich hinten in ihrer Ecke. Den Tisch konnte man gut erkennen denn überall klebten pinke Aufkleber. Einst sahs sie hier immer mit Peach, doch nun als sie weg war, war ja leider alles anders.
Gedankenverloren feihlte Bonnie ihre Nägel. Den Rest der Gruppe beachtete sie nicht weiter denn für sie waren ihre Nägel weitaus spannender wie diese Deppen...

Doch als Sonya nun einen Brief bekam und sich an den Tribe wante horchte auch sie auf. WAS? WAS? sagte sie da gerade? Wüten sprang Bonnie hoch. "DU!!! Niemals... das braucht eine Tribeabstimmung, niemals bist du Co Anführerin! Du bist doch noch gar nicht lang hier..." krächste sie.

Wütend stöckelte Bonnie nun richtung Sonya und rieß ihr den Brief aus den Händen, denn das musste sie einfach selbst lesen um es zu glauben. Wirklich, hier stand es wirklich, von Jo geschrieben Sonya war nun Co Anführerin. Angewiedert musterte Bonnie nun Sonya von oben bis unten und gab ihr dann den Brief wieder. "Mit uns geht es bergab, erst ist Pech weg...und nun ist die Co Anführerin, kein Wunder wenn ich Jo wäre, wär ich auch abgehauen..." sagte sie wie beiläufig zu den anderen und diese mussten nur schmunzeln. Immerhin war Bonnie hier schon bekannt und nicht umsonst trug sie den Spitznamen Barbie. Man wusste wie schwierig und speziell sie sein konnte.

Als jedoch Sonya dann auch noch was von Dienst erzählte konnte Bonnie nur lachen. "Ich? Nein wirklich, das tut mir leid... aber ich bin krank! Weißt du das nicht? Jeder hier weiß das ich eine Alergie gegen Dreck habe!" sagte sie zuckersüß und lächelte nun wie ein Engel. Schon oft konnte sie sich so vorm Dienst drücken und nur weil Jo nun weg war, sah sie gar nicht ein das sich daran etwas ändern würde.

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#21

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 26.01.2012 11:55
von Rike

Rike beobachtete, wie Sonya der Brief gegeben wurde, und wie sich ihre Gesichtsfarbe veränderte. Erst verstand sie nicht, was hier vor sich ging. Doch dann begann Sonya eine Erklärung. Es wurde viel geredet und Rike konnte nur dem Anfang folgen, denn dann sah sie aus dem Augenwinkel, wie ein Mädchen aufsprang und auf Sonya zumarschierte. Die Ereignisse überschlugen sich für das kleine Mädchen und sie kam nun überhaupt nicht mehr hinterher. Sie wurde ein wenig unsicher, denn das andere Mädchen schien nun wütend auf Sonya zu sein. Erst als Sonya sich wieder direkt an sie wandte, konnte sie sich wieder voll auf sie konzentrieren und ihre Worte lesen. Rike nickte lächelnd. "Oh ja, es wird ganz schön kalt in dem Kleid." sagte sie, da sie nicht genau mitbekommen hatte, worum es in dem Streit jetzt ging. Sie hatte wohl noch lesen können, dass Jó wohl ein paar Tage weg war, was sie sehr Schade fand, aber immerhin hatte sie noch Sonya. Dann sah Rike zu Bonnie hoch, die sie noch garnicht kennen gelernt hatte. "Hallo, ich bin Rike." und um die Situation vielleicht wieder zu beruhigen fügte sie noch in ihrem kindlichen Leichtsinn hinzu. "Bitte nicht aufregen." Sie lächelte Bonnie herzlich an und schaute dann auf den Plan, welcher dort auf dem Tisch lag. Scheinbar war es sowas wie der Haushaltsplan, den sie damals zuhause hängen hatten. Denn er sah genauso aus. Sie sah Sonya fragend an. "Was ist das hier?"

