#1

Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 31.08.2011 23:16
von Jessi • Besucher | 494 Beiträge

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#2

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 02.09.2011 19:30
von Józefin • Besucher | 94 Beiträge

cf: Hof und Umgebung

Józefin kam mit Sonya herein. Er guckte die anderen Tribemitglieder an und sagte: "Entschuldigt mich, das ist wichtig."
Er wandte sich an sie und sagte leise: "Frauen wählen nicht. Dagegen habe ich den Privileg, dass mir alle gehorchen, wenn ich etwas ausdrücklich sage."
"Alles weiß ich über die Tribes nicht. Wir sind Vigilia. Ich weiß außerdem von Münchner Löwen, Toxics und Nomen est omen. Die Nomen sind die schlimmsten. Sie zerstören alles. Ich kann nur hoffen, dass nicht alle von ihnen so sind, wie diese, die ich getroffen habe. Außerdem habe ich noch etwas von sogenannten Amazonen gehört. Sie haben sich den richtigen Namen ausgesucht. Es sind nur Frauen und sie hassen Männer."
Er grinste und fragte: "Hast du Fragen?"

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#3

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 07.09.2011 23:45
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

"Hm praktische Sache, aber ich glaube das ist es, was mir an den Tribes allgemein nicht so gefällt. Du weißt ja ich bin lieber unabhängig und habe so meine Probleme mit Autorität."Sie lächelte in sich hinein, doch riss dann, bei seiner Aufstellung die Augen weit auf. Hatte Crack nicht gesagt, er wäre von den Nomen und sie hatte ihn praktisch zu sich eingeladen. Sie wurde etwas blass, er hatte recht freundlich gewirkt. "Naja ich habe einen der Toxics kennengelernt und der war echt in Ordnung, vielleicht kenne ich da noch einen zweiten, aber der war etwas seltsam. Und Crack meinte er wäre von den Nomen, aber er wirkte eigentlich sehr freundlich. Er hat mir Hilfe im Zoo angeboten im Tausch gegen Essen, du denkst doch nicht, dass das gefährlich war, oder? Er kam mir sehr harmlos vor. Naja die Amazonen wären wohl nichts für mich, ich habe ja eher nichts gegen Männer, die meisten sind ja sogar echt nett." Sie überlegte eine Weile stumm, immerhin hatte sie gerade viel neues erfahren. Doch dann stutzte Sonya kurz und überlegte, sie legte den Kopf schief und sah Józe fragend an. "Äh nimm es mir nicht übel, aber warum heißt ihr Vorabend? Vigilia kommt doch aus dem Italienischen, oder? Und hast du überhaupt noch Zeit, dich weiter mit mir zu unterhalten, du hast doch sicherlich viel zutun, oder? Ich möchte dich nicht von etwas wichtigem abhalten." Sie genoss es, sich mit ihm zu unterhalten und auch wieder mit ihm zusammen zu sein, fühlte sich angenehm an, aber sie wollte sich auf keinen Fall aufdrängen. Sie erinnerte sich daran, dass es ihr auch früher manchmal schwergefallen war, mit ihm umzugehen. In seiner Gegenwart fühlte sie sich immer etwas unsicher. Er blieb immer so ruhig und er war höflich, sicherlich würde er ihr nicht sagen, wenn ihre Anwesenheit ihn störte. Sie seufzte leise, sie hatte eigentlich gehofft mittlerweile erwachsen genug zu sein, um sich nicht wieder wie ein dummer kleiner Teenager zu fühlen. Wenigstens kam sie immernoch ohne dieses nervende Kichern aus. Bei diesem Gedanken musste sie lächeln. "Es ist wirklich schön, dass ich dich getroffen habe. Es klingt wahrscheinlich total dämlich, aber das macht den Tag heute um einiges besser, als ich es in letzter Zeit gewohnt war."

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#4

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 12.09.2011 16:02
von Józefin • Besucher | 94 Beiträge

"Stimmt, so gut kenne ich dich, dass ich das wissen kann.", grinste er Sonya an, "Ich habe damit auch ein Problem, also herrscht hier im Tribe eher Ruhe. Trotzdem wird Gehorsam verlangt. Man könnte sagen, ich habe ein Problem damit, solange ich nicht derjenige bin, der bestimmt." Er zwinkerte.
Er hörte zu, wie sie über die Getroffenen berichtete und sagte dann:
"Du hast wohl andere Erfahrungen als ich gemacht." Er fühlte sich in ihrer Gesellschaft wirklich blöd. Manchmal wusste er nicht recht, was er sagen sollte. "Wie gesagt, ich kann nur hoffen, dass nicht alle gleich sind. So wie es aussieht ist meine Hoffnung auch nicht nur Wunschdenken. Aber zu den Nomen würde ich an deiner Stelle nicht gehen, man weiß nicht, was die anderen machen würden."
Sie legte ihren Kopf schief, so, wie er es schon früher beobachtet hatte, und stellte eine Frage, die Jó nicht erwarte hätte. Er lächelte breit. "Ich wusste nicht mal, dass Vigilia auf Italienisch Vorabend heißt. Ich hätte es mir vielleicht denken können, im Polnischen ist es ja das gleiche... Aber nein, es kommt eigentlich von Latein. 'Vigilia' heißt 'Wache' oder 'Posten'." Er fügte noch leiser hinzu: "Ehrlich gesagt ist mir kein anderer Name eingefallen und das passt so ungefähr zu uns."
"Nein, ich habe jetzt nicht viel zu tun. Du bist im Moment mein Priorität. Ich werde noch abends die Wache halten müssen, aber wenn du willst, kannst du mitkommen."
"Es ist auch schön, dich zu sehen. Wie waren die Tage davor?" Er guckte ihr tief in die grüne Augen.

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#5

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 12.09.2011 18:08
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

"Das kann ich mir gut vorstellen, in dem Fall könnte ich das auch ertragen. Aber eigentlich fühle ich mich auch immer seltsam wenn andere tun, was ich sage. Ich wäre nicht gern Anführer, ich merke ja gerade, wie es ist, wenn man Verantwortung für andere hat." Sie musste dabei grinsen, er passte recht gut in ihre Rolle. Sie nickte, als er die anderen Erfahrungen erwähnte, für einen Moment verfärbten sich ihre Wangen leicht rosig, als sie an ihre Begegnung mit Tharkay dachte. "Naja, vielleicht zählt dabei auch der Frauenbonus etwas. Ich meine die meisten Männer benehmen sich ja anders, wenn ihr Gegenüber weiblich ist. Und ich wette in jedem Tribe gibt es auch ein zwei nette Leute, die einfach nur da reingerutscht sind. Deswegen will ich mich ja auch erst genau informieren, bevor ich mir einen Tribe aussuche. Wie es aussieht ist die Situation ja nicht mehr sicher genug, um allein zu bleiben." Interessiert hörte sie weiter zu. "Was bewacht ihr denn? Das Wissen der Welt, würde ich ja in Hinsicht eurer Örtlichkeiten hier vermuten."
Sie lehnte sich etwas zurück und ließ ihren Blick durch die Cafeteria gleiten, es war viel los, aber alle schienen ruhig und gefasst zu sein. Schon kurze Zeit später konzentrierte sie sich wieder auf Józe, sie spürte ein leichtes Kribbeln, als er meinte sie wäre gerade seine Priorität, verdrängte dieses Gefühl aber schnell wieder, es war sicherlich nur nett gemeint und hatte keine andere Bedeutung. Aber sie fühlte sich an den Sommer vor zwei Jahren erinnert, damals hatten sie ähnliche Gedanken beherrscht. Sie schüttelte den Kopf und ihre Haare flogen durch die Luft. "Ich bleibe gern noch hier, ich habe für heute alles im Zoo erledigt und muss erst morgen früh wieder da sein. Naja ich habe die meiste Zeit einfach nur gearbeitet, bis eben gestern, dieser Freak in den Tierpark kam. Er hat wie wild um sich geschossen und dabei die Eisbären getötet." Sie plapperte aufgeregt los, sein Blick machte sie mit einem Mal sehr nervös.
"Naja ich habe den Typen eingeschläfert und ihn in die Stadt gefahren, dort habe ich dann Tharkay getroffen. Das war recht witzig ich hab ihn etwas im Anhänger rumgefahren und dann waren wir noch im Englischen Garten. Naja wir haben uns gut amüsiert und danach wollte er mir noch helfen die Tiere zu füttern, dabei haben wir diesen komische Pitbull getroffen. Gruseliger Typ, der hat jemanden einfach so totgeschlagen, warum weiß ich nicht, aber ich hoffe einfach er hatte einen Grund dafür, nachher wirkte er eigentlich recht nett, aber ich war echt froh, dass Khay ihn mitgenommen hat. Naja lange Rede kurzer Sinn, wegen der toten Eisbären wollte ich versuchen herauszufinden, wie man kürschnert. Und darum bin ich hergekommen, ich dachte in der Uni findet man am ehestén was darüber. Ich dachte an den Teil über experimentelle Archäologie in der Bibliothek." Sie rückte wieder nach vorne und erwiderte den Blick, ihr Herz klopfte mit einem Mal schneller und so sah sie schnell nach unten, sie wollte auf keinen Fall das Józefin bemerkte, wie aufgeregt sie war.