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#22

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 26.01.2012 21:26
von Dreamer

Dreamer saß mit den anderen zusammen am Tisch und stocherte eher lustlos in seinem Essen herum. Er hatte den Ellenbogen auf den Tisch gestellt und stützte nun seinen Kopf mit den Fingern. Den Blick hatte er zum Fenster hinaus gerichtet und träumte vor sich hin. Er war so in Gedanken, dass er garnicht so recht mitbekam, was Sonya sagte. Erst als Bonnie aufsprang und anfing los zu wettern, wurde er aus seinen Gedanken gerissen und betrachtete die Szenerie, die sich ihm bot. Scheinbar war Sonya nun die neue Co-Anführerin. Das störte ihn jedoch nicht. Er kannte die meisten Tribemitglieder noch nicht so gut. Aber Sonya kam ihm bisher ganz okay vor. Also sollte sie sich ruhig um alles kümmern, solange der eigentliche Anführer weg war.

Als Sonya jedoch den Dienstplan erwähnte, beschlich ihn ein schlechtes Gewissen. Auch er hatte sich nicht eingetragen. Doch weniger weil er sich drücken wollte, als vielmehr, weil er es einfach vergessen hatte. Er zuckte innerlich kurz die Schultern. Sonya würde ihn schon darauf ansprechen, wenn sie wollte. Also beließ er es erstmal dabei und betrachtete die beiden nur. Dabei stocherte er weiterhin in seinem Essen herum. Hunger hatte er heute eigentlich keinen wirklichen.

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#23

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 27.01.2012 09:31
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

Sonya drehte sich beinahe der Magen um, nicht das sie jetzt noch die ganze Organisationsarbeit erledigen musste, sie hatte auch noch das nervige Peachdouble am Hals. Sie hätte niemals hierbleiben sondern sich einfach mit Rike wieder in den Zoo verziehen sollen. Sie seufzte nur und meinte dann so ruhig wie möglich zu Bonnie. "Nun du bekommst hier Essen, das andere für dich machen, deine Klamotten werden gewaschen, was auch andere für dich erledigen. Da ist es wohl kaum zuviel verlangt auch etwas zur Gemeinschaft beizutragen. Wenn du keinen Dreck magst, hättest du dich für die Bibliotheksaufsicht eintragen sollen. Aber du hast Glück, du kannst noch zwischen zwei Aufgaben wählen. Es werden noch Leute gesucht, die den Müll verbrennen, den die Aufräumgruppen aus den Wohnungen der näheren Umgebung geräumt haben oder du kommst mit mir und dem Mädchen mit. Wie du siehst, braucht sie neue Kleidung. Wir erledigen das nebenher mit unserer Aufgabe. Wir gehen in die sauberen Wohnungen und holen die Kleidungsstücke, die dort in den Schränken und sonstwo liegen und werfen sie alle auf einen Wagen. Das dürfte weder zu dreckig, noch zu schwer oder zu fordernd für dich sein. Und wenn es dir nicht passt... naja wenn du dich wie ein Kind benimmst, werde ich dich so behandeln, ganz einfach. Ich habe keinen Bock mehr, mich hier mit dir zu stressen. Hattest du schon deine Waffenschulung?" Sonya sah nun Rike an und lächelte ihr zu. "Das ist der Plan für unsere Arbeiten, da kann sich jeder für die Arbeit eintragen, die er gerne machen möchte, wenn man sich einträgt natürlich nur." Dann stand Sonya auf und fragte noch einmal laut in die Runde. "Wenn jemand heute noch nichts zutun hat, wir brauchen noch mehr Leute zum Klamottenverladen, ich wäre für jede Hilfe dankbar."
Am liebsten hätte sie Bonnie in den Zoodienst gesteckt, denn wer dort nicht arbeitete machte immer mal Bekanntschaft mit dem Misthaufen, doch es gab bei den Vigilias anscheinend genug Mädchen, die früher im Pferdestall geholfen hatten, die die Dienste gern übernahmen.

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#24

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 30.01.2012 20:40
von Bonnie • Besucher | 72 Beiträge

Erst jetzt bemerkte Bonnie das kleine Mädchen. Was macht die denn hier? Ihhh... die Kleidung der Kleinen war alles andere als Bonnie Styl uns so rümpfte sie angewiedert die Nase. Bonnie mochte keine Kinder schon gar nicht wenn sie so dreckig waren wie Rike und so ging Bonnie gar nicht weiter auf ihre Begrüßung ein. Nein viel erher lauschte sie nun Sonyas Worten.