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#6

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 13.09.2011 06:56
von Józefin • Besucher | 94 Beiträge

"Ja, du sorgst für die Tiere..."
Sie hatte wahrscheinlich Recht. Er hat an den 'Frauenbonus' nicht gedacht. "Die Menschen bleiben gleich.", lächelte er.
Er sagte nichts zum Thema des Reinrutschens. Er fragte sich, wie dieser... Crack... zu den Nomen gekommen ist. Eigentlich wusste er auch nicht, was die Ziele dieses Tribes waren, er kannte nur die Auswirkungen seiner Handlungen.
Sie wusste, dass es schon gefährlich war, alleine zu bleiben. Er nickte nur.
"Genau getroffen." Józefin grinste bei ihrer Frage.
"Wir bewahren das Wissen, denn wir, ich meine Menschen, werden es brauchen. Wir geben auch die Information weiter, wenn es gewollt ist. Ich weiß nicht, was sich die zwei Wachen gedacht haben, aber im Allgemeinen kann man es so sagen."
Dann fing sie an zu erzählen und die Worte flossen förmlich über ihn. Sie konnte viel sprechen und schien eine Fähigkeit beherrscht zu haben, die er nicht verstehen konnte. Jedes Mal, schon in der Vergangenheit, hörte er fasziniert zu. "Ich nehme an, Tharkay ist der Toxic, den du getroffen hast."
Sie sprach weiterhin und am Ende fragte Józefin die aufgeregte Achtzehnjährige: "Willst jetzt nachgucken? Ich meine, du bist erstmal nur gekommen, um in die Bibliothek zu gehen."

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#7

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 13.09.2011 12:45
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