Bonnie fing an zu lachen. "Also wirklich... Schau mich doch an... zu diesem Outfit passt nun wirklich keine Waffe!" sagte sie hönisch und verdrehte dann die Augen. Dann hörte sie die Aufgaben, gerade wollte sie ihr wieder widersprechen, doch dann fiehl das Wort Kleidung. Erneut blickte Bonnie auf Rike. "Ja allerdings die braucht sie..."
Bonnie fing an zu überlegen. "...Und ich auch..." an für sich war also die Idee von Sonya gar nicht schlecht jedoch konnte sich Bonnie nicht mit dem Gedanken abfinden in alten Wohnungen nach alten getragen Kleidern zu suchen. Denn wer wollte die schon anziehen? "Wieso gehen wir nicht einfach shoppen? Ich kenne ein paar prima Läden..." sagte sie dann naiv. Immerhin war das doch viel einfacher...

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#25

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 30.01.2012 20:51
von Rike

Sonya und Bonnie schienen sich nicht gut zu verstehen, denn auf einmal redete Sonya los und Rike dachte schon, sie würde garkeine Luft mehr holen. Die Wortwechsel gingen so schnell von statten, dass sie leider nicht folgen konnte und so wartete sie einfach ab, bis einer von beiden sich an sie wandte. Doch Bonnie stellte sich ihr nicht persönlich vor und schien sie auch sonst nicht weiter zu beachten. Und da Bonnie doch ein gutes Stück größer war als Rike, konnte sie von hier aus einfach nicht erkennen, was sie sagte. Das versetzte Rike einen Stich. Traurig blickte sie nun zu Sonya, welche sich auch schon ihr zu wandte und ihr erklärte, was es mit diesem Plan auf sich hatte. Also war es wirklich sowas wie der Plan damals zuhause. Das machte Rike wieder glücklicher, denn sowas kannte sie. "Sowas hatten wir damals zu Hause auch." sagte sie, und dann fragte sie leicht verlegen. "Gehör ich jetzt auch zu eurem Tribe? Was kann ich den helfen?" fragte sie hoch motiviert. Damals zu Hause hatte sie immer den Tisch eindecken und abräumen müssen und um die Spülmaschine hatte sie sich auch ganz alleine gekümmert. Nur die Sachen die so weit oben standen, dass sie alleine nicht ran kam, hatten ihre Eltern oder Geschwister für sie weggeräumt. Doch da viel ihr ein, dass sie ja noch neue Sachen brauchte. Sonst würde sie demnächst ganz doll frieren. "Wann gehen wir denn los?" Sie hatte von dem Gespräch schließlich nichts mitbekommen.

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#26

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 30.01.2012 21:12
von Merle

FIRST POST

Merle betrat die Cafeteria und hielt Ausschau nach Dreamer. Sie lächelte als sie ihn zwischen den anderen entdeckte und umarmte ihn von hinten. Damit er sich nicht allzu doll vor ihr erschreckte sagte Merle bereits vorher: "Guten Morgen!" Sie umarmte ihn und gab ihm einen Kuss auf die Wange ehe Merle sich auf dem Stuhl neben ihm fallen ließ. Merle gähnte müde. Sie war die halbe Nacht unterwegs gewesen und nun vollkommen k.o. Sie war wieder einmal auf der Suche nach ihm gewesen und nahm sich das Besteck. Man konnte ihr anmerken das die Suche ohne Erfolg war. Ohne zu fragen aß sie dann mit ihrem besten Freund vom selben Geschirr. Es machte ihr nichts aus und so ging sie auch nicht davon aus das es ihn störte. Neugierig blickte sie sich um und erkannte Bonnie. "Morgen!" Merle lächelte die Blondine an ehe ihr Blick auf Rike fiel. "Hallo!" sagte sie freundlich und reichte dem jungen Mädchen ihre Hand. "Wer bist du denn? Ich bin Merle und du? Das ist Dreamer!" Dann blickte Merle zu Sonya auf. "Was ist denn los? Brauchst du unsere Hilfe?" Trotz ihrer Müdigkeit war Merle bereit zu helfen, wenn es denn nötig war. Sie warf noch einmal ein liebes Lächeln in Richtung Rike.

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#27

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 30.01.2012 21:29
von Dreamer

Dreamer beobachtete die Auseinandersetzung zwischen Sonya und Bonnie, doch während Sonya noch ihren Monolog hielt, war er mit seinen Gedanken bereits wieder in seine eigene Welt abgedriftet und starrte träumerisch vor sich hin, bis er eine ihm sehr gut bekannte Stimme hinter sich vernahm. Ein kleines Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit, noch ehe Merle ihn umarmte und ihn auf die Wange geküsst hatte. Als sie sich neben ihn setzte, sah er sie an. Er hatte eh kaum was gegessen und so war noch mehr als genug für Merle übrig. Bereitwillig reichte er ihr das Essgeschirr. Er wusste genau, wo sie vergangene Nacht gewesen war und so wie sie aussah, ohne Erfolg. Auch wenn die anderen es ihr nicht ansehen würden, er sah die Traurigkeit darüber in ihren Augen und streichelte mit seiner Hand sanft über ihre Wange. Dann küsste er sie auf genau jene Stelle, die er so eben noch berührt hatte.

Dreamer hatte das kleine Kind zwar vorher schon bemerkt, als Sonya sich an sie gewandt hatte, doch da Merle ihn nun ebenfalls vorstellte, schenkte er dem kleinen Mädchen ein Lächeln und nahm ebenfalls ihre Hand, hielt sie jedoch einen Moment länger in der seinen, als dies normalerweise der Fall war. "Hallo" flüsterte er dem kleinen Mädchen zu und sah dann Merle und Sonya an und wartete ab, was die beiden nun ausmachen würden. Er würde sich einfach Merle anschließen, so wie eigentlich die meiste Zeit. Er war froh, dass sie das reden für ihn übernahm, denn ihm fiel es schwer die richtigen Worte zu finden.

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#28

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 31.01.2012 22:21
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

Sonya konnte sich ein erleichtertes Seufzen gerade noch verkneifen. So wichtig es für die Vigilias war, sich zu verteidigen, wäre ihr schon etwas unwohl gewesen, wenn sie daran dachte, dass das doch eher impulsive Mädchen mit einer geladenen Waffe herumlief. Doch sie riss sich zusammen, besonders da Bonnie sich nun auch etwas freundlicher verhielt. Sie hoffte nur, dass sie irgendwann sogar mit ihr auskommen konnte, vielleicht in spätestens 4-5 Jahren, denn irgendwann würde sicher auch die kleine Barbie erwachsen werden. Sie lächelte sanft und versuchte dann Bonnie die Situation zu erklären. "Du hast recht, wenn wir einfach shoppen gehen könnten wäre das um einiges einfacher, aber die Läden sind alle ausgeräumt, im besten Fall geplündert und im schlimmsten Fall komplett verwüstet. Und wenn wir nicht ald nackt rumlaufen wollen, werden wir uns wohl mit gebrauchter Kleidung zufrieden geben müssen. Jedenfalls solang es keine neuen Läden gibt, wo wir etwas kaufen können." Sie fragte sich für einen Moment, ob das Mädchen wohl realisiert hatte, dass sie in der nächsten Zeit auch nirgendwo neue Schminke finden würde, unterließ es aber tunlichst, sie darauf anzusprechen. Warum unnötigen Ärger provozieren.
Als dann Merle und ihr schweigsamer Freund zu ihnen stießen, jedenfalls ging Sonya davon aus, das er ein Er war, lächelte sie etwas breiter. Wirklich viel Kontakt hatte sie zu Beiden bisher nicht gehabt, doch ihr war schon aufgefallen, dass wenigstens das Mädchen immer dabei war, wenn Arbeit zu erledigen war, eine Einstellung, die Sonya teilte und auch schätzte. "Wenn ihr noch nichts vor habt, könntet ihr uns unterstützen. Wir wollen weiter daran arbeiten die Wohnungen in unserem Viertel wieder herzurichten. Merle du hast ja glaub ich letzte Woche schon beim Entrümpeln geholfen. Nun sammeln wir us allen Wohnungen die Klamotten ein. Wer will, kann dabei natürlich Handschuhe tragen," meinte sie dabei in Richtung Bonnie. "Ansonsten ist die Arbeit nicht sonderlich schwer, wir haben hier die Säcke aus dem Lager des Roten Kreuz. Die Klamotten werden einfach reingestopft und dann aus dem Fenster, auf den Wagen fallen gelassen, den wir dabei haben." Es standen extra zwei Heuwagen aus dem Zoo bereit, die von Eseln gezogen wurden, die zwischendurch die Säcke zur Universität bringen würden. "Das Waschteam, wird die Sachen dann reinigen und in ein paar Tagen, können wir sie dann nach Art und Größen ordnen." Die Sachen konnten sie dann für den Eigenbedarf nutzen oder auch an die Leute verteilen, die sich unter ihrem Schutz im Viertel aufhielten.