Sie grinste und meinte etwas verlegen: "Naja, vielleicht war ich ja auch nicht sooo nett zu den Wachen. Vielleicht hab ich es verlernt Leute um den Finger zu wickeln." Sie lachte fröhlich und schenkte ihrem Gegenüber ein strahlendes Lächeln. "Ich sollte mich bei Gelegenheit vielleicht entschuldigen, aber irgendwie kommt mir das Leben nun rauher vor, da habe ich vielleicht meine guen Manieren vernachlässigt. Die Tiere achten auf sowas nicht wirklich. Und mit Tharkay hast du recht, er ist von den Toxics und Pitbull vermutlich mittlerweile auch. Er meinte noch ich solle zum Kempinski Hotel kommen, wenn ich mal Hilfe bräuchte." Sie unterbrach ihren Redefluss für einige Augenblicke und sah sich weiter um. Sie hatte eigentlich nicht weiter darüber nachgedacht, was sie nun tun wollte. Der Weg in die Uni war nur ein spontaner Einfall gewesen.
"Eigentlich würde ich das lieber aufschieben, wenn ich schon mal die Möglichkeit habe, wieder in Gesellschaft zu sein, noch dazu in deiner, würde ich lieber das ausnutzen. Lesen kann ich immernoch, wenn ich wieder alleine im Zoo hocke. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre die Verantwortung los und könnte einfach machen, was mir Spaß macht. Einfach durch die Welt ziehen und mir einige Länder ansehen, solange sie noch wenigstens etwas von der Zivilisation haben, bevor sich die Natur holt, was wir ihr genommen haben. Aber das wird wohl alles einfach verschwinden. Ob Venedig schon untergeht? Denkst du noch oft an dein Leben vor dem Ganzen hier?" Sie wollte nicht genauer darauf eingehen, aber im Grunde interessierte es sie, ob er es ihr übelnahm, sich nach dem gemeinsamen Urlaub nicht wirklich oft gemeldet zu haben. Sie hatte oft daran gedacht, aber es dann doch nie getan. Erst waren ihr noch ihre Gefühle im Weg und später kam die Sache mit Tim dazwischen. "Wann wollt ihr eine Schule für die Kinder eröffnen?" Sie lächelte, es würde wenig nützen nur das Wissen zu bewahren, wenn man nicht die Grundlagen schaffte, damit sich jemand dieses Wissen aneignen konnte. "Wenn ich dir bei irgendetwas helfen kann, sag einfach Bescheid. Und du könntest mich hier ja noch etwas rumführen, oder wir machen einen kleinen Ausflug, du meintest ja, du musst erst heute Abend wieder los. Also schlage ich vor, wir machen irgendwas zusammen und dafür halte ich dann heute auch Wache mit dir."

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#8

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 14.09.2011 07:33
von Józefin • Besucher | 94 Beiträge

Sie redete weiter, nur mit kleinen Unterbrechungen. Józefin lächelte. 'Noch dazu in deiner', dachte er. Sollte es etwas bedeuten? Er glaubte, es kam einfach daher, dass sie ihn schon früher kannte. Trotzdem fühlte er sich geschmeichelt und die alte Hoffnung, die nach dem Camp vor zwei Jahren starb, wurde geweckt. Sie hat sich überhaupt nicht gemeldet, er konnte kein Kontakt mit ihr aufbauen.
Seine Gedanken wurde durch eine Frage unterbrochen. "Ja, ich erinnere mich immer wieder an das Leben davor. Man musste nicht um das Überleben kämpfen und auch keine Waffen einsetzen. Ich vermisse die Jahre, in den ich jung sein konnte.", sprach er mit ernstem Blick und lächelte: "Andererseits wäre ich kein Anführer und ich hätte dich wahrscheinlich nicht getroffen."
Sie schwieg einen Augenblick.
"Schule für die Kinder... Erstmal müssen wir irgendwie den Tribe mit Nahrung, Wasser und den nötigsten Sachen versorgen. Dann werden wir es tun. Man muss das Wissen auch weitergeben.", er lächelte.
Als sie sagte, er solle Bescheid sagen, wenn er Hilfe brauche, antwortete er: "Du kannst mit mir die Zeit verbringen. Es hilft mir auf geistiger Ebene. Viel zum Zeigen gibt es nicht in der Uni und ich kann dir auch so erzählen, wie alles hier funktioniert. Also: Wo willst du hingehen? Freibad? Improvisieren wir?" Bei diesen Worten lächelte er sehr breit und zwinkerte ihr bei der letzten Frage zu.

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#9

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 14.09.2011 11:07
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