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#29

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 02.02.2012 20:28
von Bonnie • Besucher | 72 Beiträge

Bonnie schien nun wirklich generft, erneut musterte sie skeptisch das Kind. "Nicht auch noch das..." seufste sie und verdrehte die Augen, denn ein Kind im Tribe wollte sie nicht haben. "...aber ich werde nicht ihre Nanny spielen, das dass klar ist!" sagte sie zickig und verschränkte nun verärgert die Arme.

Auf Merle und Dremer reagierte sie gar nicht weiter. Die beiden waren ihr schon immer ein wenig suspeckt, wobei sie zugeben musste das der Styel vom Dreamer wirklich gut war! Aber egal...

Sonya fing wieder an zu reden, fast wie ein Oberlehrer führte sie sich hier auf. Bonnie fand das ziemlich unpassend immerhin war sie keines wegs etwas besseres! "Ich bin ja nicht blöd!" pflaumte Bonnie zurück als Sonya sie aufzuklären versuchte. "Ich weiß selbst das die Läden verwüstet sind! Trotzdem, kannst du nicht irgendwie was selbst schneidern? Oder zusammenflicken? Mir doch egal was du machst, jedoch werde ich mit Garantie nichts gebrauchtes Anziehen! Das ist doch ekelhaft!...Wer weiß wer das vorneweg anhatte, vielleicht hatte er sogar den Virus..." Bonnie zog angewiedert die Nase hoch. "Nein, ich geh nicht in alte Wohnungen, dort stinkt es, überall ist Dreck und..." Bonnie hob es fast bei diesem Gedanken..."Naja wer weiß ob da nicht noch Erwachsene liegen..." den letzten Satz sagte Bonnie ganz leise, fast ängstlich denn irgendwie machte ihr dieser Gedanke auch Angst.

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#30

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 02.02.2012 21:57
von Rike

Erneut redete Sonya auf Bonnie ein, welche jedoch diesmal schon etwas wortkarger wirkte. Zumindest schien es aus Rikes Perspektive so. Denn was die beiden redeten verstand Rike immer noch nicht. Doch sie hatte auch garkeine Zeit darauf zu achten, denn sie sah aus dem Augenwinkel, dass sich zwei weitere Personen näherten. Rike hatte Glück, dass sie die beiden gesehen hatte, denn des dunkelhaarige Mädchen sprach sie an und stellte sich als Merle vor ihre Begleitung stellte sie ebenfalls vor. Rike lächelte breit und nahm Merles Hand. "Ich bin Rike. Seit ihr auch Freunde von Sonya?" fragte sie begeistert. Doch als sie Dreamer ihre Hand hielt fühlte sich das irgendwie komisch an. Rike war ein wenig verlegen und nachdem er ihre Hand losgelassen hatte trat sie rasch einen Schritt zurück und hielt sich an Sonyas Bein fest. Aber da ihr beigebracht wurde freundlich zu sein sagte sie noch. "Hallo." Sie konnte irgendwie nicht einschätzen, ob das ein Mann oder eine Frau war und das verwirrte ihren kleinen Kopf. Aber das Lächeln wirkte freundlich. Obwohl sie wusste, dass es unhöflich war starrte sie Dreamer an und bekam daher garnichts mehr mit, was die Älteren nun beschlossen und ausmachten. Sie hielt sich einfach nur an Sonyas Bein fest und guckte Dreamer mit offenem Mund an.

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