Sie nickte zu seiner Erzählung. "Naja, die Waffen, die ich einsetze, hab ich ja vorher auch benutzt, nur eben Tieren gegenüber. Ich fand es schon erschreckend, einen Menschen damit anzugreifen, aber ich konnte ihn ja wohl kaum weiter wie wild um sich schießen lassen." Sie ergriff seine Hand und drückte sie kurz, als sie ihn ernst ansah. "Ich bin wirklich froh, dass du Anführer bist und wir uns wiedergesehen haben." Nur zögerlich zog sie ihre Finger wieder zurück, es war schön seine Nähe zu spüren und auch das leichte Kribbeln in der Magengegend gefiel ihr sehr gut. "Wie kommt ihr denn bisher an Wasser? Im Tierpark gibt es einen Trinwasserbrunnen, daher hole ich immer mein Wasser. Wenn ihr das irgendwie transportiert bekommt, könnt ihr natürlich gern was abholen. Ansonsten ist wahrscheinlich am einfachsten, das Isarwasser abzukochen, oder? Auch mit Essen könnte ich Euch unterstützen. Es ist nicht zu viel, aber es gibt eine Haustierabteilung im Zoo, da gibt es natürlich Eier, Milch und so. Wenn du welche von deinen Leuten zum Arbeiten hinschickst, gibt es Essen im Austausch. Wenn man sich dieses Jahr hauptsächlich auf die Zucht beschränken würde, etwas, dass ich unmöglich alleine machen kann, wäre in den nächsten Jahren eine gewisse Grundversorgung gewährleistet." Außerdem würde diese Regelung garantieren, dass sie sich auch in Zukunft häufiger sehen würden. ein Gedanke, der ihr immer mehr zusagte. "Freibad klingt erstmal gut, es ist doch ziemlich warm und danach können wir ja spontan entscheiden, was wir noch so anstellen." Sie erwiderte sein Lächeln und stand auf. "Dann lass uns keine Zeit verlieren und sofort losgehen. Der Tag ist kurz und wir haben noch viel vor." Sie lachte übermütig und zog ihn am Arm auf die Beine, Sonya fühlte sich euphorisch und an die Zeit vor zwei Jahren erinnert.

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#10

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 14.09.2011 21:04
von Józefin • Besucher | 94 Beiträge

Sonya ergriff die Hand ihres Gegenübers. Józefin erwiderte den Griff sanft. "Ich freue mich auch.", sagte er. Sie zog die Hand langsam zurück und fing an, Fragen zu stellen. Bald sprach sie schon von einer Lösung für die Versorgung der Vigilia. "Wir wollten ein Filter bauen, wie es gleich von einer neuen Vigilia vorgeschlagen worden war. Schließlich ist Isarwasser nicht gerade sehr rein, wenn es zu einfachen Verunreinigungen durch Chemie kommt. Alles, was wir jetzt noch brauchen, ist Kohle und Watte. Ich habe schon an Wattepads zur Gesichtspflege gedacht, aber ich weiß nicht, ob es nützlich ist. Man müsste Leah fragen."
Er überlegte kurz, was er zu ihrem Vorschlag sagen soll, und erwiderte schließlich:
"Beide Seiten haben was davon." Er lächelte bei diesem Gedanken. Ging es vielleicht um etwas anderes? Wahrscheinlich würde er es nicht merken, wenn er nicht wünschte, sie öfter zu sehen. Oder war es nur eine dumme Vermutung?
"Ich weiß nicht, wie es mit dem Schutz aussehen könnte. Wenn das Zoo unsere Nahrungsquelle wird, müsste es geschützt sein. Und außerdem lebst du dort. Aber ja, ich glaube, wir können unsere Kooperation beginnen."
Er grinste breit. Immer noch. Sie hatte etwas wie eine Gabe, wie es ihm schien. Er musste in ihrer Gesellschaft lächeln.
"Dann gehen wir!"
Er benachrichtigte andere Mitglieder des Tribes, dass sie weggingen, und begab sich auf die Straßen mit Sonya.

tbc: Straßen

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#11

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 06.12.2011 19:29
von Józefin • Besucher | 94 Beiträge

cf: Eingangsbereich

Józefin grüßte die Wachen herzlich und ging mit Sonya und der kleinen Rike in die Cafeteria. "Wir haben vielleicht noch etwas Fisch in Dosen. Dann würde ich Ananas dazu vorschlagen.", sagte er.
"Wir werden ein neues Zimmer einrichten müssen. Bis dahin könnt ihr in meinem Zimmer schlafen. Na ja, ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn sich erstmal nur ein Bett findet." Er würde sich einen Platz finden. Nur wo, das wusste er nicht.
Er sprach direkt zu Rike: "Rike, möchtest du dann die Universität und das Zimmer, in dem du schläfst, sehen?"

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#12

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 06.12.2011 19:43
von Rike

cf: Eingangsbereich

In dem Moment, in dem Jó anfing übers essen zu reden fing Rikes Magen an zu knurren. Sie wurde leicht rot und hielt sich schnell eine Hand auf den Bauch, in der Hoffung, dass es niemand gehört hatte. Sie konnte ja nicht hören, wie laut er knurrte sondern merkte es nur an dem Gefühl, welches von ihrem Magen ausging. Als Jó sich dann erneut direkt an sie wendete lächelte sie ihn dankbar an. Sie gähnte erneut herzhaft und hielt sich die andere Hand vor den Mund. "Nochmal Tschuldigung." Dann nickte sie als Antwort auf seine Frage. "Ich bin soooo müde."

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#13

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 07.12.2011 00:09
von Sonya • Besucher | 178 Beiträge

cf: Eingangsbereich

Sonya grinste fröhlich und nickte. "Ich werde sehen, was ich hinten noch finde. Vielleicht mache ich auch einfach schnell ein paar Nudeln mit irgendeiner Sauce. Geht schnell und für ein Kind sicher immer gut." Sie verschwand in der Küche und durchsuchte die Schränke, es war ein Vergnügen wieder zu kochen. Nachdem sie das Wasser eine Weile lang hatte laufen lassen, füllte sie einen Topf und setzte ihn auf den Herd. Sie kochte rasch ein paar Nudeln und warf eine Dose Tomaten dazu, als die Nudeln soweit fertig waren. Mit einigen Gewürzen, sollte alles durchaus essbar sein. Sie füllte alles auf Teller und brachte sie wieder nach vorne. "So hauen wir rein, solange wir warm kochen können, sollten wir das auch tun. Ich hoffe es schmeckt." Sie strich Rike durch die Haare und musste lächeln. "Solang das Mädchen erstmal ein Bett hat, ist doch alles in Ordnung, ich kann auch auf dem Boden schlafen. Ich bin ja ein großes Mädchen." Sie lachte fröhlich und strich Jó sanft über den Arm, es war schön zu sehen, wie viel Mühe er sich gab, um dem kleinen Mädchen zu helfen.

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#14

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 07.12.2011 07:44
von Józefin • Besucher | 94 Beiträge

Ach ja, die Frauen. Sie hatten immer eigene, meistens auch bessere Ideen für eine Mahlzeit. Nicht alle natürlich, aber Sonya schien zu dieser Mehrheit zu gehören.
"Danke", sagte Józefin, als die Teller an den Tisch gestellt wurden. Als er dann den ersten Biss schluckte, sagte er lächelnd: "Lecker. Unglaublich, wie eine warme Mahlzeit schmecken kann. Jetzt noch, wo wir so lange fast ausschließlich Kaltes gegessen haben."
Als Sonya sagte, sie könne auf dem Boden schlafen, sprach Jose: "Du bekommst auch zwei Decken, damit nicht auf dem nackten Boden schlafen musst."

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#15

RE: Cafeteria

in Ludwig-Maximilians-Universität 07.12.2011 12:19
von Rike

Rike strahlt über das ganze Gesicht, als Sonya mit den Tellern wieder kam und futterte gut was weg für ihr Alter. Sie hatte schließlich schon so lange nichts mehr gegessen. Und dann auch noch was warmes. Sie fühlte sich wie im Himmel. "Das ist sehr lecker." Sagte sie mit noch halbvollem Mund und war schon wieder dabei, sich Nachschub in den Mund zu stopfen. Als Sonya Jó über den Arm strich grinste sie. Sie fand die beiden so niedlich zusammen, traute sich aber nicht zu fragen, ob die beiden ein Paar waren. Als Rike auch den letzten Rest von ihrem Teller vernichtet hatte schaute sie Sonya an. Sie hatte ein wenig Soße im Gesicht und auf dem Kleid kleben, doch das störte sie nicht. Sie war eh schon dreckig. Und außerdem konnte Rike noch nie Nudeln mit Soße essen ohne sich einzusauen. "Ich brauch nicht viel Platz, ich kann mich soooooo klein machen. Dann passt du auch noch mit in das Bett." Rike nickte heftig. Sie gähnte erneut herzhaft und hielt sich die Hand vor den Mund. "Tschuldigung."

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